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	<title>Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt &#187; Spurensuche</title>
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		<title>Das Mitmachnetz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 17:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet bietet ein enormes Potenzial, das &#252;ber die reine Wissens- und Informationsverbreitung hinausgeht und neue M&#246;glichkeit der direkten Mitwirkung er&#246;ffnet. Wir wollen die vielf&#228;ltigen Nutzungsm&#246;glichkeiten aufzuzeigen und Anregungen zur Entwicklung und Umsetzung von internetbasierenden Partizipations- und Demokratieprojekten bieten.
13. Dezember 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internet als Medium zur F&#246;rderung von Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe</strong></p>
<p>Den meisten Menschen dient das Internet zur schnellen und einfachen Informationsbeschaffung und als Kommunikationsmittel. Allein diese beiden F&#228;higkeiten des Netzes k&#246;nnen dazu beitragen, Interessen zu organisieren, sie zu b&#252;ndeln und ihnen &#214;ffentlichkeit zu geben. Allerdings machen Unmittelbarkeit und basisdemokratische Organisation von Debatten im Internet die Konsensfindung nicht immer einfach und sorgen schnell f&#252;r Frustration.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1182 alignleft" title="Das Mitmachnetz" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/12/Mitmachnetz.gif" alt="" width="202" height="83" />Noch vor wenigen Jahren war gesellschaftliche und politische Partizipation &#252;ber das Internet lediglich ein Forschungsthema. Heute wird das Netz in verschiedenen Formen bei Verb&#228;nden, B&#252;rgernetzwerken, Unternehmen oder Zukunftswerkst&#228;tten verwendet. Die Vielzahl der Projekte zeigt, dass das Interesse an dieser Art des Ideenaustausches gro&#223; ist und viele kreative Ideen hervorbringen kann, ganz gleich ob es dabei um eine familienfreundliche Stadtgestaltung, den Protest gegen ein Verkehrsprojekt oder die Haushaltsplanung einer Kommune geht. Das Internet bietet als Medium neue Diskussions- und Partizipationschancen.</p>
<p>Das Ziel unserer Veranstaltung ist es, die vielf&#228;ltigen Nutzungsm&#246;glichkeiten aufzuzeigen und Anregungen zur Entwicklung und Umsetzung von internetbasierenden Partizipations- und Demokratieprojekten zu bieten. Dabei soll auch auf bereits gesammelte Erfahrungen laufender Projekte zur&#252;ckgegriffen werden.</p>
<p>Wir m&#246;chten eine Gelegenheit f&#252;r MultiplikatorInnen und Interessierte schaffen, sich &#252;ber technische M&#246;glichkeiten sowie Projekte zu informieren und Kontakte zu kn&#252;pfen. Das Internet bietet ein enormes Potenzial, das &#252;ber die reine Wissens- und Informationsverbreitung hinausgeht und neue M&#246;glichkeit der direkten Mitwirkung er&#246;ffnet.</p>
<p>Wir laden herzlich ein &#8211; der Eintritt ist frei.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und –zeit:</strong></h3>
<p>Montag, 13. Dezember 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Spiegelsaal der Freiwilligenagentur (Leipziger Stra&#223;e 36, Zugang &#252;ber Martinstra&#223;e)<br />
 Halle (Saale)</p>
<h3>Programm</h3>
<p>18.00 Uhr &#8211; Vortrag<br />
<strong>„Chancen und Grenzen der Internetpartizipation“</strong></p>
<p><em>Dr. Daniel Roleff</em><br />
Politikwissenschaftler, Redakteur bei politik-digital.de*, freier Journalist f&#252;r verschiedene Tageszeitungen, E-Consultant</p>
<p>19.15 Uhr &#8211; Pause mit kleiner St&#228;rkung</p>
<p>19.30 Uhr &#8211; Praxisbeispiel 1<br />
<strong>„Liquid Democracy”**</strong></p>
<p><em>Jennifer Paetsch</em><br />
Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universit&#228;t Berlin, Vorstandsmitglied bei Liquid Democracy e.V.</p>
<p><em>Daniel Reichert</em><br />
Politikwissenschaftsstudent, Vorstandsmitglied bei Liquid Democracy e.V.</p>
<p>20.30 Uhr &#8211; Praxisbeispiel 2 <br />
<strong>„DEMOS-Monitor”***</strong></p>
<p><em>Dorothée R&#252;tschle</em><br />
Mitarbeiterin bei TuTech Innovation GmbH, Betreuerin vom Projekt ‘Bauleitplanung online’ sowie weiterer Projekte im Kontext der Partizipationsplattform ‘DEMOS Plan’</p>
<hr style="width: 491px;" />
<p><em><strong>*politik-digital.de</strong></em> ist eine Informations- und Kommunikations-plattform zum Thema &#8220;Internet und Politik&#8221;, die vom Verein    pol-di.net betrieben wird. Sie ist bereits seit 1998 im Netz und fast t&#228;glich erscheinen dort neue Artikel zum Thema „politische Kommunikation und neue Medien&#8221;. Das Team von politik-digital.de hat im Lauf der Zeit zahlreiche andere Projekten entwickelt, &#252;ber die man sich auf politik-digital.de informieren kann.                <br />
<a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank">www.politik-digital.de</a></p>
<p><em><strong>**</strong></em>Der <em><strong>Liquid Democracy e.V.</strong></em> ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, dessen Mitglieder an Ideen und Projekten arbeiten, die unsere heutige Demokratie fl&#252;ssiger, transparenter und flexibler gestalten sollen. Dazu geh&#246;rt die theoretische Konzeption aber auch die praktische, direkt anwendbare Umsetzung in Software-Projekten.                 <br />
<a href="http://www.liqd.net" target="_blank">www.liqd.net</a></p>
<p><em><strong>***DEMOS</strong></em> ist ein interaktives Dialog- und Beteiligungsverfahren, das die B&#252;rgerbeteiligung mit Hilfe digitaler Medien erleichtern soll. Es beinhaltet Verfahren zur Durchf&#252;hrung offener oder geschlossenen Diskussion zu spezifischen Themen. Dabei kommen vor allem Foren oder sogenannte Wikis zum Einsatz. Die Online-Diskussion werden von einer Moderation unterst&#252;tzt, die einen ergebnisorientierten Diskussionsverlauf sicherstellen soll. Sie strukturiert die Debatte und bereitet sie zur besseren &#220;bersicht auf.                   <br />
<a href="http://www.demos-monitor.de" target="_blank">www.demos-monitor.de</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Gef&#246;rdert durch den<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank"> Lokalen  Aktionsplan Halle</a> aus Mitteln des  Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT &#8211;  Jugend f&#252;r Vielfalt,  Toleranz und  Demokratie&#8221; des Bundesministeriums  f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und  Jugend.</p>
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		<title>Swingkids</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Kulturtresor 21 laden wir zu einer Lesung aus dem Buch "Swingkids" von und mit J&#246;rg Ueberall. J&#246;rg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten Jugendsubkultur, die ihr Selbstverst&#228;ndnis aus der Musik zog - und schnell mit den Nationalsozialisten in Konflikt kam.
1. Dezember 2010, 13.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesung aus dem gleichnamigen Buch von und mit J&#246;rg Ueberall</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l.jpg" rel="lightbox[1184]"><img class="size-full wp-image-1185 alignright" title="Swingkids" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a>Swing Kids &#8211; damit sind Jugendliche gemeint, die sich f&#252;r den Swing begeisterten und im wahrsten Sinne des Wortes zwischen 1936 und 1945 eine &#8220;beschwingte&#8221; Gegenwelt in Deutschland f&#252;r sich aufbauten. Ihre Leidenschaft f&#252;r den Swing, ihre englische Kleidung, ihr Tanzstil und ihr Individualismus gen&#252;gte den Nazis, um massiv gegen sie vorzugehen.</p>
<p>J&#246;rg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten Jugendsubkultur, die ihr Selbstverst&#228;ndnis aus der Musik zog. Entstanden ist sein Buch &#8216;Swingkids&#8217;, aus dem er im Wechsel mit Kathleen Gutsche lesen wird.</p>
<p><em>J&#246;rg Ueberall</em> wuchs in Bad Lauchst&#228;dt auf, war Maschinist, Krankenpfleger, Maurer, Kriegsdienstverweigerer in der DDR, Studium in Oldenburg und Amsterdam, Diplomp&#228;dagoge, mehrere Jahre Arbeit mit geistig behinderten Kindern, Leben und Arbeit in Afrika.</p>
<p><em>Kathleen Gutsche</em>, geboren in Senftenberg, f&#252;hrte das Studium der Sprechwissenschaften, Gesang und Gesangsp&#228;dagogik  nach Halle.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a href="http://www.swingtime-halle.de/swingtime/index.html" target="_blank">Kulturtresor 21</a> im Rahmen der <a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 01. Dezember 2010<br />
 13.00 Uhr</p>
<p>Kulturtresor 21 (W&#246;rmlitzer Str. 1, direkt am Rannischen Platz)<br />
 Halle (Saale)</p>
<hr style="width: 470px;" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1185" title="Swingkids" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l-100x100.jpg" alt="" width="72" height="72" />&#8220;Swing Kids&#8221;</strong> von J&#246;rg Ueberall <br />
 erschienen: November 2004 <br />
 120 Seiten, 11 Abbildungen, 15,- € <br />
 ISBN 978-3-940213-21-1</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moderner Antisemitismus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Antisemitismus w&#252;tet auch heute noch. Aber ist der heutige Antisemitismus ein anderer als vor 50 Jahren? Wir laden zur letzten Veranstaltung unserer Reihe "Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus".
3. November 2010, 18.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Dr. Juliane Wetzel (Zentrum f&#252;r Antisemitismusforschung Berlin)</em></p>
<p>Antisemitismus w&#252;tet auch heute noch. Aber ist der heutige Antisemitismus ein anderer als vor 50 Jahren?</p>
<p>Begr&#252;ndungen seiner vermeintlichen Wahrheit sowie Motive und Bereiche seiner Anwendung haben sich durchaus ver&#228;ndert, bleiben aber sichtbar von einer langen historischen Tradition beeinflusst. Worin unterscheiden sich „alter“ und „neuer“ Antisemitismus und was haben sie gemeinsam? Der Vortrag diskutiert diese Fragen und geht dabei auch auf die aktuellen Bez&#252;ge zur Wirtschaftskrise und der Kritik an der Politik Israels ein.</p>
<p>Die promovierte Historikerin Dr. Juliane Wetzel ist wiss. Mitarbeiterin am Zentrum f&#252;r Antisemitismusforschung der TU Berlin.</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Mittwoch, 3. November 2010<em> </em><br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XVIII)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medizin im Nationalsozialismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/medizin-im-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese  ideologische Pr&#228;gung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.
