Seminar: Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen

„Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf geschlechterpolitische Errungenschaften salonfähig. Im Seminar wird der Umgang mit antifeministischen Aussagen trainiert. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt.

Seminar: Empowerment für Frauen* mit Rassismuserfahrung

Der Workshop bieten Frauen* mit Rassismuserfahrungen die Möglichkeit, sich persönlich mit Fragen zu Identität und Zugehörigkeit auseinanderzusetzen und behandelt Ausgrenzungserfahrungen und den Umgang mit erlernter Sprachlosigkeit und Rassismus.

„…im Frühling hat man keine Lust zu sterben!“

Krystina, Johanna, Hildegard. Sechs Stunden blieben ihnen, um zu wählen, was noch zu sagen ist und wem. Sechs Stunden bis zum sicheren Tod, kühl und professionell organisiert in Nazideutschland. Im szenischen Arrangement von Sandra Bringer lässt Figurenspielerin Julia Raab einige der 43 Frauen, die während der Nazi-Diktatur im Halleschen „Roten Ochsen“ durch das Fallbeil starben, zu Wort kommen. Durch Mittel des Objekt- und Figurentheaters werden die schockierenden Dokumente der Unmenschlichkeit und die in diesem Zusammenhang entstandenen letzten Briefe der Frauen in einen ergreifenden Dialog gesetzt.

Zusammen haben wir eine Chance | Halle

Rostock-Lichtenhagen, Mölln, NSU – antirassistische Arbeit bleibt nach wie vor notwendig! Der Film „Zusammen haben wir eine Chance“ dokumentiert selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe seit der Wende aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland. Anschließendes Filmgespräch mit Filmcrew und Protagonist*innen.

Dui Rroma – zwei Generationen, eine Geschichte

Der Dokumentarfilm Dui Rroma erzählt die Geschichte Hugo Höllenreiners, einem Sinto, der mehrere Konzentrationslager überlebte und Opfer des KZ-Arztes Josef Mengele wurde. Im anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Iovanca Gaspar, Gjulner Sejdi (Romano Sumnal e.V.) und Andreas Hemming (AWO SPI, Beratungsstelle für Roma) sprechen wir über historische und aktuelle Diskriminierungen von Sinti und Roma, über die Lage für die Minderheit der Roma in Europa, Deutschand und Halle und darüber, wie Selbstorganisation Empowerment für Minderheiten schaffen kann und was es dafür braucht.

Die Revolution der Selbstlosen

Wieso ist unsere Gesellschaft von so viel Egoismus und Ungerechtigkeit durchzogen, wenn uns der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit eigentlich schon in die Wiege gelegt wird? Eine beeindruckende Dokumentation über den Ursprung der Hilfsbereitschaft und kooperatives Verhalten.

Tagung: Wandel – Stadt – Weiter so

So kann es nicht weitergehen! Ökologische und soziale Krisen machen weltweit, aber auch vor der eigenen Haustür klar, dass wir mit unserer Lebensweise und der kapitalistischen Wirtschaftsstruktur zunehmend an Grenzen stoßen. Die Rufe nach einer umfassenden Transformation werden immer lauter. Unter dem Motto „Wandel – Stadt – Weiter so“ wollen wir die Gestaltungsmöglichkeiten für eine nachhaltige und sozialgerechte Stadt diskutieren.

Radio Django! Konzert und Begegnung

Zur Eröffnung und im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung ‚…Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig … – Die Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus“ laden wir am 4. Juni nach der Ausstellungseröffnung um 18:00 Uhr (Ratshof), um 20:00 Uhr zum Konzert von Radio Django in die Goldene Rose.

Radio Django sind ein völlig neuartiges Berliner Gypsy-Jazz-Kollektiv aus dem Top-Solo-Gitarristen Janko Lauenberger (Sinti-Swing Berlin / Martin Weiss Family Band) und dem Geiger Daniel Weltlinger (Lulo Reinhardt Latin-Swing-Projekt / Karsten Troyke) mit einem driving rhythm section von Giovanni Steinbach und Santino Bamberger auf Rhythmusgitarren und Max Hartmann auf Kontrabass. Der originale „Hot-Club“ Sound von Django Reinhardt und Stephane Grappelli spielt direkt aus der Tradition des 21. Jahrhunderts Gypsy-Jazz mit einem neuen Sound in einer neuen Zeit aus einer erneuerten Stadt…

Ausstellungseröffnung: ‚…Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig…‘

Wir eröffnen die Ausstellung ‚…Vergiß die Photos nicht, das ist sehr wichtig…‘ am 4. Juni mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters Bernd Wiegand und einer Einführung durch die Ausstellungsmacherin Jana Müller (AJZ Dessau). Wir freuen uns besonders auf die Teilnahme von Raffaela Laubinger, der Tochter eines Auschwitz-Überlebenden, die uns auch erzählt, wie es für ihre Familie nach der Zeit des Nationalsozialismus weiterging.