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Was wurde aus den Anliegen der ukrainischen Dissident*innen? – 30 Jahre nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten im sowjetischen Machtbereich

23. August | 18:00 - 20:00

Die friedliche Revolution vor 30 Jahren in der DDR vollzog sich nicht voraussetzungslos oder jenseits des europäischen Kontextes und sowjetischen Machtbereiches. Der politische, wirtschaftliche und ideologische Zusammenbruch der so genannten Ostblock-Staaten in Europa führten zu einer neuen Architektur der Nachkriegszeit, in der das wiedervereinigte Deutschland im entstehenden europäischen Haus eine nicht unbedeutende und auf ein friedliches Miteinander orientierende Rolle einnehmen sollte. Der Prozess des Zusammenwachsens Europas vollzog sich hinsichtlich der nunmehr von Moskau unabhängigen Entwicklung nationaler Identitäten durchaus nicht widerspruchsfrei. Ein friedliches Miteinander im europäischen Haus wurde und wird durchbrochen von regionalen und auch überregional ausstrahlenden Konflikten bis hin zu neuen Kriegen. Doch war das der Preis von Revolution und Erneuerung, von Reformbestrebungen für eine neue Politik in den Ländern Europas? Welcher Wandel vollzog sich über die Jahre seit 1989 in den Nationen und konkret bei den Menschen selbst oder anders gefragt: Was waren die Anliegen der ukrainischen Dissidenten und was ist hieraus geworden?

Wolfram Tschiche spricht am 23. August 2019 ab 18.00 Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) über politisch-soziale und geistesgeschichtliche Themenstellungen, über Utopien und Reformabsichten und über den Faktor Mensch mit der ukrainischen Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin Natalka Sniadanko.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale).

Details

Datum:
23. August
Zeit:
18:00 - 20:00
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