20. Oktober 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese  ideologische Pr&#228;gung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.</p>
<p>Der Vortrag bietet einen &#220;berblick zur Medizin im Nationalsozialismus und besch&#228;ftigt sich dar&#252;ber hinaus mit den Geschehnissen an der Martin-Luther-Universit&#228;t und deren Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.</p>
<p>Mit Prof. Dr. Joseph Neumann (Martin-Luther-Universit&#228;t Halle)</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Mittwoch, 20. Oktober 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XXI)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Projektb&#246;rse</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/projektboerse/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Projektb&#246;rse mit Pr&#228;sentationen und Markt der M&#246;glichkeiten werden Projekte aus den letzten vier Jahren des Lokalen Aktionsplanes "Hallianz f&#252;r Vielfalt" vorgestellt. Die Veranstaltung m&#246;chte einen &#220;berblick &#252;ber die spannenden Ideen geben, die in dieser Zeit umgesetzt wurden und auch weiterhin f&#252;r die Arbeit mit Jugendlichen nutzbar sind.
26. August 2010, 14.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr vier Jahren beteiligen sich zahlreiche Vereine, Initiativen und andere Organisationen aus  Halle mit verschiedenen Projekten am Bundesprogramm „Jugend f&#252;r Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus”.  Dabei sind viele interessante Angebote insbesondere f&#252;r Jugendliche entstanden, die es wert sind, auch weiterhin genutzt zu werden.</p>
<p>Aus diesem Grund l&#228;dt die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt zu einer Projektb&#246;rse in die Franckeschen Stiftungen in Halle ein. Die Veranstaltung wird eingeleitet durch einen Vortrag von Dr. Harald Schmid zur Erinnerungsarbeit in Bildungsprojekten mit Jugendlichen und der Vorstellung einiger Projekte. Im Anschluss daran besteht auf einem <em>Markt der M&#246;glichkeiten</em> die Gelegenheit, mit den Projektmachern ins Gespr&#228;ch zu kommen.</p>
<p>Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt (Reg.-Nr. WT 2010-300-72 LISA). Um Anmeldung per Telefon, FAX oder E-Mail wird gebeten.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und –zeit:</strong></h3>
<p>Donnerstag, 26. August 2010<br />
 14.00 bis 18.00 Uhr</p>
<p>Franckesche Stiftungen (Amerikazimmer, Franckeplatz 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
<h2>
<hr />
</h2>
<h1>Programm</h1>
<p>14:00 Uhr<br />
 Begr&#252;&#223;ung durch die Veranstalter</p>
<p>14:10 Uhr<br />
 Einf&#252;hrungsvortrag &#8220;<strong>Erinnerungsarbeit</strong><em>&#8220;<br />
 von Dr. Harald Schmid (Universit&#228;t Kiel)<br />
 </em>anschlie&#223;end Diskussion</p>
<h2>Projektpr&#228;sentationen</h2>
<p>15:00 Uhr<br />
 <strong>Zwangsarbeiterlager in Halle<br />
 </strong><em>Michael Viebig (Gedenkst&#228;tte Roter Ochse Halle (Saale)</em></p>
<p>15:30 Uhr<br />
 <strong>Schule ohne Rassismus</strong><em><br />
 Sandra Bauske (Servicestelle „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“)</em></p>
<p>16:00 Uhr<br />
 <strong>Konfrontative Jugendarbeit mit rechtsgerichteten Jugendlichen</strong><em><br />
 Torsten Wolf (Integrativer Jugendclub Heide-Nord) </em>[angefragt]</p>
<p>16:30 Uhr<br />
 <strong>Grasewegrundgang</strong><em><br />
 Rainer von Sivers (Friedenskreis Halle)</em></p>
<p>16:45 Uhr<strong><br />
 Markt der M&#246;glichkeiten:</strong></p>
<ul>
<li><em>Corax e.V.</em><br />
 Niemals Vergessen &#8211; H&#246;rmahnmal und Radiorecherche zu Sinti und Roma</li>
<li><em>Freiwilligen Agentur Halle-Saalkreis und Kinder- und Jugendrat Halle</em><br />
 Jung.bewegt – Dein Einsatz z&#228;hlt!<br />
 Informationen zum Lokalen Aktionsplan &#8220;Hallianz f&#252;r Vielfalt&#8221;</li>
<li><em> Friedenskreis Halle und Servicestelle „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“</em><br />
 Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage<br />
 Grasewegrundgang</li>
<li><em>F&#246;rderverein der Sekundarschule „Johann Christian Reil“</em><br />
 Podcasts zum Thema Holocaust</li>
<li><em>Gedenkst&#228;tte Roter Ochse<br />
 </em>Wehrmachtsjustiz in Halle<br />
 Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen<br />
 Zwangsarbeiterlager in Halle</li>
<li><em>Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.<br />
 </em>Stolpersteinrundg&#228;nge<br />
 Ausstellung: Vorurteile machen blind</li>
<li><em>Integrativer Jugendclub Heide-Nord</em><br />
 Auf der Suche nach der eigenen Insel (Konfrontative Jugendarbeit mit rechtsgerichteten Jugendlichen)[angefragt]</li>
<li><em>Kulturtresor 21</em><br />
 Swingtime @School</li>
<li><em>Villa J&#252;hling – Evangelisches Bildungs- und Projektzentrum</em><br />
 Elternarbeit f&#252;r Demokratie und gegen Gewalt [angefragt]</li>
</ul>
<p>18:00 Uhr<br />
 Ende der Veranstaltung</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Projektb&#246;rse wird gef&#246;rdert durch den<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank"> Lokalen  Aktionsplan Halle</a> aus Mitteln des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“  Jugend f&#252;r Vielfalt,  Toleranz und Demokratie des Bundesministeriums  f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>J&#252;dische Wissenschaftler und nationalsozialistische Wissenschaftspolitik in Halle</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/juedische-wissenschaftler-und-nationalsozialistische-wissenschaftspolitik-in-halle/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 1933 wurden 48 nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber „nicht-arische“ Hochschullehrer aus dem Dienst der Universit&#228;t Halle-Wittenberg entlassen.
2. Juni 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Andrej Stephan (Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg)</em></p>
<p>Nach 1933 wurden 48 nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber „nicht-arische“ Hochschullehrer aus dem Dienst der Universit&#228;t Halle-Wittenberg entfernt. Der Vortrag skizziert den Ablauf dieser „S&#228;uberungen“ und benennt die daf&#252;r zust&#228;ndigen Protagonisten. Au&#223;erdem berichtet er vom weiteren Schicksal der Verfolgten und geht auf die Folgen f&#252;r den Wissenschaftsbetrieb an der Martin-Luther-Universit&#228;t ein.</p>
<p>Andrej Stephan M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur f&#252;r Zeitgeschichte der Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg.</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 2. Juni 2010<em><em> </em></em><br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchthonianum (H&#246;rsaal XXI)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sophie Scholl &#8211; Die letzten Tage</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/sophie-scholl-die-letzten-tage/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 19:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem mehrfach ausgezeichneten Film gelingt ein einf&#252;hlsames Portr&#228;t einer jungen Frau, die bis zur letzten Konsequenz an ihren politischen und ethischen Idealen festh&#228;lt. Besonders diese couragierte Haltung beeindruckt noch heute viele Menschen.
18. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
19. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Filmvorf&#252;hrung (D, 2005, Regie: Marc Rothemund)</em></p>
<p>Im Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl beim Verteilen von Flugbl&#228;ttern der Wei&#223;en Rose in der M&#252;nchner Universit&#228;t verhaftet. Marc Rothemunds Film schildert die letzten Tage von Sophie Scholl – die Verhaftung und Verh&#246;re, den Prozess vor dem Volksgerichtshof und schlie&#223;lich die letzten Stunden bis zu ihrer Hinrichtung. Dabei st&#252;tzt sich das Drehbuch auf nach 1989 neu entdeckte historische Dokumente – unter anderem Verh&#246;rprotokolle der Gestapo.</p>
<p>Dem mehrfach ausgezeichneten Film gelingt ein einf&#252;hlsames Portr&#228;t einer jungen Frau, die bis zur letzten Konsequenz an ihren politischen und ethischen Idealen festh&#228;lt. Besonders diese couragierte Haltung beeindruckt noch heute viele Menschen.</p>
<p>Zus&#228;tzliche Vorf&#252;hrungen f&#252;r Schulklassen sind m&#246;glich. Informationen  erhalten Sie beim LUX.Kino unter 0345 – 5238631 bzw. per E-Mail an <a href="mailto:luxkino@gmx.de" target="_blank">luxkino@gmx.de</a>.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a>.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Dienstag, 18. Mai 2010<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>und</p>
<p>Mittwoch, 19. Mai 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>LUX.Kino am Zoo (Seebener Stra&#223;e 172)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu wenig und zu sp&#228;t?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/zu-wenig-und-zu-spaet/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 19:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1029</guid>
		<description><![CDATA[In seinem Vortrag spannt Dr. Ekkehard Klausa einen Bogen vom fr&#252;hen und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum sp&#228;ten Widerstand der Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute, die allein in Berlin &#252;ber 7000 Juden vor den Nazis versteckten, bleibt nicht unerw&#228;hnt.
11. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus </strong></p>
<p>Die Aktionen der Wei&#223;en Rose waren nur ein kleiner Teil des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten. Gegen die rassistische und unmenschliche Politik der Nazis setzten sich verschiedene Institutionen, Gruppen aber auch einzelne Menschen zur Wehr. In seinem Vortrag spannt <em>Dr. Ekkehard Klausa</em> einen Bogen vom fr&#252;hen und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum sp&#228;ten Widerstand der Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute, die allein in Berlin &#252;ber 7000 Juden vor den Nazis versteckten, wird nicht unerw&#228;hnt bleiben.</p>
<p><em>Dr. jur. Ekkehard Klausa</em>, geb. 1941, ist Privatdozent f&#252;r Soziologie an der Freien Universit&#228;t Berlin und ehrenamtlich t&#228;tig in der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der Gedenkst&#228;tte Deutscher Widerstand. Bis zu seinem Ruhestand war er Gedenkst&#228;ttenreferent des Berliner Senats und au&#223;erdem zwei Jahre als Redenschreiber des Regierenden B&#252;rgermeisters Richard von Weizs&#228;cker t&#228;tig.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung  &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a>.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Dienstag, 11. Mai 2010<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE (Am Kirchtor 20 b)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Widerst&#228;ndigen.</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-widerstaendigen/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-widerstaendigen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 19:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1027</guid>
		<description><![CDATA[Wir zeigen die erste dokumentarische Gesamtdarstellung der Widerstandsarbeit der M&#252;nchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943 und laden im Anschluss zu einem Gespr&#228;ch mit der Regisseurin Katrin Seybold.
06. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeugen der Wei&#223;en Rose. </strong><em>Filmvorf&#252;hrung</em></p>
<p><em>(Deutschland 2008, Regie: Katrin Seybold)</em></p>
<p>Die Wei&#223;e Rose &#8211; die erste dokumentarische Gesamtdarstellung der Widerstandsarbeit der M&#252;nchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943: Gef&#228;hrten, Freundinnen und Geschwister erz&#228;hlen, wie sie Flugblattaktionen unterst&#252;tzten, wie sie Gestapoverh&#246;re und Volksgerichtshof &#252;berstanden.</p>
<p>Die ersten Gespr&#228;che f&#252;r den Dokumentarfilm wurden im Jahr 2000 gef&#252;hrt, ein Teil der Zeitzeugen lebt nicht mehr. Ihr unwiederbringliches Zeugnis macht die Widerstandsarbeit der Freunde begreiflich. Eindr&#252;cklich und mit einer feinf&#252;hligen &#196;sthetik sind die Selbstaussagen der Beteiligten und Originaldokumente kombiniert. Ihre zum Teil unver&#246;ffentlichten Jugendfotos, Fotos von den Tatorten, Gestapobeamten, Richtern und dem Henker f&#252;gen sich zu einem authentischen Portrait der Wei&#223;en Rose jenseits von Legenden.</p>
<p>Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespr&#228;ch mit der Regisseurin <strong>Katrin Seybold</strong>.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung  &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a>.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Donnerstag, 06. Mai 2010<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>Melanchthonianum (H&#246;rsaal XV, Universit&#228;tsplatz)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>R&#252;stungsforschung im Nationalsozialismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/ruestungsforschung-im-nationalsozialismus/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/ruestungsforschung-im-nationalsozialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1009</guid>
		<description><![CDATA[Die Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft durch die Nationalsozialisten machte auch vor Wissenschaft und Forschung nicht halt. Zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen, von Biologie bis zur Arch&#228;ologie, wurden ideologisch instrumentalisiert, ihre Forschungsergebnisse und Theorien den Vorstellungen der Nazis angepasst.
5. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Nobelpreistr&#228;ger Richard Kuhn und die Forschungen zu Massenvernichtungsmitteln am Kaiser-Wilhelm-Institut f&#252;r medizinische Forschung</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Mit Dr. Florian Schmaltz (Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main)</em></p>
<p>Nach der Macht&#252;bergabe an die Nationalsozialisten erfolgte im Kontext der forcierten Aufr&#252;stungspolitik auch eine Militarisierung von Wissenschaft und Forschung. Die vom NS-Regime f&#252;r die R&#252;stungsforschung bereitgestellten Ressourcen er&#246;ffneten zahlreichen Wissenschaftlern neue Arbeitsm&#246;glichkeiten.</p>
<p>Der Vortrag wird am Beispiel des Kaiser-Wilhelm-Instituts f&#252;r medizinische Forschung die Forschung &#252;ber chemische Massenvernichtungsmittel analysieren, die zur Entwicklung neuer Nervengase f&#252;hrte, &#252;ber die bis Kriegsende nur Deutschlandverf&#252;gte.</p>
<p>Ferner wird auf die Schl&#252;sselrolle des Institutsdirektors und Nobelpreistr&#228;gers Richard Kuhn als Wissenschaftsorganisator auf dem Gebiet der biochemischen Forschung im Nationalsozialismus eingegangen. Diskutiert werden dabei auch die ethische Problematik der Verwendung von menschlichen Hirnpr&#228;paraten und die Verantwortung von Kuhn als Fachspartenleiter f&#252;r ein vom Reichsforschungsrat gef&#246;rdertes Projekt, bei dem der Mediziner Otto Bickenbach im Konzentrationslager Natzweiler t&#246;dliche Menschenversuche mit dem Kampfstoff Phosgen durchf&#252;hrte.</p>
<p>Dr. Florian Schmaltz ist wiss. Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Universit&#228;t Frankfurt am Main.</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 5. Mai 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XXI)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufm&#228;rsche</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/ziviler-ungehorsam-gegen-rechtsextreme-aufmaersche/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/ziviler-ungehorsam-gegen-rechtsextreme-aufmaersche/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 19:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1028</guid>
		<description><![CDATA[Oberkirchenrat a.D. Peter Zimmermann stellt im Rahmen dieser Veranstaltung sein Diskussionspapier „Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufm&#228;rsche“ vor, in dem er Widerstand auch gegen genehmigte Demonstrationen als legitim bezeichnet.
04. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neonazistische Gruppen versuchen mit Aufm&#228;rschen und Kundgebungen den &#246;ffentlichen Raum zu besetzen. Immer h&#228;ufiger –wie zuletzt in Dresden und im November und Juni 2009 in Halle – stellen sich ihnen B&#252;rgerInnen in den Weg. Diese Blockaden gegen genehmigte Demonstrationen sind illegal, als Protest gegen eine menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie aber durchaus legitim.</p>
<p>Oberkirchenrat a.D. Peter Zimmermann hat sich mit diesem Widerspruch auseinandergesetzt und ein Diskussionspapier „Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufm&#228;rsche“ verfasst, das er im Rahmen der Veranstaltung vorstellen wird.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung  &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a> in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.miteinander-ev.de/index.php" target="_blank">Miteinander e.V.</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">-  wegen einer pl&#246;tzlichen Erkrankung des Referenten muss die Veranstaltung  leider entfallen -</span></strong></p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Dienstag, 04. Mai 2010<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>Franckesche Stiftungen (Amerikazimmer, Franckeplatz 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-3/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1026</guid>
		<description><![CDATA[Vorf&#252;hrung des Films von Michael Verhoeven (D, 1982), der die gesamte Gruppe in den Blick nimmt. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1942 und 1943 mit dokumentarischem Anspruch und schafft ein um Authentizit&#228;t und Objektivit&#228;t bem&#252;htes Portr&#228;t der Widerstandsgruppe.
27. April 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
28. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Filmvorf&#252;hrung</strong></p>
<p><em>(Deutschland 1982, Regie: Michael Verhoeven)</em></p>
<p>M&#252;nchen 1942: Sophie Scholl entdeckt, dass ihr Bruder Hans zusammen mit weiteren Freunden Flugbl&#228;tter gegen die Nazis an der Universit&#228;t verteilt. Nachdem sie zun&#228;chst vergeblich versucht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, gelingt es Hans, sie f&#252;r die Widerstandsgruppe zu gewinnen. Schlie&#223;lich wird die Gruppe von einem Hausmeister beobachtet und an die Gestapo verraten.</p>
<p>Michael Verhoeven nimmt in seinem 1982 erschienen Film die gesamte Gruppe in den Blick. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1942 und 1943 mit dokumentarischem Anspruch und schafft ein um „Authentizit&#228;t und Objektivit&#228;t bem&#252;htes Portr&#228;t“ (Lexikon des internationalen Films) der Widerstandsgruppe.</p>
<p>Zus&#228;tzliche Vorf&#252;hrungen f&#252;r Schulklassen sind m&#246;glich. Informationen erhalten Sie beim LUX.Kino unter 0345 &#8211; 5238631 bzw. per E-Mail an <a href="mailto:luxkino@gmx.de" target="_blank">luxkino@gmx.de</a>.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung  &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a>.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Dienstag, 27. April 2010<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>und</p>
<p>Mittwoch, 28. April 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>LUX.Kino am Zoo (Seebener Stra&#223;e 172)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Wei&#223;e Rose</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 16:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1025</guid>
		<description><![CDATA[Zur Er&#246;ffnung der Ausstellung "Die Wei&#223;e Rose" laden wir in der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE zu einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Huber &#252;ber die Widerstandsgruppe. Wolfgang Huber ist der Sohn von Kurt Huber, dem vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und hingerichteten Mitglied der Wei&#223;en Rose.
26. April 2010, 17.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausstellungser&#246;ffnung</strong></p>
<p>Begr&#252;&#223;ung durch <em>Stephan Arnold</em>, Vorstandsvorsitzender der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und durch <em>André Gursky</em>, Leiter der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale).</p>
<p>Im Anschluss folgt ein Vortrag &#252;ber die Widerstandsgruppe Wei&#223;e Rose von <em>Prof. Dr. Wolfgang Huber</em>.</p>
<p>Wolfgang Huber verlor als Vierj&#228;hriger seinen Vater Prof. Dr. Kurt Huber, der als Mitglied der Widerstandsgruppe Wei&#223;e Rose vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.</p>
<p>Als Sprachwissenschaftler war er an der Universit&#228;t Eichst&#228;tt t&#228;tig und lebt heute in Essen. Zuletzt erschien von ihm eine vollst&#228;ndige und textkritische Edition der Verteidigungsrede seines Vaters vor dem Volksgerichtshof unter dem Titel „Kurt Huber vor dem Volksgerichtshof. Zum zweiten Prozess gegen die Wei&#223;e Rose“. Er ist 2. Vorsitzender der <a href="http://www.weisse-rose-stiftung.de/" target="_blank">Wei&#223;e Rose Stiftung e.V.</a></p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/">Ausstellung  &#8220;Die Wei&#223;e Rose&#8221;</a>.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Montag, 26. April 2010<br />
 17.00 Uhr</p>
<p>Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE (Am Kirchtor 20 b)<br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rassentheorie der Nationalsozialisten</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-rassentheorie-der-nationalsozialisten/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1008</guid>
		<description><![CDATA[Der Vortrag erl&#228;utert die verschiedenen Fehlinterpretationen und Versatzst&#252;cke der Evolutionstheorie,  auf denen die Rassentheorie der Nazis beruhte und diskutiert die Auswirkungen dieser Umdeutung auf unser heutiges Bild von Darwins Entdeckung.
21. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- eine Fehlinterpretation von Darwins Evolutionstheorie</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Mit Prof. Dr. Uwe Ho&#223;feld (Friedrich-Schiller- Universit&#228;t Jena)</em></p>
<p>Hitler hatte sich intensiv mit der Frage der Rassenhygiene besch&#228;ftigt und sie zum Ausgangspunkt seines politischen Programms gemacht. Die nationalsozialistische Rassenlehre behauptete von sich selbst, einen wissenschaftlichen Grund f&#252;r Ausgrenzung und Ermordung so genannter nicht-arischer Menschen zu liefern. Dabei berief man sich aus politischen Gr&#252;nden nicht auf den eigentlichen Entdecker Charles Darwin, sondern auf  seinen deutschen Kollegen Ernst Haeckel.</p>
<p>Der Vortrag erl&#228;utert die verschiedenen Fehlinterpretationen und Versatzst&#252;cke der Evolutionstheorie,  auf denen die Rassentheorie der Nazis beruhte und diskutiert die Auswirkungen dieser Umdeutung auf unser heutiges Bild von Darwins Entdeckung.</p>
<p>Prof. Dr. Uwe Ho&#223;feld ist Professor f&#252;r Didaktik der Biologie an der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t in Jena.</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3><strong><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></strong></h3>
<p>Mittwoch, 21. April 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XXI)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-rassentheorie-der-nationalsozialisten/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Die wei&#223;e Rose</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1023</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der "Hallianz f&#252;r Vielfalt" zeigen wir in der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) die Ausstellung "Die Wei&#223;e Rose" mit einem umfangreichen Begleitprogramm.
26. April bis 21. Mai 2010, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausstellung und Begleitprogramm</strong></p>
<p>Im Juni 1942 tauchten in M&#252;nchen und Umgebung die ersten Flugbl&#228;tter auf, die unter dem Titel Wei&#223;e Rose gegen Hitlers Krieg und die Massenmorde im Osten Europas protestierten. Sie waren von Alexander Schmorell und Hans Scholl verfasst worden. Sp&#228;ter kamen Sophie Scholl, Willi Graf und der Universit&#228;tsprofessor Kurt Huber hinzu. Hans und Sophie Scholl wurden beim Verteilen der Flugbl&#228;tter in der M&#252;nchner Universit&#228;t gefasst, wenige Tage sp&#228;ter zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1943 hingerichtet. Auch Willi Graf, Kurt Huber und Alexander Schmorell mussten ihren Widerstand gegen die Nationalsozialisten mit dem Leben bezahlen.</p>
<p>Die Ausstellung der <a href="http://www.weisse-rose-stiftung.de/" target="_blank">Wei&#223;e Rose Stiftung</a> stellt die Mitglieder der Wei&#223;en Rose vor, berichtet von ihren Aktionen und dem Prozess vor dem Volksgerichtshof.</p>
<p><strong>Ausstellungsort </strong></p>
<p><a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=31471" target="_blank">Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale)</a><br />
 Am Kirchtor 20 b<br />
 06108 Halle (Saale)</p>
<p><strong>&#214;ffnungszeiten </strong></p>
<p>Montags: geschlossen<br />
 Dienstag bis Freitag: 10.00 Uhr &#8211; 16.00 Uhr<br />
 jedes 1. und 3. Wochenende des Monats: 13.00 Uhr &#8211; 17.00 Uhr<br />
 sowie zus&#228;tzlich nach Vereinbarung</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Begleitprogramm</strong></p>
<h2><a title="Die Wei&#223;e Rose" href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-2/">Die Wei&#223;e Rose</a></h2>
<p>Zur Er&#246;ffnung der Ausstellung “Die Wei&#223;e Rose” laden wir in der  Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE zu einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Huber  &#252;ber die Widerstandsgruppe. Wolfgang Huber ist der Sohn von Kurt Huber,  dem vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und hingerichteten  Mitglied der Wei&#223;en Rose.<br />
 26. April 2010, 17.00 Uhr, Halle (Saale)  <a title="“Die Wei&#223;e Rose”" href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-3/"></a></p>
<h2><a title="“Die Wei&#223;e Rose”" href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-weisse-rose-3/">“Die Wei&#223;e Rose”</a></h2>
<p>Vorf&#252;hrung des Films von Michael Verhoeven (D, 1982), der die gesamte  Gruppe in den Blick nimmt. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1942  und 1943 mit dokumentarischem Anspruch und schafft ein um Authentizit&#228;t  und Objektivit&#228;t bem&#252;htes Portr&#228;t der Widerstandsgruppe.</p>
<p>27. April 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)<br />
 28. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<h2><a title="Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufm&#228;rsche" href="../themen/zeitgeschichte/2010/ziviler-ungehorsam-gegen-rechtsextreme-aufmaersche/">Ziviler  Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufm&#228;rsche</a></h2>
<p>Oberkirchenrat a.D. Peter Zimmermann stellt im Rahmen dieser  Veranstaltung sein Diskussionspapier „Ziviler Ungehorsam gegen  rechtsextreme Aufm&#228;rsche“ vor, in dem er Widerstand auch gegen  genehmigte Demonstrationen als legitim bezeichnet.<br />
 04. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<ul>
</ul>
<h2><a title="Die Widerst&#228;ndigen." href="../themen/zeitgeschichte/2010/die-widerstaendigen/">Die Widerst&#228;ndigen.</a></h2>
<p>Wir zeigen die erste dokumentarische Gesamtdarstellung der  Widerstandsarbeit der M&#252;nchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und  1943 und laden im Anschluss zu einem Gespr&#228;ch mit der Regisseurin Katrin  Seybold.<br />
 06. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<h2><a title="Zu wenig und zu sp&#228;t?" href="../themen/zeitgeschichte/2010/zu-wenig-und-zu-spaet/">Zu wenig und zu sp&#228;t?</a></h2>
<p>In seinem Vortrag spannt Dr. Ekkehard Klausa einen Bogen vom fr&#252;hen  und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum sp&#228;ten Widerstand der  Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute,  die allein in Berlin &#252;ber 7000 Juden vor den Nazis versteckten, bleibt  nicht unerw&#228;hnt.<br />
 11. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<h2><a title="Sophie Scholl – Die letzten Tage" href="../themen/zeitgeschichte/2010/sophie-scholl-die-letzten-tage/">Sophie Scholl – Die letzten  Tage</a></h2>
<p>Dem mehrfach ausgezeichneten Film gelingt ein einf&#252;hlsames Portr&#228;t  einer jungen Frau, die bis zur letzten Konsequenz an ihren politischen  und ethischen Idealen festh&#228;lt. Besonders diese couragierte Haltung  beeindruckt noch heute viele Menschen.<br />
 18. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)<br />
 19. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wir danken der <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=31471" target="_blank">Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale)</a> f&#252;r die Unterst&#252;tzung!</strong></p>
<p>Gef&#246;rdert durch den<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank"> Lokalen  Aktionsplan Halle</a> aus Mitteln des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“  Jugend f&#252;r Vielfalt,  Toleranz und Demokratie des Bundesministeriums  f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 12:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg laden wir im Laufe des Jahres 2010 zu f&#252;nf Vortr&#228;gen von WissenschaftlerInnen, die sich mit den Auswirkungen des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes auf den Wissenschaftsbetrieb in Deutschland auseinandersetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortragsreihe</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1039" title="Vortragsreihe MLU 2010" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/04/Vortragsreihe-MLU-2010.gif" alt="" width="200" height="285" />Die Nationalsozialisten verstanden ihre Weltanschauung nicht nur als Ideologie mit quasireligi&#246;sen Z&#252;gen, sondern versuchten, Rassenhass und Antisemitismus wissenschaftlich zu begr&#252;nden. Dies und die konsequente Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen hatten einschneidende Konsequenzen f&#252;r Hochschulen und Wissenschaft: einzelne Wissenschaftsdisziplinen wurden instrumentalisiert, Theorien und Forschungsergebnisse nur wegen ihrer j&#252;dischen Entdecker abgelehnt und deutsche Hochschulen erlebten einen schmerzlichen Verlust durch die Vertreibung j&#252;discher Wissenschaftler.</p>
<p>Auf der anderen Seite wurden enorme Ressourcen f&#252;r die R&#252;stungsforschung bereitgestellt und insbesondere in der Medizin als unethisch zu verurteilende Versuche an Menschen erm&#246;glicht. Beides er&#246;ffnete neue Handlungsfreiheiten, die nicht selten von gewissenlosen Wissenschaftlern genutzt wurden. In einer kleinen Vortragsreihe setzen sich f&#252;nf Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit einzelnen Teilbereichen dieser Thematik auseinander. Einige Vortr&#228;ge gehen dabei auch explizit auf die Geschehnisse an der Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg ein.</p>
<p>Die Vortr&#228;ge finden zu den genannten Terminen jeweils 18.00 Uhr im H&#246;rsaal XXI des Melanchthonianums am Universit&#228;tsplatz statt.</p>
<h3><strong>Die Vortr&#228;ge:</strong></h3>
<ul>
<li><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/die-rassentheorie-der-nationalsozialisten/">Die Rassentheorie der Nationalsozialisten als eine  Fehlinterpretation von Darwins Evolutionstheorie</a> (21. April 2010)</li>
<li><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/ruestungsforschung-im-nationalsozialismus/">R&#252;stungsforschung im Nationalsozialismus</a> (5. Mai 2010)</li>
<li><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/juedische-wissenschaftler-und-nationalsozialistische-wissenschaftspolitik-in-halle/">J&#252;dische Wissenschaftler und nationalsozialistische  Wissenschaftspolitik in Halle</a> (2. Juni 2010)</li>
<li><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/medizin-im-nationalsozialismus/">Medizin im Nationalsozialismus</a> (20. Oktober 2010)</li>
<li><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/moderner-antisemitismus/">Moderner Antisemitismus</a> (3. November 2010)</li>
</ul>
<p>Die Vortragsreihe wird gef&#246;rdert durch den<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de" target="_blank"> Lokalen Aktionsplan Halle</a> aus Mitteln des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“ Jugend f&#252;r Vielfalt,  Toleranz und Demokratie des Bundesministeriums f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sch&#252;lerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die Sch&#252;lerInnen verarbeiteten ihre Eindr&#252;cke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tageb&#252;cher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikst&#252;ck sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fotodokumentation der Bildungsreise nach Auschwitz 2008</strong><br />
 von Florian Piewak</p>
<p>
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</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2009/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz/">zur&#252;ck auf Seite 1</a></p>
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		<item>
		<title>Sch&#252;lerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die Sch&#252;lerInnen verarbeiteten ihre Eindr&#252;cke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tageb&#252;cher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikst&#252;ck sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Videodokumentation der Bildungsreise nach Auschwitz 2008</strong><br />
 von Felix Fahnert</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/plugins/flvplayer/swfobject.js"></script></p>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Tagebuch-Bildungsreise-Auschwitz-2009.pdf" target="_blank"><strong>Tagebuch der Bildungsreise nach Auschwitz und Krakau 2008</strong></a><br />
 06.10.2008 &#8211; 10.10.2008<br />
 von Elisa Rost und Ronja Kullmann</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="padding-left: 370px;"><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2010/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-4/">weiter auf Seite 4</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;&#8230;das gesunde Volksempfinden gr&#246;blichst verletzt&#8221;</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/das-gesunde-volksempfinden-groelichst-verletzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle (Saale) mehr als 500 Personen wegen "Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen" angeklagt. Die Brosch&#252;re, die &#252;ber Hintergr&#252;nde informiert und einen Einblick in pers&#246;nliche Schicksale aus dieser Zeit gibt, wird von den Autoren vorgestellt.
