Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Nein heißt Nein – und alles gut?

28. Juni | 18:00 - 20:00

Nein heißt Nein – und alles gut?
Vortrag zur Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland

Die Änderung des deutschen Sexualstrafrechts wurde jahrelang versäumt. Dadurch galten viele Vergewaltigungs- und Nötigungsfälle nicht als solche, denn ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer vor Schock erstarrte und sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert und an die Anforderungen der Istanbul-Konvention des Europarates angepasst.

Im Vortrag wird sich Romy Klimke (Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen. Dabei sollen der rechtspolitische Prozess zu der Reform nachgezeichnet sowie ein Überblick über die bisherige und die aktuelle Rechtslage gegeben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die Strafverfolgung von sexuellen Übergriffen in der Praxis erwartet werden können.

 

Donnerstag | 28. Juni 2018 | 18:00 Uhr
OvGU Tagungsraum Universitätsbibliothek
Gebäude 30 | Universitätsplatz 2 | Magdeburg
Eintritt frei

 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Forum Legal Gender Studies Halle, der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit, dem Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt.

Details

Datum:
28. Juni
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltung-Tags:
, , , , , , ,

Veranstaltungsort

Universitätsbobliothek | Tagungsraum im EG
Universitätsplatz 2
Magdeburg,