Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Interkulturelle Arbeit mit Kindern und Eltern

Die Debatte um eine interkulturelle Gesellschaft hat mit der Veröffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin und dem Gegenbuch „Deutschland erfindet sich neu“, herausgegeben von Hilal Sezgin, einen neuen Schub erfahren. In Deutschland hat mittlerweile jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund. Diese Tatsache fordert zunehmend auch von den ErzieherInnen eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergründen. Die interkulturelle Pädagogik hat sich im Laufe ihrer 20 Jahre alten Geschichte stark spezifiziert. Grundlage aller Ansätze bleiben aber vier Leitmotive, die es in der Veranstaltung zu ergründen gilt: 1) das Eintreten für die Gleichheit aller ungeachtet der Herkunft, 2) die Haltung des Respekts für Andersheit, 3) die Befähigung zum interkulturellen Verstehen und 4) die Befähigung zum interkulturellen Dialog.

ReferentInnen:

  • Christof Starke (Friedenskreis e.V.)
  • Esther Pareigis (Kinder-Familienzentrum Tabaluga)
  • Jana Kaufmann (Büro zur Förderung von Demokratie und Viefalt, Burg)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Kita heute – aktuelle Entwicklungen in der Elementarpädagogik” gemeinsam mit Pro Schule e.V.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 12. Juni 2012
18.00 Uhr

Franckesche Stiftungen (Englischer Saal, Haus 26, Franckeplatz 1)
Halle (Saale)