Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht!

Die Ausstellung dokumentiert den Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre genauer. Die Frauengruppen kämpften gegen Militarisierung und atomare Aufrüstung. Mit Protestaktionen machten sie in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam und gerieten so in Konflikt mit dem SED-Regime. Wir fragen: Welche Wirkung hatte ihre Arbeit? Und wie ist die Staatssicherheit mit den entstandenen Gruppierungen umgegangen?
Donnerstag, 06. November 2014, 19:00 Uhr, Magdeburg

25 Jahre Friedliche Revolution – 25 Jahre revolutionäre Aufarbeitung?

Der Umgang der Bundesrepublik mit der Aufarbeitung SED-Diktatur in der ehemaligen DDR ist weltweit einmalig. Dennoch merken KritikerInnen an, dass im Aufarbeitungsprozess der Blick auf Alltagswirklichkeiten und Lebenserfahrungen fehlt, was sich unter anderem in „Rechtferigung(en) und Beschönigung(e) der Verhältnisse in der DDR“ (Robert Jahn, Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen) niederschlägt. Wir diskutieren über die ambivalenten Einschätzungen und fragen nach Lücken und Erfolgen der Aufarbeitung.
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)