Justiz im Nationalsozialismus – Ausstellungseröffnung

Die Wanderausstellung „Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes“ dokumentiert die Rolle der deutschen Justiz in den Jahren 1933 bis 1945. Dabei greift sie jeweils eine Vielzahl regionaler und lokaler Aspekte in Sachsen-Anhalt auf und setzt sich damit intensiv mit der nationalsozialistischen Justiz-geschichte in unserem Bundesland auseinander.

DIESE ANGST… Jürgen Fuchs als Schriftsteller im Widerstand

Eine Beschäftigung mit Jürgen Fuchs, dem charismatischen Dissidenten und talentierten Schriftsteller, lohnt immer. Wir werfen gemeinsam mit dem Literaturwissenschaftler Ernest Kuczinsky und der Autorin und Journalistin Doris Liebermann einen Blick auf sein Werk und die damaligen Lebensumstände in der DDR und West-Berlin.

Das Übersehenwerden hat Geschichte | Publikation

Dieser erweiterte Tagungsband des Fachtags “Das Übersehenwerden hat Geschichte” beschäftigt sich mit Leerstellen in der historischen Betrachtung der DDR und der Homosexuellen- bzw. Lesbenbewegungen.

Der Massenmord an den Juden als Thema in der Geschichtsvermittlung | Tagung | 09.05.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus widmet sich die Tagung dem bislang noch immer wenig beachteten Thema des Holocaust auf den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten der Sowjetunion. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann unmittelbar der systematische Völkermord an den Juden in den besetzten Gebieten. Im Mittelpunkt der […]

NO PASARAN | Dokumentarfilm | 03.03.

Eine Geschichte von Menschen, die gegen den Faschismus gekämpft haben Dokumentarfilm und Diskussion Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) kämpften gegen die faschistischen Putschisten auf der demokratischen Seite viele internationale Freiwillige. NO PASARAN begibt sich bei der Suche nach ihren Motiven und Biographien auf eine Reise zu den letzten ZeitzeugInnen. Im Zentrum dieses multinationalen Dokumentarfilms stehen die […]

Christopher Clark: Die Schlafwandler

Anläßlich der 100. Wiederkehr des Kriegsbeginns von 1914 sind in diesem Jahr viele Werke zur Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts – dem 1. Weltkrieg – erschienen, doch nicht viele erzeugten so große mediale Resonanz und Debatte wie das Buch des britischen Historikers Christopher Clark, der sich in “Die Schlafwandler” noch einmal neu mit den Ursachen des großen europäischen Krieges beschäftigt hat.
Dienstag, 25. November 2014, 19:30 Uhr, Magdeburg

Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht!

Die Ausstellung dokumentiert den Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre genauer. Die Frauengruppen kämpften gegen Militarisierung und atomare Aufrüstung. Mit Protestaktionen machten sie in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam und gerieten so in Konflikt mit dem SED-Regime. Wir fragen: Welche Wirkung hatte ihre Arbeit? Und wie ist die Staatssicherheit mit den entstandenen Gruppierungen umgegangen?
Donnerstag, 06. November 2014, 19:00 Uhr, Magdeburg

25 Jahre Friedliche Revolution – 25 Jahre revolutionäre Aufarbeitung?

Der Umgang der Bundesrepublik mit der Aufarbeitung SED-Diktatur in der ehemaligen DDR ist weltweit einmalig. Dennoch merken KritikerInnen an, dass im Aufarbeitungsprozess der Blick auf Alltagswirklichkeiten und Lebenserfahrungen fehlt, was sich unter anderem in “Rechtferigung(en) und Beschönigung(e) der Verhältnisse in der DDR” (Robert Jahn, Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen) niederschlägt. Wir diskutieren über die ambivalenten Einschätzungen und fragen nach Lücken und Erfolgen der Aufarbeitung.
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

Vor-Premiere! “Die Familie” Dokumentarfilm

Die Familie“ befasst sich mit den Familien von Opfern von Mauerschützen. Der Film zeigt einstige Schauplätze, wirft einen Blick in Stasiakten und zeigt, welche Folgen das unmenschliche Grenzregime der DDR bis heute für die Angehörigen hat. Mit dem Regisseur Stefan Weinert sprechen wir über individuelle Schuld, Nostalgie und Aufarbeitung.
Dienstag, 28. Oktober 2014, 18:30 Uhr, Magdeburg