Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Stadt, Land, Du

23. Januar | 19:00 - 21:00

Veranstaltung Navigation

Wieviel Ackerfläche hattest du heute zum Mittag?

Jede*r von uns kauft regelmäßig Lebensmittel ein und dieser Kauf bedeutet immer einen Auftrag an die jeweiligen Erzeuger*innen des Produkts. Wem erteilst du diesen Auftrag?

Alternative regionale Versorgungsstrukturen sorgen nicht nur für frische Lebensmittel von engagierten Biobauern und –bäuerinnen, sondern schützen auch das Klima. Kurze Transportwege, wenig Verpackungsmüll und der Schutz der Artenvielfalt sorgen für eine gute Klimabilanz.

Die Veranstaltung stellt dar, was es für Erzeuger*innen und Abnehmer*innen bedeutet,  alternative regionale und lokale Versorgungsstrukturen aufzubauen. In welchen Formen lässt sich der landwirtschaftliche Anbau dann umsetzen? Und was heißt es für uns Konsument*innen, zu wissen, wer wo unsere Lebensmittel produziert?

Nach einem Vortrag, der das Weltacker „2000m²“ Projekt aus Berlin vorstellt,  kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch  mit Frederike Hassels (Weltacker Projekt),  Matthias Jahn (Biogärtnerei Amselhof) und Gärtner*innen vom Solidarischen Gemüseacker Halle-Landsberg (Solawi Halle).  Durch den Abend führt Anne Pinnow vom Konzeptwerk Neue Ökonomie.

Auf dem Markt der Möglichkeiten können wir uns bei Akteur*innen alternativer Versorgungsstrukturen in Halle, dem  Mitgliederladen Himmel&Erde, den Bestellgemeinschaften Rübchen und Radieschen und dem Gartennetzwerk „Florapolis“ über ihre Arbeit informieren.
Zu den Akteur*innen:

Weltacker Projekt
Auf dem Acker wachsen die wichtigsten Ackerkulturen in dem Größenverhältnis, wie sie auf der Welt angebaut werden. Das Projekt vermittelt ein Gefühl für die eigene Rolle in der globalen Landwirtschaft und schafft einen Zugang zur globalen Nutzung und Verteilung von Ackerland.

Biogärtnerei Amselhof
Die Biogärtnerei baut nach zertifizierten ökologischen Richtlinien an und beliefert zum Beispiel Bioläden und Cafès in Halle.

SoLawi Halle
Solidarischer Gemüseacker Halle-Landsberg. Seit April 2017 wurde bei Landsberg begonnen, Gemüseanbau nach dem Modell der „Solidarischen Landwirtschaft“ zu betreiben. Ein Gärtner*innenteam versorgt momentan 30 Abnehmer*innen in Halle und Umgebung. Für 2018 soll die Abnehmer*innenbasis sowie die Gemüsevielfalt ausgebaut werden.

Rübchen e.V.
Die Foodcoop existiert mittlerweile seit 1997 und vertreibt über einen eigenen Laden in der nördlichen Innenstadt von Halle überwiegend kontrolliert biologisch hergestellte und fair gehandelte Lebensmittel  an ihre Mitglieder.

Radieschen Halle
Die Bestellgemeinschaft arbeitet mit einem Lager im Postkult e.V. und bezieht Produkte von mehreren regionalen Betrieben.

Himmel&Erde
Seit 2014 ist das Himmel&Erde ein Ort für den regionalen Bioeinkauf. Neuerdings ist das Projekt ein Mitgliederladen geworden und möchte gemeinsam mit Kunden und Kund*innen Verantwortung für den Laden übernehmen.

Gartennetzwerk Halle
Die Stadt soll grüner werden und so sind in der Vergangenheit in den Stadtvierteln Heide-Nord, Glaucha und Freiimfelde Stadtteilgärten entstanden. Derzeit entsteht auch in Halle-Neustadt ein Stadtteilgarten.

Konzeptwerk Neue Ökonomie
Die unabhängige und gemeinnützige Organisation setzt sich seit 2011 für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft und Gesellschaft ein.

Details

Datum:
23. Januar
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
, , , , ,

Veranstaltungsort

Goldene Rose
Rannische Str. 19
Halle , 06108 Deutschland