27. Januar 2010, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen&#8221; im Sondergerichtsbezirk Halle (Saale)</strong></p>
<p>Das Sondergericht Halle verhandelte in den Jahren 1940 bis 1945 in mehr als 500 F&#228;llen wegen sogenannten Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen. In der Mehrzahl waren Frauen angeklagt, weil sie Freundschafts- oder Liebesbeziehungen zu Kriegsgefangenen aufgenommen hatten, jedoch finden sich unter den Verurteilten auch deutsche Arbeitskollegen der Kriegsgefangenen sowie deren eigene Landsleute, die sich als zivile Zwangsarbeiter in Mitteldeutschland befanden.</p>
<p>Zwei Absolventen des Abiturjahrganges 2008, Paul Schrader und Philipp Schreyer, befassten sich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Bereich Kultur in der<a href="http://www.halle.de/index.asp?MenuID=715" target="_blank"> Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale)</a> ein Jahr lang mit den entsprechenden Akten des Sondergerichtes Halle und pr&#228;sentieren im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Ergebnisse.</p>
<p>Gedenkveranstaltung anl&#228;sslich des Gedenktages der  Bundesrepublik Deutschland an die  Opfer des Nationalsozialismus mit einer Pr&#228;sentation  der Ergebnisse des gemeinsamen Projektes der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der  <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=31460" target="_blank">Stiftung Gedenkst&#228;tten Sachsen-Anhalt</a>:</p>
<p><strong>Es sprechen:</strong></p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Angela Kolb (Ministerin der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt)</li>
<li>Oliver Paulsen (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt)</li>
<li>Dr. Kai Langer (Stellv. Direktor der Stiftung Gedenkst&#228;tten Sachsen-Anhalt)</li>
<li>Paul Schrader, Philipp Schreyer (Autoren)</li>
</ul>
<p>anschlie&#223;end Kranzniederlegung</p>
<p>Die Projektergebnisse wurden in Form einer Brosch&#252;re ver&#246;ffentlicht: <a title="“…das gesunde Volksempfinden gr&#246;blichst verletzt”" href="../vorschau/2010/das-gesunde-volksempghinden-groeblichst-verletzt/">“…das gesunde Volksempfinden gr&#246;blichst verletzt”</a></p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>27. Januar 2010<br />
 10.00 Uhr</p>
<p>Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE (Am Kirchtor 20b)<br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;&#8230;das gesunde Volksempfinden gr&#246;blichst verletzt&#8221;</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/spurensuche/2010/das-gesunde-volksempghinden-groeblichst-verletzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 15:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=935</guid>
		<description><![CDATA[Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle mehr als 500 Personen wegen „Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen” angeklagt. Die Brosch&#252;re informiert &#252;ber Hintergr&#252;nde und Folgen der Verordnung und gibt einen Einblick in pers&#246;nliche Schicksale aus dieser Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen&#8221; im Sondergerichtsbezirk Halle (Saale)</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/01/Cover_VUK.jpg" rel="lightbox[935]"><img class="alignright size-full wp-image-952" title="Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/01/Cover_VUK.jpg" alt="Cover_VUK" width="165" height="235" /></a>Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle mehr als 500 Personen wegen „Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen” angeklagt. Unmittelbar nach Kriegsbeginn hatten die Nationalsozialisten eine entsprechende Verordnung erlassen, vorwiegend um Kontakte zwischen Einheimischen und ausl&#228;ndischen Kriegsgefangenen zu unterbinden. Dennoch verhandelte das Gericht eine Vielzahl derartiger „Delikte” – &#252;berwiegend Freundschaften oder Liebesaff&#228;ren – welche auf diese Weise durch die NS-Justiz zur strafbaren Handlung erkl&#228;rt wurden.</p>
<p>Die Brosch&#252;re, die in Zusammenarbeit von Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) entstanden ist, informiert &#252;ber Hintergr&#252;nde und Folgen der Verordnung und gibt einen Einblick in pers&#246;nliche Schicksale aus dieser Zeit.</p>
<p><strong>Brosch&#252;re</strong>: 40 Seiten<br />
 <strong>Preis</strong>: Versandkosten<br />
 <strong>Erh&#228;ltlich bei</strong>:</p>
<p>Heinrich-B&#246;ll-Stiftung<br />
 Leipziger Stra&#223;e 36<br />
 Tel. 0345-202 39 27<br />
 <a href="mailto:info@boell-sachsen-anhalt.de" target="_blank">info@boell-sachsen-anhalt.de</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Inhaltsverzeichnis</strong>:</p>
<p>Vorwort (Seite 4)<br />
 Das Projekt (Seite 6)<br />
 Danksagung (Seite 7)<br />
 Abk&#252;rzungen(Seite 8)<br />
 1. Vorgeschichte: Das Mittelsdeutsche Sondergericht in Halle (Saale) (Seite 9)<br />
 2. Ausgangssituation und Beweggr&#252;nde f&#252;r die VUK-Paragraphen (Seite 11)<br />
 3. Strafverfahren ab 1940 (Seite 15)<br />
 4. Instrumentarium und Handlungsm&#246;glichkeiten der Justiz (Seite 16)<br />
 5. Anklage gegen Ausl&#228;nderInnen (Seite 20)<br />
 6. Einzelbeispiele (Seite 24)<br />
 7. Gerichtsberichterstattung und VUK (Seite 35)<br />
 8. Nach 1945 (Seite 38)<br />
 9. Fazit (Seite 41)</p>
<hr />
<p>Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt,Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) (Hrsg.):</p>
<p>&#8220;&#8230;das gesunde Volksempfinden gr&#246;blich verletzt&#8221;.<br />
 &#8220;Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen&#8221; im Sonderbezirk Halle (Saale).</p>
<p>Halle (Saale); 1. Auflage 2009</p>
<p>ISBN 978-3-641061-05-7</p>
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		<title>Stolpersteinrundgang</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und die J&#252;dische Gemeinde zu Halle (Saale) laden zu einem kostenlosen Rundgang zu den Stolpersteinen im Stadtzentrum. Interessierte HallenserInnen erfahren Wissenswertes zum Projekt Stolpersteine, erhalten geschichtliche Informationen und h&#246;ren von den Schicksalen der Personen, an die die Stolpersteine erinnern.
14. Dezember 2009, 15.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>mit anschlie&#223;endem Kurzfilm</strong></p>
<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und die J&#252;dische Gemeinde zu Halle (Saale) laden am kommenden Montag zu einem kostenlosen Rundgang zu den Stolpersteinen im Stadtzentrum. Treffpunkt sind die Gedenksteine f&#252;r die Familie Wenzymer in der Leipziger Str. 4 (zwischen Weinkontor und Reiseb&#252;ro) in der N&#228;he des Marktes.</p>
<p>Interessierte HallenserInnen erfahren Wissenswertes zum Projekt Stolpersteine, erhalten geschichtliche Informationen und h&#246;ren von den Schicksalen der Personen, an die die Stolpersteine erinnern. Der Rundgang endet an der Gro&#223;en M&#228;rkerstr. 13, dem heutigen Gemeindezentrum der J&#252;dischen Gemeinde zu  Halle. Dort wird im Gemeindesaal der Kurzfilm „Heinz, Senta und Frieda“ gezeigt. Der Film nimmt ebenfalls die Stolpersteine zum Anlass, um die Geschichte der drei Kinder aus Halle zu erz&#228;hlen. Er wurde von Studenten der Studienrichtung Multimedia und Autorschaft produziert.</p>
<p>Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen des Lokalen Aktionsplans &#8220;Hallianz f&#252;r Vielfalt&#8221;. Dauer: ca. 70 min (einschl. Filmvorf&#252;hrung).</p>
<p>Zu den halleschen Stolpersteinen hat die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt zusammen mit dem Verein Zeit-Geschichte(n) eine Brosch&#252;re &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2007/hundertundein-stolperstein/">Hundertundein Stolperstein</a>&#8221; herausgegeben. Sie kann &#252;ber die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung bezogen werden.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Montag, 14. Dezember 2009<br />
 15.00 Uhr</p>
<p>Treffpunkt: vor dem Haus Leipziger Stra&#223;e 4<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>J&#252;discher Widerstand</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/juedischer-widerstand/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der "Zug des Lebens" ist die Bev&#246;lkerung eines osteurop&#228;ischen Schtetls, die sich als Deportationszug getarnt in Richtung Pal&#228;stina bewegen. Dr. Beate Kosmala von der Gedenkst&#228;tte Deutscher Widerstand spricht im Rahmen der Reihe "Nationalsozialismus im Film" &#252;ber die unterschiedlichen Formen j&#252;dischen Widerstands.
