„…schon fünf Jahre, oder noch länger lebst du in dieser Wüste…“

Im Winter 1942/ 43, während Sophie Scholl mit den Aktionen der „Weißen Rose“ das nationalsozialistische Regime bekämpfte, war der Wehrmachtsoffizier Fritz Hartnagel im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. In dieser Zeit wechselten die beiden Briefe, die einerseits ihre tiefe ernsthafte Liebesbeziehung widerspiegeln, andererseits ihre weltanschauliche und politische Entwicklung während der Ereignisse zwischen 1937 und 1943. Lesung mit Julia Raab und Martin Kreusch im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus 2018.

„…schon fünf Jahre, oder noch länger lebst du in dieser Wüste…“

Im Winter 1942/ 43, während Sophie Scholl mit den Aktionen der „Weißen Rose“ das nationalsozialistische Regime bekämpfte, war der Wehrmachtsoffizier Fritz Hartnagel im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. In dieser Zeit wechselten die beiden Briefe, die einerseits ihre tiefe ernsthafte Liebesbeziehung widerspiegeln, andererseits ihre weltanschauliche und politische Entwicklung während der Ereignisse zwischen 1937 und 1943. Lesung mit Julia Raab und Martin Kreusch im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus 2018.

Mod Helmy

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Journalist und Autor Igal Avidan zeichnet in seinem Buch die Geschichte von Mohamed (Mod) Helmy nach, der in Berlin jüdische Menschen vor den Nazis rettete.

Der Wassermann

Sandra Prechtel portraitiert im Buch „Der Wassermann“ Ralf Steeg als ökologisch engagierten Vorreiter für eine saubere Spree in Berlin, der auch bei Rückschlägen nicht aufgibt. Das mag auch an seiner erschütternden Lebensgeschichte liegen. Denn Steeg versuchte als 15jähriger, nach einem abgelehnten Ausreiseantrag seiner Eltern, aus der DDR zu flüchten und wurde gefasst. Nach der Buchvorstellung stehen Ralf Steeg und die Autorin Sandra Prechtel für ein Gespräch zur Verfügung.

Gespräche mit Oppositionellen

Mit Doris Liebermann sprechen wir über ihr neues Buch „Gespräche mit Oppositionellen, das Einsichten in die grausamen Funktionsweisen des autoritären Systems der DDR schenkt, aber auch die solidarische Widerstandskraft der oppositionellen Kräfte mit ihrer „Lust auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Nicht-Angepasstsein, auf ein Sich-Einmischen“ zeigt** (Katja Havemann über Bärbel Bohley).

23.000 Namen gegen das Vergessen

Im Rahmen unserer derzeitigen Ausstellung „Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im Konzentrationslager Mittelbau-Dora“ zeigen wir den Film „23.000 Namen gegen das Vergessen“ mit anschließendem Filmgespräch.