Seminar: Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen

„Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf geschlechterpolitische Errungenschaften salonfähig. Im Seminar wird der Umgang mit antifeministischen Aussagen trainiert. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt.

DIE ROTE LINIE | Widerstand im Hambacher Forst

Der Dokumentarfilm „Die rote Linie“ zeigt mit dem Kampf um den Hambacher Forst eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte. Wir sehen wie aus vereinzelten Aktionen schließlich gemeinsamer Protest von Bürgerinitiativen, Familien, Kirchengruppen, Naturschutzinitiativen und Baumbesetzer*innen gegen die Rodung des Waldes und für den Ausstieg aus der Kohle wurde.

Datenhandel und Rohstoffhandel 4.0

Der Rohstoffverbrauch steigt und auch große Mengen an Daten werden von internationalen Unternehmen global abgeschöpft und vermarktet. Wie kann der Handel mit Rohstoffen und Daten international gerechter gestaltet werden? Wie kann die Bevölkerung in Ländern des globalen Südens gleichberechtigt an den Gewinnen beteiligt werden?

Seminar: Empowerment für Frauen* mit Rassismuserfahrung

Der Workshop bieten Frauen* mit Rassismuserfahrungen die Möglichkeit, sich persönlich mit Fragen zu Identität und Zugehörigkeit auseinanderzusetzen und behandelt Ausgrenzungserfahrungen und den Umgang mit erlernter Sprachlosigkeit und Rassismus.

Perspektiven – Eine Veranstaltung von syrischen Studierenden

„Es ist eine Frage der Perspektive“ – wie wir, syrische Studierende nach fast vier Jahren auf uns und auf die deutsche Gesellschaft schauen. Was bewegt uns, wo stehen wir und wohin schauen wir? Und wie werden wir gesehen, von den Menschen, die uns im Sprachkurs, an der Uni, beim Jobben im Biergarten, bei der Arbeit und im Alltag begegnen? Szenische Lesungen, ein Kurzfilm und Oud-Musik schaffen Raum für unsere Blickrichtungen und gemeinsame Gespräche.

Perspektiven – Eine Veranstaltung von syrischen Studierenden

„Es ist eine Frage der Perspektive“ – wie wir, syrische Studierende nach fast vier Jahren auf uns und auf die deutsche Gesellschaft schauen. Was bewegt uns, wo stehen wir und wohin schauen wir? Und wie werden wir gesehen, von den Menschen, die uns im Sprachkurs, an der Uni, beim Jobben im Biergarten, bei der Arbeit und im Alltag begegnen? Szenische Lesungen, ein Kurzfilm und Oud-Musik schaffen Raum für unsere Blickrichtungen und gemeinsame Gespräche.

Unter Druck – Freie Radios in Österreich und Ungarn

Freie Radios stehen in Österreich und Ungarn durch rechtspopulistische Regierungen stark unter Druck. Wir sprechen mit lokalen Radiomacher*innen über diese Herausforderungen und über die Rolle freier Medien in den zunehmend autoritärer werdenden europäischen Gesellschaften. Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstagung “Radio-Activists – frei, unabhängig und kritisch? Freie Radios als öffentliche Räume in Deutschland, Europa und international”, die vom 19.-21. September in Halle stattfindet.

Wir bitten nicht länger um Erlaubnis

Auftakt zur Aktionstagung: Film und Filmgespräch zu Piratenradios in der BRD und DDR.
Am Bodensee ertönte „Radio Wellenbrecher“, in Offenburg „Radio Paranoia“, in Regensburg „Radio Freie Schnauze“, in Hamburg „Radio Hafenstraße“, in Köln „Radio Wahnsinn“ und in Göttingen „Radio Pflasterstein“. Auch in der BRD entstanden Ende der 70er Jahre illegale Piratensender, die selten länger als 30 Minuten pro Aktion und aus Protest gegen Umweltzerstörung, Atomkraftwerke oder Wohnraumnot via UKW agitieren. Sie wurden von Polizei und Bundespost verfolgt – wir sprechen mit früheren Aktivist*innen in der BRD und DDR.

Die doppelte Mauer – Rassismus zur Zeit der DDR bis heute

„Die doppelte Mauer“ bezeichnet nach Paulino Miguel neben der Grenzmauer zwischen West- und Ostdeutschland zudem die Erfahrung des Abgeschottetseins von Migrant*innen und PoCs in der Gesellschaft der ehemaligen DDR. Dabei sollen die Kontinuitäten von strukturellem sowie personellem Rassismus und Neonazismus seit Gründung der DDR bis hin zu aktuellen Verhältnissen aufgezeigt werden.
Im Podiumsgespräch mit Paulino Miguel und Antonio Jaime, ehemaligen Schülern der „Schule der Freundschaft“ in Staßfurt sowie Ibraimo Alberto, einem ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeiter, wollen wir zum einen über ihre Erfahrungen und Erinnerungen an die ehemalige DDR sowie über ihre Wahrnehmung der „Doppelten Mauer“ und der gesellschaftlichen Verhältnisse reden.