16. November 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Zug des Lebens&#8221;</strong><br />
 <em>(IL, F, B, NL, ROM 1998, Regie: Radu Mihaileanu)</em></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/04/zug-des-lebens.jpg" rel="lightbox[581]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-582" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/04/zug-des-lebens-100x100.jpg" alt="&quot;Zug des Lebens&quot;, im Verleih von Movienet M&#252;nchen" width="100" height="100" /></a>Ein kleines osteurop&#228;iches Schtetl versucht, der drohenden Vernichtung durch die Deutschen zu entkommen. Die Einwohner organisieren einen Zug, schneidern sich deutsche Uniformen und begeben sich als Deportationszug getarnt gen Osten, um &#252;ber die Sowjetunion bis nach Pal&#228;stina zu gelangen.</p>
<p>Der Film erz&#228;hlt eine fiktive Geschichte, in der sich zwischen Roadmovie und Dokumentation des Grauens Juden der Deportation widersetzen und sich nicht dem Terror wehr- und willenlos ergeben.</p>
<p><strong>Dr. Beate Kosmala</strong> von der <a href="http://www.gdw-berlin.de" target="_blank">Gedenkst&#228;tte Deutscher Widerstand</a> in Berlin spricht in ihrem Einf&#252;hrungsvortrag &#252;ber die unterschiedlichen Formen j&#252;dischen Widerstands w&#228;hrend des Nationalsozialismus.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe <strong>“Nationalsozialismus im Film”</strong> in Kooperation mit dem <a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a> und der “<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>“.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>16.November 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a>, Seebener Stra&#223;e 172<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Den T&#228;tern auf der Spur</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/den-taetern-auf-der-spur/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/den-taetern-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 19:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1977 entstandene Film "Aus einem deutschen Leben" erz&#228;hlt aus dem Leben von Roland H&#246;&#223;, dem Kommandanten des Konzentrationslager Auschwitz. Prof. Dr. Rolf Pohl wird im Rahmen der Reihe "Nationalsozialismus im Film" &#252;ber die T&#228;terpsyche der Nazigr&#228;uel sprechen und Fragen beantworten.
12. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Aus einem deutschen Leben&#8221;</strong><br />
 <em>(D, 1977, Regie: Theodor Kotulla)</em></p>
<p>1977 verfilmte Theodor Kotulla das Leben von Rudolf H&#246;&#223;, dem ehemaligen Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz. In 14 Episoden wird das Leben von H&#246;&#223; dargestellt. Das Drehbuch zum Film st&#252;tzt sich auf einen Roman von Robert Merle, der sich in seinem Buch wiederum auf Verh&#246;rprotokolle und pers&#246;nliche Notizen von Rudolf H&#246;&#223; st&#252;tzte.</p>
<p>&#8220;Was ich glaube, ist unwesentlich. Ich habe nur gehorcht.&#8221; So rechtfertigte H&#246;&#223; w&#228;hrend seiner Verhaftung seine Gr&#228;ueltaten.</p>
<p><a href="http://rolf.pohl.phil.uni-hannover.de/" target="_blank"><strong>Prof. Dr. Rolf Pohl</strong></a>, Sozialpsychologe von der Leibniz-Universit&#228;t Hannover, besch&#228;ftigte sich in seinen Forschungsarbeiten intensiv mit der Psyche von NS-T&#228;tern. So wirft er in seinem Einf&#252;hrungsvortrag einen Blick auf Menschen zwischen Normalit&#228;t und Pathologie.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe <strong>“Nationalsozialismus im Film”</strong> in Kooperation mit dem <a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a> und der “<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>“.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>12. Oktober 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a>, Seebener Stra&#223;e 172<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jiddische Musik zwischen Europa und Amerika</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2009/jiddische-musik-zwischen-europa-und-amerika/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2009/jiddische-musik-zwischen-europa-und-amerika/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 17:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=748</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2009 laden die J&#252;dische Gemeinde Halle und Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Kulturverein "Akzent" zu einem Konzert mit Jiddischer Musik.
29. September 2009, 18.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Vom Schtetl in die goldene Medine“ hei&#223;t ein Konzert, das am 29. September im Rahmen der Interkulturellen Woche 2009 stattfindet. Das Ensemble „Papirene Brikn“ stellt jiddische Musik zwischen Europa und Amerika vor. Veranstalter sind die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt, die <a href="http://www.jghalle.de" target="_blank">J&#252;dische Gemeinde Halle</a> und der Kulturverein „Akzent“ im Rahmen der <a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>.</p>
<p>Der Eintritt ist frei.</p>
<p><img class="size-full wp-image-711 alignleft" title="Logo der Interkulturellen Woche 2009" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/hp_logo_ikw_280.gif" alt="Logo der Interkulturellen Woche 2009" width="196" height="35" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>am <strong>29. September 2009</strong><br />
 um <strong>18.00 Uhr</strong></p>
<p>im <strong>Herder-Gymnasium</strong> (Friesenstra&#223;e 3-4)<strong> </strong><br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sch&#252;lerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-2/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=734</guid>
		<description><![CDATA[Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die Sch&#252;lerInnen verarbeiteten ihre Eindr&#252;cke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tageb&#252;cher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikst&#252;ck sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fotodokumentation der Bildungsreise nach Auschwitz 2009</strong><br />
 von Felicitas M&#252;gge</p>
<p>
<script src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/plugins/flvplayer/swfobject.js" type="text/javascript"></script></p>
<div id="player">Ersatztext bei Fehlern.</div>
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// ]]&gt;</script>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong>- <strong>Vorher -<br />
 </strong></p>
<p>Du hast einmal gesagt<br />
 Ich h&#228;tte schwache Nerven,<br />
 Du hast versucht<br />
 Mich abzuhalten.</p>
<p>Doch jetzt,</p>
<p>Schickst du mich <br />
 An einen so viel<br />
 Schrecklicheren Ort,<br />
 Damit ich<br />
 Das Nachher kennenlerne.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Christin Kowaleswki<br />
 </em></p>
<p><strong>- Entt&#228;uscht -<br />
 </strong></p>
<p>Ich verstehe euch nicht.<br />
 Ihr macht Bilder<br />
 unter T&#252;ren des Todes.<br />
 Ihr kauft Souvenirs,<br />
 als sei es ein Erlebnispark,<br />
 Wisst ihr denn gar nichts?</p>
<p>Und ich schreie.<br />
 Ihr k&#246;nnt mich nicht h&#246;ren,<br />
 aber mein Innerstes weint<br />
 und schreit, weil es schmerzt<br />
 und eure Ignoranz nicht versteht.</p>
<p>Nicht verstehen will.<br />
 Habt ihr vergessen wo ihr seid?<br />
 Seid ihr wirklich so blind?</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Christin Kowaleswki</em></p>
<p><strong>- Nachher -<br />
 </strong></p>
<p>Ich trete ein<br />
 du fragst:<br />
 „Wie war`s?“<br />
 Doch ich<br />
 bin nicht sicher<br />
 ob ich dir darauf<br />
 eine Antwort geben kann.</p>
<p>Denn die Antwort<br />
 kann nicht „gut“<br />
 noch „schrecklich“<br />
 sein, weil ich<br />
 gerade erst<br />
 begonnen habe<br />
 zu verstehen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Christin Kowaleswki</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><br />
 </em></p>
<p><strong>- Gedanken eines Lagerh&#228;ftlings -<br />
 </strong></p>
<p>Ich bin nur eine Nummer.<br />
 Woher ich komme ist egal.<br />
 Wohin ich gehe, wei&#223; ich nicht.<br />
 Ich bin ein Nichts in einer gro&#223;en Menge<br />
 &#8211; Oft so einsam und doch nicht allein.<br />
 Jeder Tag ein Kampf ums &#220;berleben.<br />
 An Rettung glaubt nur der,<br />
 der noch zu hoffen vermag.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>Laura Jurk</em></p>
<p>Wir sind alle gleich.<br />
 Doch, nur vor Gott allein?<br />
 Sollten wir uns nicht die H&#228;nde geben<br />
 und friedlich beieinander sein?<br />
 Danach sollte man wohl streben.</p>
<p>Leider z&#228;hlts nur in Gedanken,<br />
 viele halten sie geheim.<br />
 So ger&#228;t der Frieden ins Schwanken.<br />
 Gleich sind wir nur vor Gott allein.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>Laura Jurk</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-1.jpg" rel="lightbox[734]"><img class="size-medium wp-image-731 alignleft" title="Auschwitz Bild 1" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-1-300x213.jpg" alt="Auschwitz Bild 1" width="300" height="213" /></a> <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-2.jpg" rel="lightbox[734]"><img class="alignleft size-medium wp-image-732" title="Auschwitz Bild 2" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-2-201x300.jpg" alt="Auschwitz Bild 2" width="201" height="300" /></a><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-3.jpg" rel="lightbox[734]"><img class="alignleft size-medium wp-image-733" title="Auschwitz Bild 3" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Auschwitz-Bild-3-245x300.jpg" alt="Auschwitz Bild 3" width="245" height="300" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="padding-left: 370px;"><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2010/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-3/">weiter auf Seite 3</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sch&#252;lerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 12:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiviert]]></category>
		<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete im Oktober 2007 und 2008 Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die Sch&#252;lerInnen verarbeiteten ihre Eindr&#252;cke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tageb&#252;cher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikst&#252;ck sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltet seit 2007 regelm&#228;&#223;ig Bildungsreisen mit halleschen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern nach Auschwitz und Krakau.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Bildungsreisen stehen F&#252;hrungen und Besichtigungen des Konzentrationslagers, ein methodischer Workshop zu Opferschicksalen und eine Stadtf&#252;hrung durch das j&#252;dische Krakau.</p>
