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NS Verfolgung und Ausgrenzung | Film & Gespräch

11. Oktober 2017 | 19:30 - 21:20

Nachdem der 14-jährigen Maria Potrzeba vorgeworfen wurde, eine sexuelle Beziehung zu einem befreundeten polnischen Zwangsarbeiter zu haben, wurde sie von der Gestapo verhört, verprügelt und bedroht. Kurz darauf folgte 1943 die Einlieferung in das Frauen-KZ Ravensbrück und das Jugendkonzentrationslager Uckermark unter der Bezeichnung „Asoziale“. Die polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska und Josef Goryl wurden öffentlich gehängt.

Unter der Verfolgung und vor allem der andauernden sozialen Ächtung in ihrer Heimat leidet Maria bis heute. Ihre Nichten und Neffen erzählen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und zeigen, welche generationsübergreifenden Auswirkungen dieser Verfolgungsgeschichte für sie hat.

Anhand des Schicksals der Münsteranerin Maria Potrzeba schildert der Film „…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung“ (60 min) den Umgang mit sogenannten „Asozialen“ im Dritten Reich und ihre Stigmatisierung bis in die Gegenwart. Im Anschluss sprechen wir mit Dr. Ute Hoffmann (Gedenkstätte für Opfer der NS-Euthanasie Bernburg) über Verfolgung von Frauen während des Nationalsozialismus.

Mittwoch | 11.10.2017 | 19.30 Uhr 
Hotel Wien | Krumbholzstraße 19 | Bernburg
Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im und mit dem Hotel Wien.

Details

Datum:
11. Oktober 2017
Zeit:
19:30 - 21:20
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Hotel Wien
Krumbholzstraße 19
Bernburg,