Perspektiven – Eine Veranstaltung von syrischen Studierenden

„Es ist eine Frage der Perspektive“ – wie wir, syrische Studierende nach fast vier Jahren auf uns und auf die deutsche Gesellschaft schauen. Was bewegt uns, wo stehen wir und wohin schauen wir? Und wie werden wir gesehen, von den Menschen, die uns im Sprachkurs, an der Uni, beim Jobben im Biergarten, bei der Arbeit und im Alltag begegnen? Szenische Lesungen, ein Kurzfilm und Oud-Musik schaffen Raum für unsere Blickrichtungen und gemeinsame Gespräche.

Perspektiven – Eine Veranstaltung von syrischen Studierenden

„Es ist eine Frage der Perspektive“ – wie wir, syrische Studierende nach fast vier Jahren auf uns und auf die deutsche Gesellschaft schauen. Was bewegt uns, wo stehen wir und wohin schauen wir? Und wie werden wir gesehen, von den Menschen, die uns im Sprachkurs, an der Uni, beim Jobben im Biergarten, bei der Arbeit und im Alltag begegnen? Szenische Lesungen, ein Kurzfilm und Oud-Musik schaffen Raum für unsere Blickrichtungen und gemeinsame Gespräche.

Unter Druck – Freie Radios in Österreich und Ungarn

Freie Radios stehen in Österreich und Ungarn durch rechtspopulistische Regierungen stark unter Druck. Wir sprechen mit lokalen Radiomacher*innen über diese Herausforderungen und über die Rolle freier Medien in den zunehmend autoritärer werdenden europäischen Gesellschaften. Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstagung “Radio-Activists – frei, unabhängig und kritisch? Freie Radios als öffentliche Räume in Deutschland, Europa und international”, die vom 19.-21. September in Halle stattfindet.

Wir bitten nicht länger um Erlaubnis

Auftakt zur Aktionstagung: Film und Filmgespräch zu Piratenradios in der BRD und DDR.
Am Bodensee ertönte „Radio Wellenbrecher“, in Offenburg „Radio Paranoia“, in Regensburg „Radio Freie Schnauze“, in Hamburg „Radio Hafenstraße“, in Köln „Radio Wahnsinn“ und in Göttingen „Radio Pflasterstein“. Auch in der BRD entstanden Ende der 70er Jahre illegale Piratensender, die selten länger als 30 Minuten pro Aktion und aus Protest gegen Umweltzerstörung, Atomkraftwerke oder Wohnraumnot via UKW agitieren. Sie wurden von Polizei und Bundespost verfolgt – wir sprechen mit früheren Aktivist*innen in der BRD und DDR.

Die doppelte Mauer – Rassismus zur Zeit der DDR bis heute

„Die doppelte Mauer“ bezeichnet nach Paulino Miguel neben der Grenzmauer zwischen West- und Ostdeutschland zudem die Erfahrung des Abgeschottetseins von Migrant*innen und PoCs in der Gesellschaft der ehemaligen DDR. Dabei sollen die Kontinuitäten von strukturellem sowie personellem Rassismus und Neonazismus seit Gründung der DDR bis hin zu aktuellen Verhältnissen aufgezeigt werden.
Im Podiumsgespräch mit Paulino Miguel und Antonio Jaime, ehemaligen Schülern der „Schule der Freundschaft“ in Staßfurt sowie Ibraimo Alberto, einem ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeiter, wollen wir zum einen über ihre Erfahrungen und Erinnerungen an die ehemalige DDR sowie über ihre Wahrnehmung der „Doppelten Mauer“ und der gesellschaftlichen Verhältnisse reden.

Tagungsdokumentation: Wandel – Stadt – Weiter so

Am 14. Juni 2019 fand die Aktionstagung für Entwicklungsperspektiven einer Postwachstumsstadt in Halle statt.  Folgende Videos finden Sie unter den Links: Wem gehört die Stadt – Alternative Wirtschaftsweisen zum Kapitalismus Dr. Friederike Habermann | Volkswirtin, Historikerin, Commons-Forscherin Video zum Vortrag Postwachstumsstadt –  sozialwissenschaftlicher Blick auf Stadtforschung Prof. Dr. Frank Eckardt & Anton-Brokow-Loga M.Sc.  | Bauhaus-Universität […]

“…im Frühling hat man keine Lust zu sterben!”

Krystina, Johanna, Hildegard. Sechs Stunden blieben ihnen, um zu wählen, was noch zu sagen ist und wem. Sechs Stunden bis zum sicheren Tod, kühl und professionell organisiert in Nazideutschland. Im szenischen Arrangement von Sandra Bringer lässt Figurenspielerin Julia Raab einige der 43 Frauen, die während der Nazi-Diktatur im Halleschen „Roten Ochsen“ durch das Fallbeil starben, zu Wort kommen. Durch Mittel des Objekt- und Figurentheaters werden die schockierenden Dokumente der Unmenschlichkeit und die in diesem Zusammenhang entstandenen letzten Briefe der Frauen in einen ergreifenden Dialog gesetzt.

Zusammen haben wir eine Chance | Halle

Rostock-Lichtenhagen, Mölln, NSU – antirassistische Arbeit bleibt nach wie vor notwendig! Der Film „Zusammen haben wir eine Chance“ dokumentiert selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe seit der Wende aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland. Anschließendes Filmgespräch mit Filmcrew und Protagonist*innen.

Dui Rroma – zwei Generationen, eine Geschichte

Der Dokumentarfilm Dui Rroma erzählt die Geschichte Hugo Höllenreiners, einem Sinto, der mehrere Konzentrationslager überlebte und Opfer des KZ-Arztes Josef Mengele wurde. Im anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Iovanca Gaspar, Gjulner Sejdi (Romano Sumnal e.V.) und Andreas Hemming (AWO SPI, Beratungsstelle für Roma) sprechen wir über historische und aktuelle Diskriminierungen von Sinti und Roma, über die Lage für die Minderheit der Roma in Europa, Deutschand und Halle und darüber, wie Selbstorganisation Empowerment für Minderheiten schaffen kann und was es dafür braucht.