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Volker Weiß: 1968 – Feindbild und Geburtsstunde der Neuen Rechten?

4. Dezember | 19:00 - 21:00

1968 – FEINDBILD UND GEBURTSSTUNDE DER NEUEN RECHTEN
Diskussion mit Volker Weiß

1968 markiert nicht nur die Geburtsstunde einer linken Bewegung jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch einen Erneuerungsprozess des rechten Spektrums, das heute unter den Begriff der Neuen Rechten gefasst wird. Diese greift in ihren Aktionen Formate der außerparlamentarischen Bewegung der 68er auf, wobei ein Erfolg dieser Formaneignung – so der Tenor der Debatten der letzten Monate – die Unfähigkeit des etablierten Kulturbetriebes sei, auf diese rechten Provokationen zu reagieren. Mit dem Historiker und Autor Volker Weiß (u.a. ‚Die autoritäre Revolte“, DIE ZEIT, Jungle world, taz) diskutieren wir, ob die häufig genannte Parallele mit der APO tragfähig ist. Gleichzeitig erklärt er, warum in den letzten Jahren namhafte Protagonisten von ’68 den Weg nach scharf rechts eingeschlagen haben und wie die Neue Rechte wirksam zu stellen ist.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit Radio Corax und der Oper Halle im Rahmen der Veranstaltungsreihe „das unmögliche Verlangen. 50 Jahre ’68 in Geschichte und Gegenwart„.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Details

Datum:
4. Dezember
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Operncafé
Universitätsring 24