Wer wir sind – Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

30 Jahre nach der friedlichen Revolution steht die Frage wieder groß im Raum. Wer sind diese Ostdeutschen? Mit der Journalistin und Autorin Jana Hensel (u.a. „Zonenkinder“) und dem Publizisten Wolfgang Engler stellen sich zwei herausragende Stimmen des Ostens in einem Streitgespräch jenseits von Vorurteilen und Klischees der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung.

Weiterbildung für Multiplikator*innen “Zusammen – Spiel Dich fit für Vielfalt”

Eine Kultur der Offenheit und des Interesess gegenüber Neuem und Anderem, Respekt und Toleranz kommt nicht von alleine, sie muss erarbeitet und erlernt werden. Mit dem Planspiel ZUSAMMEN erproben Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten für ein gutes Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft. In unserer kostenfreien Weiterbildung für Multiplikator*innen werden die vier 90minütigen Planspiele vorgestellt und ausprobiert.

Workshop: Ermutigung durch Vielfalt | Magdeburg

In unserem Workshop mit der Trainerin Hjördis Hornung (Fachstelle KINDERWELTEN) geht es um die Sensibilisierung für eigene eingeschränkte Sichtweisen und um Kriterien für die Auswahl von Kinderbüchern, die einem vielfaltsorientierten inklusiven Ansatz Rechnung tragen.

Landleben?! Wie kommt Leben in den ländlichen Raum?

Nirgendwo sind die Fragen der Zukunftsfähigkeit der Dörfer und Kleinstädte, Fragen des Sozialen, der Arbeit, der Ernährung, der Energie und des Zusammenlebens so sichtbar wie in ländlichen Regionen und kleinen Städten.
Wir wollen mit sogenannten “Raumpionieren”, Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Engagierten aus Politik und Wirtschaft zu den Bereichen Mobilität, Digitalisierung, Bildung, politische und gesellschaftliche Mitgestaltung auf der Basis konkreter Fragestellungen, aber dennoch mit einem kreativen und optimistischen Blick über Lösungsansätze diskutieren.

Vorurteilsfrei – Geht das überhaupt?!

Während der Bildungswochen gegen Rassismus veranstalten wir zusammen mit dem Friedenskreis e.V. eine Anti-Bias Fortbildung.
Im Seminar versuchen wir gemeinsam, die Mechanismen hinter Diskriminierung sichtbar zu machen, die eigenen Positionen zu reflektieren, die Selbstverständlichkeit eigener Privilegien zu hinterfragen und darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld zu entwickeln.

Comrade, where are you today?

In den 80ern zog Kirsi Marie Liimatainen in die DDR, um zu studieren. In ihrer finnischen Heimatstadt Tampere hatte sie Häuser besetzt, jetzt trifft sie auf Gleichgesinnte aus über achtzig Ländern. Sie sind Befreiungskämpfer oder linke Aktivist*innen – vereint in ihrer Hoffnung auf eine bessere Welt. Kurz nach Ende des Studienjahrs ist die DDR Vergangenheit. Beinahe 30 Jahre danach sucht Liimatainen ihre einstigen Kommilitonen. Im Anschluss: Filmgespräch mit der Regisseurin.

EUROPA – Was zu tun ist!

Der Eurobarometer 2018 macht es deutlich: Die allgemeine Zustimmung zum Projekt Europa steigt. Nachdem der Brexit einstige Selbstverständlichkeiten infrage gestellt hat, zeigt sich nun unter Europas Bürgerinnen und Bürgern ein neues Rekordhoch, was die Zustimmung zur EU angeht. Der ausgewiesene Europa-Politiker Sven Giegold (BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN) diskutiert über seine Vorstellungen, Lösungsmöglichkeiten und Vorschläge für ein stärkeres, humanitäreres Europa mit dem Publikum.

Volker Weiß: 1968 – Feindbild und Geburtsstunde der Neuen Rechten?

1968 markiert nicht nur die Geburtsstunde einer linken Bewegung jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch einen Erneuerungsprozess des rechten Spektrums, das heute unter den Begriff der Neuen Rechten gefasst wird.Diese greift in ihren Aktionen u. a. Formate der außerparlamentarischen Bewegung der 68er auf. Mit dem Historiker und Autor Volker Weiß diskutieren wir, ob die häufig genannte Parallele mit der APO tragfähig ist. Gleichzeitig erklärt er, warum in den letzten Jahren namhafte Protagonisten von ’68 den Weg nach scharf rechts eingeschlagen haben und wie die Neue Rechte wirksam zu stellen ist.

Im Osten nichts Neues?

Was hat die derzeitige globale Krise der Demokratie mit 1968 zu tun? Und wie sieht das mit Blick auf Ostdeutschland aus? Ist die Anziehung eines Viertels der Bevölkerung für autoritäre und rassistische Bewegungen wie Pegida oder die AfD eine Folge der fehlenden ’68 Revolution im Osten Deutschlands? Diese und weitere Fragen diskutieren der DDR-Oppositionelle und Historiker Bernd Gehrke, Thorsten Hahnel (Miteinander e.V.) und Prof. Dr. Petra Dobner (Lehrstuhl für Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft, MLU)