Seminar Populismus am Mittagstisch | Halle

Tagesseminar zur Einordnung rechter Aussagen im nahen Umfeld und zum Erlernen von Kommunikationsstrategien, um auf rechte Aussagen selbstbewusst und zielgerichtet zu reagieren.

Wer hat Angst vor Gender Studies?

Geschlechterforscher*innen und Gender-Wissenschaftler*innen sind massiven Angriffen und beleidigenden Attacken ausgesetzt. In der Kritik verbünden sich Rechte mit Teilen der gesellschaftlichen Mitte. Doch wieso gibt es eigentlich einen so aggressiven Widerstand gegen ein derart kleines Forschungsgebiet und welche Errungenschaften haben uns die Gender Studies beschert?

Reichsbürger – Die unterschätzte Gefahr

In Deutschland werden mehr als 12 000 Menschen zu den sogenannten Reichsbürgern gerechnet. Für sie ist die Bundesrepublik kein souveränes Staatsgebilde, sondern bestehen die Deutschen Reiche aus der Zeit vor 1945 fort. Wir sprechen mit den Autor*innen des Buches Andreas Speit (Hg.), Susann Bischof und David Begrich über das Phänomen der Reichsbürger und gehen dabei auf die unterschiedliche Akteure, Verbindungen zur rechten Ideologie, Militanz und Positionen ein.

Was ist das für 1 Männlichkeit? | Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern

Auf der Tagung analysieren wir, welche Selbst- und Fremdbilder von Männlichkeit existieren. Wie prägt Rassismus Bilder von Männlichkeit? Welche Geschlechterbilder und –konstrukte werden durch rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen propagiert? Wie kommen wir in Zeiten antifeministischen Gegenwindes voran auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft?

Bürgerliche Scharfmacher

Erstmals seit Kriegsende gibt es wieder eine deutschlandweite rechte Bewegung, deren Mitglieder sich auch aus der Mitte der Gesellschaft rekrutieren. Eine Bewegung, die keineswegs nur Geflüchtete zu ihren Gegnern erklärt hat. Sie stellt das ganze politische System infrage. Ihr geht es um eine grundsätzliche Veränderung des bundesrepublikanischen Modells. Andreas Speit (u.a. taz Nord) analysiert diese Bewegung und ihre Akteur*innen.

Der Kuaför aus der Keupstraße

Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der von der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund im Jahr 2004 verübte Nagelbombenanschlag in der als Zentrum türkischen Geschäftslebens geltenden Kölner Keupstraße, bei dem mehrere Menschen schwere Verletzungen davon getragen haben und ein Friseursalon komplett verwüstet wurde.