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Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Anstehende Veranstaltungen

Juni 2019

Ausstellungseröffnung: ‚…Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig…‘

4. Juni | 18:00 - 19:30
Ratshof Halle,
Marktplatz 1
Halle (Saale),

Wir eröffnen die Ausstellung '...Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig...' am 4. Juni mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters Bernd Wiegand und einer Einführung durch die Ausstellungsmacherin Jana Müller (AJZ Dessau). Wir freuen uns besonders auf die Teilnahme von Raffaela Laubinger, der Tochter eines Auschwitz-Überlebenden, die uns auch erzählt, wie es für ihre Familie nach der Zeit des Nationalsozialismus weiterging.

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Radio Django! Konzert und Begegnung

4. Juni | 20:00 - 22:00
Goldene Rose,
Rannische Str. 19
Halle , 06108 Deutschland

Zur Eröffnung und im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung '...Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig ... - Die Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus" laden wir am 4. Juni nach der Ausstellungseröffnung um 18:00 Uhr (Ratshof), um 20:00 Uhr zum Konzert von Radio Django in die Goldene Rose.

Radio Django sind ein völlig neuartiges Berliner Gypsy-Jazz-Kollektiv aus dem Top-Solo-Gitarristen Janko Lauenberger (Sinti-Swing Berlin / Martin Weiss Family Band) und dem Geiger Daniel Weltlinger (Lulo Reinhardt Latin-Swing-Projekt / Karsten Troyke) mit einem driving rhythm section von Giovanni Steinbach und Santino Bamberger auf Rhythmusgitarren und Max Hartmann auf Kontrabass. Der originale "Hot-Club" Sound von Django Reinhardt und Stephane Grappelli spielt direkt aus der Tradition des 21. Jahrhunderts Gypsy-Jazz mit einem neuen Sound in einer neuen Zeit aus einer erneuerten Stadt...

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Ede und Unku – Die wahre Geschichte

13. Juni | 19:00 - 21:00
Ratshof Halle,
Marktplatz 1
Halle (Saale),

Das Buch „Ede und Unku“ erzählt von der Freundschaft des Arbeiterjungen Ede und des Sinti-Mädchens Unku und ist mit über 5 Millionen Exemplaren eines der meistverkauften Bücher in Deutschland. Doch was kaum jemand weiß: Es gab das Sinti-Mädchen Unku wirklich. Ihr Name war Erna Lauenburger und sie wurde am 02. März 1943 von Magdeburg nach Auschwitz deportiert und 1944 dort ermordet. Der Musiker Janko Lauenberger ist Unkus Ur-Cousin. Gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer erzählt er die Geschichte von Unku und gleichzeitig seine eigene als Sinto in der ehemaligen DDR und im wiedervereinigten Deutschland. Musikalische Lesung.

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„…im Frühling hat man keine Lust zu sterben!“

19. Juni | 19:00 - 21:00
Freie Spielstätte (ehem. Theatrale),
Waisenhausring 2
Halle (Saale) ,

Krystina, Johanna, Hildegard. Sechs Stunden blieben ihnen, um zu wählen, was noch zu sagen ist und wem. Sechs Stunden bis zum sicheren Tod, kühl und professionell organisiert in Nazideutschland. Im szenischen Arrangement von Sandra Bringer lässt Figurenspielerin Julia Raab einige der 43 Frauen, die während der Nazi-Diktatur im Halleschen „Roten Ochsen“ durch das Fallbeil starben, zu Wort kommen. Durch Mittel des Objekt- und Figurentheaters werden die schockierenden Dokumente der Unmenschlichkeit und die in diesem Zusammenhang entstandenen letzten Briefe der Frauen in einen ergreifenden Dialog gesetzt.

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