Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Spurensuche 2010

Aus der Geschichte lernen - eine Spurensuche zu Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und Holocaust

"Aus der Geschichte lernen - eine Spurensuche zu Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und Holocaust" legt seinen Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit den historischen Ereignissen in Deutschland in den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur. Das Projekt will informieren, sensibilisieren und Raum geben für eine Auseinandersetzung mit Grundwerten unserer Gesellschaft, wie beispielsweise Demokratie und Toleranz.

In verschiedenen Teilprojekten, die jeweils einzelne Aspekte aufgreifen, setzen sich die TeilnehmerInnen mit den historischen Ereignissen und ihren Folgen bis in unsere Zeit hinein auseinander. Dies geschieht im Rahmen von Ausstellungen, Diskussionen, Filmgesprächen und Vorträgen.

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Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

  • “…das gesunde Volksempfinden gröblichst verletzt”

    Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle mehr als 500 Personen wegen „Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen” angeklagt. Die Broschüre informiert über Hintergründe und Folgen der Verordnung und gibt einen Einblick in persönliche Schicksale aus dieser Zeit.

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  • “…das gesunde Volksempfinden gröblichst verletzt”

    Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle (Saale) mehr als 500 Personen wegen “Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen” angeklagt. Die Broschüre, die über Hintergründe informiert und einen Einblick in persönliche Schicksale aus dieser Zeit gibt, wird von den Autoren vorgestellt.
    27. Januar 2010, Halle (Saale)

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  • Schülerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz

    Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die SchülerInnen verarbeiteten ihre Eindrücke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tagebücher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikstück sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.

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  • Schülerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz

    Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die SchülerInnen verarbeiteten ihre Eindrücke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tagebücher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikstück sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.

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  • Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus

    Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg laden wir im Laufe des Jahres 2010 zu fünf Vorträgen von WissenschaftlerInnen, die sich mit den Auswirkungen des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes auf den Wissenschaftsbetrieb in Deutschland auseinandersetzen.

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  • Die weiße Rose

    Im Rahmen der “Hallianz für Vielfalt” zeigen wir in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) die Ausstellung “Die Weiße Rose” mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
    26. April bis 21. Mai 2010, Halle (Saale)

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  • Die Rassentheorie der Nationalsozialisten

    Der Vortrag erläutert die verschiedenen Fehlinterpretationen und Versatzstücke der Evolutionstheorie, auf denen die Rassentheorie der Nazis beruhte und diskutiert die Auswirkungen dieser Umdeutung auf unser heutiges Bild von Darwins Entdeckung.
    21. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Die Weiße Rose

    Zur Eröffnung der Ausstellung “Die Weiße Rose” laden wir in der Gedenkstätte ROTER OCHSE zu einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Huber über die Widerstandsgruppe. Wolfgang Huber ist der Sohn von Kurt Huber, dem vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und hingerichteten Mitglied der Weißen Rose.
    26. April 2010, 17.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • “Die Weiße Rose”

    Vorführung des Films von Michael Verhoeven (D, 1982), der die gesamte Gruppe in den Blick nimmt. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1942 und 1943 mit dokumentarischem Anspruch und schafft ein um Authentizität und Objektivität bemühtes Porträt der Widerstandsgruppe.
    27. April 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
    28. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche

    Oberkirchenrat a.D. Peter Zimmermann stellt im Rahmen dieser Veranstaltung sein Diskussionspapier „Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche“ vor, in dem er Widerstand auch gegen genehmigte Demonstrationen als legitim bezeichnet.
    04. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Rüstungsforschung im Nationalsozialismus

    Die Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft durch die Nationalsozialisten machte auch vor Wissenschaft und Forschung nicht halt. Zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen, von Biologie bis zur Archäologie, wurden ideologisch instrumentalisiert, ihre Forschungsergebnisse und Theorien den Vorstellungen der Nazis angepasst.
    5. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Die Widerständigen.

    Wir zeigen die erste dokumentarische Gesamtdarstellung der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943 und laden im Anschluss zu einem Gespräch mit der Regisseurin Katrin Seybold.
    06. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Zu wenig und zu spät?

    In seinem Vortrag spannt Dr. Ekkehard Klausa einen Bogen vom frühen und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum späten Widerstand der Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute, die allein in Berlin über 7000 Juden vor den Nazis versteckten, bleibt nicht unerwähnt.
    11. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Sophie Scholl – Die letzten Tage

    Dem mehrfach ausgezeichneten Film gelingt ein einfühlsames Porträt einer jungen Frau, die bis zur letzten Konsequenz an ihren politischen und ethischen Idealen festhält. Besonders diese couragierte Haltung beeindruckt noch heute viele Menschen.
    18. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
    19. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Jüdische Wissenschaftler und nationalsozialistische Wissenschaftspolitik in Halle

    Nach 1933 wurden 48 nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber „nicht-arische“ Hochschullehrer aus dem Dienst der Universität Halle-Wittenberg entlassen.
    2. Juni 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Projektbörse

    Im Rahmen einer Projektbörse mit Präsentationen und Markt der Möglichkeiten werden Projekte aus den letzten vier Jahren des Lokalen Aktionsplanes “Hallianz für Vielfalt” vorgestellt. Die Veranstaltung möchte einen Überblick über die spannenden Ideen geben, die in dieser Zeit umgesetzt wurden und auch weiterhin für die Arbeit mit Jugendlichen nutzbar sind.
    26. August 2010, 14.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Medizin im Nationalsozialismus

    Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese ideologische Prägung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.
    20. Oktober 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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  • Moderner Antisemitismus

    Antisemitismus wütet auch heute noch. Aber ist der heutige Antisemitismus ein anderer als vor 50 Jahren? Wir laden zur letzten Veranstaltung unserer Reihe “Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus”.
    3. November 2010, 18.00 Uhr, Halle

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  • Swingkids

    Gemeinsam mit dem Kulturtresor 21 laden wir zu einer Lesung aus dem Buch “Swingkids” von und mit Jörg Ueberall. Jörg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten Jugendsubkultur, die ihr Selbstverständnis aus der Musik zog – und schnell mit den Nationalsozialisten in Konflikt kam.
    1. Dezember 2010, 13.00 Uhr, Halle

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  • Das Mitmachnetz

    Das Internet bietet ein enormes Potenzial, das über die reine Wissens- und Informationsverbreitung hinausgeht und neue Möglichkeit der direkten Mitwirkung eröffnet. Wir wollen die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Anregungen zur Entwicklung und Umsetzung von internetbasierenden Partizipations- und Demokratieprojekten bieten.
    13. Dezember 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

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