<p>Das Konzentrationslager Auschwitz ist Beispiel und Symbol nationalsozialistischer Vernichtungspolitik, in dem in den Jahren 1940 bis 1945 rund 1.100.000 Menschen, &#252;berwiegend Juden, systematisch ermordet wurden. Angesichts der immer wieder auftauchenden Leugnung und Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen und des virulenten Rechtsextremismus vor allem in Ostdeutschland ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust heutzutage von entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Die Bildungsreisen wurden gef&#246;rdert durch den Lokalen Aktionsplan Halle aus Mitteln des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“ Jugend f&#252;r Vielfalt, Toleranz und Demokratie sowie der Landeszentrale f&#252;r politische Bildung Sachsen-Anhalt aus dem Programm “Hingucken!“.</p>
<p><strong>Projektarbeiten der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler</strong></p>
<p>Die teilnehmenden Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler verarbeiteten w&#228;hrend und nach den Reisen ihre Eindr&#252;cke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tageb&#252;cher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikst&#252;ck sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen. Wir wollen an dieser Stelle einige der Arbeiten vorstellen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Komposition und Fotodokumentation der Bildungsreise nach Auschwitz 2009</strong><br />
 von Gabriel W&#246;rfel</p>
<p>
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<div id="player">Ersatztext bei Fehlern.</div>
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                        so.addParam('flashvars','&#038;author=Heinrich-B&#246;ll-Stiftung&#038;description=Videodokumentation Auschwitz 2009&#038;file=http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/media/Auschwitzgabrielfinish09.flv&#038;image=http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/media/clip_Auschwitz_2009.JPG&#038;title=Fotodokumentation Auschwitz 2009');
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</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>- Ohne Titel &#8211; </strong></p>
<p>„K&#246;nnt` ich nur einem alten Menschen<br />
 einen Augenblick des Gl&#252;cks bescheren,<br />
 ihn befreien von der Lasten Schweren,<br />
 f&#252;r ihn w&#252;rd` ich es tun.</p>
<p>K&#246;nnt` ich nur einem jungen Paare<br />
 eine helle Stunde borgen<br />
 ohne Leid und ohne Sorgen<br />
 f&#252;r die beiden w&#252;rd` ich`s tun.</p>
<p>K&#246;nnt` ich nur an ein kleines Kind<br />
 einen sch&#246;nen Tag verschenken,<br />
 an dem es lacht und tanzt und singt,<br />
 f&#252;r dieses Kind, ich w&#252;rd` es tun.</p>
<p>Ich w&#252;rd` so Vieles daf&#252;r geben,<br />
 doch ich werd` es nie verm&#246;gen,<br />
 denn zur&#252;ckhol`n in das Leben<br />
 einen Menschen-<br />
 wer kann das schon?“</p>
<p><em>Michaela W&#252;st</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Das-Gras-von-Auschwitz.pdf">Das Gras von Auschwitz</a></strong><br />
 von <em>Sophie Bucha</em></p>
<p>Es gibt nat&#252;rlich viele Orte an denen Menschen, die gro&#223;e Worte lieben, Gelegenheit haben, einen ihrer meistverg&#246;tterten Spr&#252;che fallen zu lassen: Hier wird Geschichte lebendig. Solche Orte k&#246;nnen alles M&#246;gliche lebendig machen. Je nachdem, worum es sich handelt, kann einen ein solcher Ausspruch entweder am&#252;sieren oder einem die Haare zu Berge stehen lassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Christin-Kowalewski.jpg" rel="lightbox[728]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1061" title="Christin Kowalewski" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Christin-Kowalewski-300x216.jpg" alt="" width="240" height="173" /></a> <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedrike-H.jpg" rel="lightbox[728]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1062" title="Friedrike Heppe" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Friedrike-H-216x300.jpg" alt="" width="136" height="189" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Henriette-F1.jpg" rel="lightbox[728]"><img class="size-full wp-image-1064 alignleft" title="Henriette F&#252;ltin" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Henriette-F1.jpg" alt="" width="438" height="218" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/Studienfahrt-Auschwitz.pdf"><strong>Studienfahrt Auschwitz</strong><br />
 </a>von <em>Lena Sophie M&#252;ller</em></p>
<p style="padding-left: 370px;"><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/allgemein/2009/schuelerprojekte-der-bildungsreisen-nach-auschwitz-2/">weiter auf Seite 2</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hollywood und die Nazis</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dokumentation "Der Tramp und der Diktator" beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Hitler-Satire "Der Gro&#223;e Diktator" von Charlie Chaplin. Prof. Dr. Lampe h&#228;lt im Rahmen der Reihe "Nationalsozialismus im Film" einen Einf&#252;hrungsvortrag zu Hollywoods Reaktionen auf Hitler und den Nationalsozialismus in Deutschland.
14. September 2009, 20.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Der Tramp und der Diktator&#8221;</strong><br />
 <em>(GB 2002, Regie: Kevin Brownlow/Michael Kloft)</em></p>
<p>&#8220;Der Tramp und der Diktator&#8221; ist eine Dokumentation zu den Dreharbeiten zu &#8220;Der Gro&#223;e Diktator&#8221; von und mit Charlie Chaplin, der 1939 Premiere feierte. In Chaplins Nachlass fand sich Original-Filmmaterial aus der Produktionsphase zu seinem ber&#252;hmtem Satirefilm &#252;ber Adolf Hitler.</p>
<div id="attachment_707" class="wp-caption alignright" style="width: 215px"><img class="size-full wp-image-707 " title="Globe" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/globe.png" alt="© Roy Export S.A.S" width="205" height="144" /><p class="wp-caption-text">© Roy Export S.A.S</p></div>
<p>Chaplin und Hitler wurden im gleichen Jahr, im gleichen Monat geboren und k&#246;nnten dennoch in ihrer Entwicklung nicht unterschiedlicher sein. Der eine wurde zum Symbol f&#252;r Terror und Menschenverachtung, f&#252;r Krieg und Vernichtung. Der andere avancierte zum ber&#252;hmtesten Regisseur und Schauspieler seiner Zeit. Ausgerechnet Chaplins Satire &#8220;Der Gro&#223;e Diktator&#8221; schaffte es Ende der 30er Jahre, die Bedrohung des Nationalsozialismus und die Brutalit&#228;t Hitlers in seiner G&#228;nze zu zeigen.</p>
<p>Der Dokumentarfilm setzt zwei einflussreiche M&#228;nner des 20. Jahrhunderts in Beziehung zueinander und dokumentiert auf diese Weise exemplarisch den Umgang Hollywoods mit Hitler und dem Nazi-Regime.</p>
<p><strong><a href="http://web.mac.com/gwla/Gerhard_Lampe/Startseite.html" target="_blank">Professor Dr. Gerhard Lampe</a></strong>, Medien- und Kommunikationswissenschaftler an der Uni Halle, widmet sich in seiner Einf&#252;hrung den Reaktionen Hollywoods auf die Diktatur der Nationalsozialisten in Deutschland. Im Anschluss an den Film besteht die M&#246;glichkeit zur Diskussion mit dem Experten.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe <strong>“Nationalsozialismus im Film”</strong> in Kooperation mit dem <a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a> und der “<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>“.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>14. September 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.luxkino.de" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a>, Seebener Stra&#223;e 172<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmvorf&#252;hrung: Juden in Halle</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=672</guid>
		<description><![CDATA[Die Produktion des Vereins Zeit-Geschichte(n) Halle und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt zeigt einen 45-min&#252;tigen Streifzug durch die Geschichte der halleschen J&#252;dinnen und Juden.
03. September 2009, 19.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Filmvorf&#252;hrung: Juden in Halle</h3>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/dvd_juden_g.jpg" rel="lightbox[672]"><img class="alignright size-full wp-image-689" title="DVD Juden in Halle" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/09/dvd_juden_g.jpg" alt="DVD Juden in Halle" width="128" height="180" /></a>Der Film „Juden in Halle&#8221; gibt anhand von Archivmaterial und Interviews einen &#220;berblick &#252;ber die fast 1.000-j&#228;hrige Geschichte j&#252;dischen Lebens in Halle. Prof. Dr. Max Schwab und Josef Kahlberg geh&#246;rten zu den Wenigen, die der m&#246;rderischen Verfolgung der Nationalsozialisten entgingen. Sie berichten &#252;ber die Vertreibung und Vernichtung hallescher J&#252;dinnen und Juden, aber auch von der Hilfsbereitschaft einzelner HallenserInnen. Gudrun Goeseke verhinderte in der DDR die Vernichtung des Archivs der J&#252;dischen Gemeinde.</p>
<p>Die Produktion des Vereins <a href="http://www.zeit-geschichten.de/" target="_blank">Zeit-Geschichte(n) Halle </a>und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt zeigt einen 45min&#252;tigen Streifzug durch die Geschichte der halleschen J&#252;dinnen und Juden.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ausstellung-das-hats-bei-uns-nicht-gegeben/">Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben&#8221;</a> zum Antisemitismus in der DDR.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>03. September 2009<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>J&#252;dische Gemeinde zu Halle (Gr. M&#228;rkerstra&#223;e 13)<br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Deutschland, alter Antisemitismus?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/neues-deutschland-alter-antisemitismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 19:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=671</guid>
		<description><![CDATA[Wie weit hat der unterdr&#252;ckte Diskurs &#252;ber Antisemitismus in der DDR und die Verschleierung antij&#252;discher und antizionistischer Einstellungen das heutige Judenbild in den jungen Bundesl&#228;ndern gepr&#228;gt hat. Kann in der Verdr&#228;ngung ein Schl&#252;ssel zum Verstehen des aktuellen Antisemitismus in Ostdeutschland liegen?
