Inklusion: Schöne Utopie oder realistisches Ziel?
Wie kann selbstbestimmte Teilhabe für Menschen mit Behinderung erreicht werden?
Unsere Gesellschaft steht unter hohem sozialen Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Teilhabe und Zukunftsperspektiven driften immer deutlicher auseinander. Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Ein Teil dieser inklusiven Politik ist auch das 2008 von der UN verabschiedete Übereinkommen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Zentrales Ziel dieser Konvention ist die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft, anstatt sie von staatlicher Seite aus zu bevormunden. Dabei geht es auch darum, eine möglichst unabhängige Lebensführung zu gewährleisten.
Wir fragen, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat. Gab es Veränderungen nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention? Und welche Arbeitsformen sind im Hinblick auf das gesellschaftliche Ziel der Inklusion angemessen? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren:
- Prof. Dr. Saskia Schuppener, Geistigbehindertenpädagogik Universität Leipzig
- Uwe Frevert, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.
- Norbert Wendt, Geschäftsführer Hallesche Behindertenwerkstätten e.V.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft.
Link zum Veranstaltungsbericht
Veranstaltungsort und -zeit:
Dienstag, 26. Juni 2012
20.00 Uhr
IHK Halle-Dessau (L.-Wucherer-Saal, Franckestr. 5)
Halle (Saale)






