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Mai 2018

Mehr Gebühren oder weniger Programm?

22. Mai | 19:00 - 21:00

Wer die öffentlich-rechtlichen Medien kritisiert, findet einigen Zuspruch. Es sind oft ähnliche Fragen, um die es geht: Brauchen wir so viele Fernsehprogramme? Genügen im Radio nicht auch weniger Sender? Was da alles von unseren Gebühren bezahlt wird, muss das sein? Rainer Robra, Sachsen-Anhalts Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur, wirft ARD und ZDF vor, die Sparmöglichkeiten nicht auszureizen. Dabei will er, dass die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgebaut wird. Ist das Widerspruch oder besteht hier ein Zusammenhang?

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Politik und Psychodelic

23. Mai | 19:00 - 21:00

Das Jahr 1968 war weltweit ein Aufbruch in vehementer Ablehnung der Verhältnisse, die sich schnell auch in den Ländern des Warschauer Pakts etablierte. Deren „Love, Peace & Happiness“ wurde schnell zur Provokation, auf die repressiv reagiert wurde. Aber die Saat der Subkultur konnte nicht komplett unterdrückt werden, zumal das System sich im Widerspruch bewegte, den antikapitalistischen Jugend-Bewegungen des Westens wie der Dritten Welt aufgeschlossen gegenüber wirken zu wollen.

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Faszinierende Fremdheit

30. Mai | 19:30 - 22:00

Der Tourismus ist zu einer der größten Branchen der Erde geworden. Seine Entwicklungen vom Massentourismus, über nachhaltigen Tourismus und Individualtourismus sind hochkomplex, seine Ökonomisierung ist stark in der Kritik. In unserer Veranstaltung beleuchten wir zwei Seiten, die dem Reisen in die Ferne innewohnen: zum einem das Motiv der authentischen Begegnung mit sich selbst in der 'Fremde', zum anderen die negativen ökologischen Seiten des Massentourismus und mögliche Gegenstrategien. Mit Fahrradkino!

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Kein Schlusswort

31. Mai | 19:00 - 21:00
Schaufenster (neues theater),
Große Ulrichstr. 51
Halle (Saale),

Die Anwältin Antonia von der Behrens vertritt im NSU-Prozess den Sohn des ermordeten Mehmet Kubaşık und hat vor kurzem das Buch „Kein Schlusswort. Nazi-Terror, Sicherheitsbehörden, Unterstützernetzwerk. Plädoyers im NSU-Prozess“ herausgegeben. Die Plädoyers der Nebenklage entwerfen eine eindrucksvolle Gegenerzählung zum staatlichen Narrativ.

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Juni 2018

Hannes Heer: Mein 68

5. Juni | 18:00 - 20:00
Zazie Kino und Bar,
Kleine Ulrichstraße 22
Halle, Deutschland

Hannes Heer, Jahrgang 1941, führt in die Geschichte der Revolte in zweifacher Weise ein - mit einem Vortrag und einem Film: „Mein 68. Ein verspäteter Brief an meinen Vater“ versucht eine im Leben gescheiterte und nur filmisch mögliche argumentative Auseinandersetzung des Autors mit seinem Vater. Dieser, früher NSDAP-Mitglied und nach dem Krieg CDU-Wähler, reagierte auf den politischen Aufbruch der damaligen Studentengeneration und seines eigenen Sohnes mit hasserfülltem Unverständnis und brach 1968 alle Brücken zu ihm ab.

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Ausgebucht! Seminar Körper- und Präsenztraining für Frauen* | Halle

9. Juni | 10:00 - 17:00

Nicht nur WAS frau sagt ist wichtig, sondern auch WIE frau es sagt. Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie mit sicherer Stimme und gezieltem Einsatz von Körpersprache Ihre Inhalte überzeugend kommunizieren können. Mit Anmeldung!

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Junge Migrant*innen und Antisemitismus. Fakten, Mythen und Chancen

14. Juni | 18:30 - 20:30
Löwengebäude, Uniplatz, Raum XIV,
Halle (Saale), Deutschland

Der Antisemitismus ist in Europa entstanden, hat aber im Laufe der Kolonialzeit in den arabischen Gesellschaften Wurzeln geschlagen. Verschärft wurde er insbesondere im Nahost-Konflikt. Aktuell gewinnt das Thema eines arabischen Antisemitismus in der deutschen Öffentlichkeit durch die Ankunft der Flüchtlinge aus der Nahost-Region an Brisanz. Ein Vortrag von Prof. Dr. Omar Kamil

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… und plötzlich waren sie weg! Film in Eisleben zum Bienensterben

21. Juni | 18:30 - 20:30
Bahnhof Eisleben,
Bahnhofsring 11
Lutherstadt Eisleben , 06295 Deutschland

Ein Großteil unserer Lebensmittel kann nur dank der unglaublichen Bestäubungsleistung durch Bienen und wilde Insekten entstehen. Diese Abhängigkeit ist jedoch den wenigsten bewusst. Deshalb ist auch kaum bekannt, dass sich der Insektenbestand um 80 Prozent verringert hat. Nach dem Film diskutieren wir über Bienensterben, aktuelle Bedrohungen und fragen was jede*r Einzelne tun kann, um Insekten beim Überleben zu unterstützen.

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Nein heißt Nein – und alles gut?

28. Juni | 18:00 - 20:00
Universitätsbobliothek | Tagungsraum im EG,
Universitätsplatz 2
Magdeburg,

Bislang war bei sexuellen Übergriffen ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert. Im Vortrag wird sich die Juristin Romy Klimke kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen.

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Juli 2018

Global Family

4. Juli | 18:30 - 21:00
Zazie Kino und Bar,
Kleine Ulrichstraße 22
Halle (Saale) , Deutschland

Die Familie Shaash lebt auf der ganzen Welt verteilt. Der Bürgerkrieg in Somalia hat sie dazu gezwungen. Plötzlich muss die Älteste, Imra (88), ihr Exil in Äthiopien verlassen. Die Familie muss schnell eine Lösung finden. Doch wo soll sie hingehen? Und wohin darf sie gehen? Nach Deutschland, Italien oder Kanada? Dorthin, wo die anderen Familienmitglieder längst ihren eigenen Träumen von Heimat und Zukunft nachgehen? Im Filmgespräch: Regisseur Andreas Köhler und Robert Fietzke (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e,V.)

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