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Ostukraine: Warten auf die ‚Friedensbringer‘

25. Oktober | 19:30 - 21:00

Schon im vierten Jahr herrscht Krieg in der Ostukraine und etwa 10.000 Menschen wurden bereits getötet. Obwohl es mit dem Minsker Abkommen eine internationale Vereinbarung zur Beilegung des Konfliktes gibt, kommt dessen Umsetzung nicht voran und vereinbarte Waffenruhen werden häufig gebrochen. Denn die prorussischen Separatisten und die Regierung in Kiew finden immer wieder neue Anlässe für eine Konfrontation. „Die einen wollen uns befreien, die anderen wollen uns schützen.“ Die Bevölkerung im Donbass wird aufgrund dieser Situation immer passiver und wartet darauf, dass „Friedensbringer“ kommen. Aber wer kann das sein?

Am 25. Oktober möchten wir über die Situation und mögliche friedensschaffende Maßnahmen ins Gespräch kommen. An der Diskussion wird eine Augenzeugin teilnehmen, die in Donezk gelebt hat und dort journalistisch tätig war. Ihr Wunsch ist es, Journalismus als friedensförderndes Instrument einzusetzen.
Sie hat jahrelang in einem Alltag gelebt, in dem Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien die Menschen dazu zwingen, sich in Kellern zu verstecken und die Blockade von Transportwegen sowie die finanzielle und wirtschaftliche Isolierung des Konfliktgebietes an der Tagesordnung sind. Sie wird davon berichten, wie Menschen in diesem Krieg ihren Alltag gestalten und welche Perspektive sie selber auf den Konflikt hat.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Friedenskreis Halle e.V. im Rahmen der Reihe „Engagiert für Frieden und Entwicklung“.

Details

Datum:
25. Oktober
Zeit:
19:30 - 21:00

Veranstaltungsort

Alte Jugendherberge
August-Bebel-Straße 48a
Halle,