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StreitBar: Klimaschutz – zwischen persönlichem Verzicht und politischem Verbot

25. Februar | 19:00 - 21:00

Klimaschutz – zwischen persönlichem Verzicht und politischem Verbot
Kommt die Freiheit an ihr Ende?

Seitdem die Dramatik der Klimawandelfolgen nicht mehr übersehen werden kann, fragen sich viele Menschen, was sie selbst dazu beitragen können, um die Klimakrise abzumildern. Dabei wird oft eher der individuelle Verzicht betont und die Veränderung der persönlichen Lebensstile vorgeschlagen.

Gleichzeitig gibt es eine gesellschaftliche Debatte, die stärker auf Verbote und politische Regulierungen setzten will, um endlich zu effektivem Klimaschutz zu gelangen. Beide Perspektiven werden zum Teil gegeneinander ausgespielt und stehen im Kreuzfeuer derjenigen, die meinen, Klimaschutz bedrohe die persönliche Freiheit. Feuerwerksverbote, Windkraftdebatte, Tempo 130 und autofreie Innenstädte – diese aktuellen Beispiele zeigen, wie kompliziert es sein kann, persönliche Freiheit und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Moderiert von Inés Brock streiten wir mit Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe) und Prof. Dr. Winfried Kluth (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Mitglied Forschungsinstitut für gesellschaftlichen Zusammenhalt – FgZ) darüber, welche Freiheit eigentlich an ihr Ende kommt und mit welchen Strategien der Klimaschutz am effektivsten vorangetrieben werden kann. Einmischung erwünscht!

Zum Format:

StreitBar – Mit Kontroverse in die 20er

Worüber müssen wir streiten, um zu neuen Ideen und sinnvollen Strategien zu kommen? In den 2020er Jahren werden die entscheidenden Weichen gestellt, wie sich unsere Gesellschaft ausrichtet, organisiert und entwickelt. Zwischen „richtig“ oder „falsch“ liegt das Bedürfnis der Menschen nach Orientierung, Sicherheit und Werten. Darum muss gestritten werden – konstruktiv, wertschätzend und indem wir einander zuhören und andere Positionen gelten lassen. Diese Positionen können gleich gültig sein, aber es ist nicht gleichgültig, wie wir uns entscheiden. Je größer der Druck wird politische Entscheidungen zu treffen und klare Perspektiven zu verfolgen – umso wichtiger ist es, gemeinsam um Positionen zu ringen.

Dazu trägt das neue Format der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt bei:

Zwei Akteur*innen im politischen Raum aus Wissenschaft, Politik, Interessensverbänden oder Journalismus werden in einen moderierten Dialog eingeladen, um ein Thema zu diskutieren, in dem es notwendig und herausfordernd ist – eine Position zu finden.

Mit der StreitBox kann sich das Publikum an der StreitBar beteiligen – der Abend wird Fragen aufwerfen und im lebendigen Austausch persönliche und gesellschaftliche Positionen stärken. Einmischung erwünscht!

Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind oder die bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

 

 

Details

Datum:
25. Februar
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Hafenmeister und Docks
Pfälzer Ufer 4
Halle (Saale), Deutschland