31. August 2009, 19.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#220;ber Judenfeindlichkeit in der DDR und deren Auswirkungen bis heute</h3>
<p>Antisemitismus ist auch im vereinten Deutschland pr&#228;sent. Umfragen in der Bev&#246;lkerung und die Analyse von Berichterstattungen zeigen immer wieder antisemitische Tendenzen &#8211; auch in der scheinbar aufgekl&#228;rten deutschen Mitte.</p>
<p>Judenfeindlichkeit muss als gesamtdeutsches Problem betrachtet werden, das West und Ost betrifft. Dennoch kann die Frage gestellt werden, inwieweit der unterdr&#252;ckte Diskurs &#252;ber Antisemitismus in der DDR und die Verschleierung antij&#252;discher und antizionistischer Einstellungen das heutige Judenbild in den jungen Bundesl&#228;ndern gepr&#228;gt hat. Kann in der Verdr&#228;ngung ein Schl&#252;ssel zum Verstehen des aktuellen Antisemitismus in Ostdeutschland liegen?</p>
<p><em>Dr. des. <a href="http://www.uni-leipzig.de/~sozio/content/site/detail_m65_pers.php" target="_blank">Claudia Globisch</a></em> (Universit&#228;t Leipzig) wird in einem Einf&#252;hrungsvortrag die Aktualit&#228;t des Antisemitismus in Deutschland beleuchten. Anschlie&#223;end laden wir zu einem Gespr&#228;ch mit <em>Heike Radvan</em> (Sozialp&#228;dagogin und Projektleiterin der <a href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/start/" target="_blank">Amadeu Antonio Stiftung</a>) sowie dem Redakteur <em>Philipp Gessler</em> (<a href="http://www.taz.de" target="_blank">taz Berlin</a>) &#252;ber m&#246;gliche Ursachen der Aktualit&#228;t des Antisemitismus.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ausstellung-das-hats-bei-uns-nicht-gegeben/">Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben&#8221;</a> zum Antisemitismus in der DDR.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>31. August 2009<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Stadthaus, Kleiner Saal (Marktplatz 2)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neonazis in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/neonazis-in-der-ddr/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 19:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dokumentarfilm und Diskussion im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Das hat's bei uns nicht gegeben" zum Antisemitismus in der DDR &#252;ber die Frage, wie in dem selbsternannten antifaschistischen Staat mit der deutschen Vergangenheit und mit Faschismus umgegangen wurde.
27. August 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Filmvorf&#252;hrung mit Gespr&#228;ch<br />
</h3>
<p>Im Oktober 1987 st&#252;rmten bei einem Konzert der West-Berliner Band „Element of Crime&#8221; Scharen von Skinheads die Zionskirche mit antisemitischen und rechtsextremistischen Parolen und schlugen auf die BesucherInnen ein. Da es in der DDR offiziell keine Neonazis gab, ignorierte die sozialistische Presse zun&#228;chst den Vorfall, verharmloste ihn sp&#228;ter und schob alles auf westliche Einfl&#252;sse.</p>
<p>Der Film „Nationale Front &#8211; Neonazis in der DDR&#8221; blickt zur&#252;ck bis in die Anf&#228;nge der DDR. Wie wurde mit deutscher Vergangenheit und mit Faschismus in den vierzig Jahren der SED-Diktatur umgegangen? In den fr&#252;hen 80er Jahren bildeten sich verschiedene subkulturelle Str&#246;mungen unter Jugendlichen heraus, die in klarer Opposition zum sozialistischen Staat standen. Waren es anf&#228;nglich eher linke Gruppierungen, wie Punks, gr&#252;ndeten Mitte der 80er Jahre zunehmend Jugendliche ihre oppositionelle Haltung auf Nationalismus. Diese Haltung war f&#252;r viele Jugendliche die st&#228;rkste Form der Opposition gegen&#252;ber den Machthabern. Ob nun selbst reflektiert oder eher aus Mitl&#228;ufertum, die rechten Skinheads machten Ende der 80er Jahre aus ihrer politischen Anschauung keinen Hehl.</p>
<p>In dem Film von Andreas K. Richter und Tom Franke kommen Konzertbesucher, Historiker, Kirchenvertreter und T&#228;ter des &#220;berfalls auf das Konzert in der Zionskirche zu Wort.</p>
<p>Der Historiker<em> </em><a href="http://www.dirk-moldt.de/" target="_blank"><em>Dr. </em><em>Dirk Moldt</em></a> war 1987 Mitorganisator des Konzertes in der Zionskirche und wird nach dem Film f&#252;r ein Filmgespr&#228;ch bereit stehen.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ausstellung-das-hats-bei-uns-nicht-gegeben/">Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben&#8221;</a> zum Antisemitismus in der DDR.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>27. August 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>Stadtarchiv Halle, Rathausstra&#223;e 1 <br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#220;ber das &#220;berleben</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ueber-das-ueberleben/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 19:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die KZ-&#220;berlebende Myriam bei einem Treffen von &#220;berlebenden eine Reise nach Krakau gewinnt, macht sie sich auf in ihre Vergangenheit: nach Birkenau. Dort werden Emotionen in Myriam wach, die lange verdr&#228;ngt waren. Der Film im Rahmen der Reihe "Nationalsozialismus im Film" findet ohne Filmgespr&#228;ch statt.
24. August 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Birkenau und Rosenfeld&#8221;</strong><br />
 <em>(D, F, PL 2002, Regie: Marceline Loridan- Ivens)</em></p>
<h3><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/04/la_petite_poster_200.jpg" rel="lightbox[576]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-578" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/04/la_petite_poster_200-100x100.jpg" alt="&quot;Birkenau und Rosenfeld&quot;, im Verleih von academy films Ludwigsburg" width="100" height="100" /></a></h3>
<p>Myriam, Filmemacherin und Reporterin, nimmt an einem Treffen von KZ-&#220;berlebenden teil. Dort trifft sie einige ihrer Leidensgenossen wieder. Sie nimmt im Rahmen dieser Veranstaltung an einer Verlosung teil und gewinnt dort eine Reise nach Krakau.</p>
<p>Die R&#252;ckkehr nach Birkenau wird f&#252;r sie zu einer Pilgerfahrt. Als sie das Konzentrationslager betritt, werden lang verdr&#228;nge Emotionen ausgel&#246;st. Erinnerungen an ihren Vater werden wach. Alltagsszenen werden wach, als sie ihre alte Baracke, ja ihre alte Pritsche wiederfindet, und lange verdr&#228;nge Bilder steigen hoch.</p>
<p>Ein autobiographischer, leiser und eindringlicher Spielfilm &#252;ber das Erinnern, der viel Raum l&#228;sst f&#252;r die Erinnerungen und Empfindungen der Zuschauer. Deshalb wird &#8220;Birkenau und Rosenfeld&#8221; ohne anschlie&#223;endes Filmgespr&#228;ch gezeigt.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe <strong>“Nationalsozialismus im Film”</strong> in Kooperation mit dem <a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a> und der “<a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>“.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>24. August 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.luxkino.de/" target="_blank">LUX.Kino am Zoo</a>, Seebener Stra&#223;e 172<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fu&#223;ball und Antisemitismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/fussball-und-antisemitismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 19:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Hirsch und Alex Feuerherdt von der Faninitiative „IN DEN LAUF - Fu&#223;ball, Fans, Kultur" zeigen in ihrem Vortrag, wie Antisemitismus auch im Fu&#223;ball der DDR verankert war und sich immer wieder durch Parolen und aggressive Zwischenf&#228;lle in und um die Stadien herum manifestierte.
21. August 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#220;ber das seltsame Schweigen von Fans und Fu&#223;ballfunktion&#228;ren</h3>
<p>Nur ganz knapp verpasste der Hallesche FC in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 3. Bundesliga. F&#252;r die Fans des HFC w&#228;re das endlich wieder eine gute Schlagzeile gewesen, denn der Club hat in der Vergangenheit viel zu oft f&#252;r negatives Aufsehen gesorgt. Die „Juden Jena&#8221;-Rufe bei einem Spiel gegen Carl Zeiss Jena stehen stellvertretend f&#252;r eine zweifelhafte Fankultur des Fu&#223;balls nicht nur an der Saale mit offenbar gr&#246;&#223;erem antisemitischen Potenzial.</p>
<p><em>Christian Hirsch</em> und <em>Alex Feuerherdt</em> von der Faninitiative „IN DEN LAUF &#8211; Fu&#223;ball, Fans, Kultur&#8221; (ein Gruppe der <a href="http://www.a3wsaar.de/" target="_blank">&#8220;Aktion 3. Welt Saar&#8221;</a>) zeigen in ihrem Vortrag, wie Antisemitismus auch im Fu&#223;ball der DDR verankert war und sich immer wieder durch Parolen und aggressive Zwischenf&#228;lle  in und um die Stadien herum manifestierte. Sie schlagen die Br&#252;cke zu den gegenw&#228;rtigen Antisemitismus-Problemen im (ost)deutschen Fu&#223;ball und zeigen Handlungsperspektiven auf, wie der Fu&#223;ball trotz des seltsamen Schweigens von Fans und Fu&#223;ballfunktion&#228;ren als sauberer und toleranter Sport gelebt werden kann.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ausstellung-das-hats-bei-uns-nicht-gegeben/">Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben&#8221;</a> zum Antisemitismus in der DDR.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>21. August 2009<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>Stadthaus, Kleiner Saal (Marktplatz 2)<br />
 Halle (Saale)</p>
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		<item>
		<title>Juden in der DDR &#8211; ein Gespr&#228;ch mit Vera Feldmann</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 18:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Zeitzeuginnen-Gespr&#228;ch zur Ausstellung wird die Schauspielerin und Kabarettistin Vera Feldmann von ihrer Kindheit in der DDR berichten. Von ihrem eigenen J&#252;dischsein erfuhr sie erst durch erlebte Diskriminierung.
18. August 2009, 19.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zeitzeuginnen-Gespr&#228;ch</h3>
<p>Abseits der Berichterstattung in den Medien, des problematischen Umgangs mit j&#252;dischen Friedh&#246;fen und Gedenkst&#228;tten sowie den Erschwernissen des j&#252;dischen Gemeindelebens waren es doch Einzelpersonen, die direkt unter den Auswirkungen antisemitischen Gedankenguts in der DDR zu leiden hatten.</p>
<p>Im zweiten Zeitzeuginnengespr&#228;ch des Rahmenprogramms wird die Kabarettistin und Schauspielerin Vera Feldmann ihre eigene Geschichte erz&#228;hlen. Eine Geschichte vom Alltag eines Kindes und ihrer Familie, in der Furcht und Scham vor dem eigenen J&#252;dischsein tiefe Risse hinterlie&#223;en: Ihre Familie verschwieg ihr, dass sie j&#252;dische Wurzeln hat &#8211; bis sie durch selbst erlebte Diskriminierungen davon erfuhr.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2009/ausstellung-das-hats-bei-uns-nicht-gegeben/">Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben&#8221;</a> zum Antisemitismus in der DDR.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>18. August 2009<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum, Christian-Wolff-Haus (Gr. M&#228;rkerstra&#223;e 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
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