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„Meister des Todes“

12. Oktober 2016 | 18:30 - 21:00

Film und Filmgespräch

Die deutsche Rüstungswirtschaft freut sich – ihre Waffenexporte sind im Jahr 2016 auf einem Rekordhoch. Über die Konsequenzen dieser Lieferungen erfahren wir im Allgemeinen wenig. Der Spielfilm „Meister des Todes“ zeichnet nach, wie deutsche Waffen illegal nach Mittelamerika gelangen und welche Folgen dies für die mexikanische Bevölkerung hat. Er zeigt auch, was ein süddeutsches Kleinstadtidyll mit Drogenkriminalität und Polizeigewalt in dem mittelamerikanischen Land verbindet.

Peter Zierler (Hanno Koffler) arbeitet bei einem deutschen Rüstungsunternehmen, das ihn auch zu Schulungen ins Ausland schickt. Als Peter sich bei einer seiner Auslandsreisen mit den schockierenden Konsequenzen der riskanten Waffenlieferungen konfrontiert sieht, zieht er die Legitimität der immer fragwürdiger werdenden Waffengeschäfte mit zunehmend zwielichtigen Kunden in Zweifel. Bald reift in dem jungen Mann der Entschluss, mit der ganzen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, doch seine Arbeitgeber setzen alles daran, dies zu verhindern…

Im Anschluss diskutieren wir mit Erik Weber über den Film. Er war zwischen 2013 und 2014 als Friedensfachkraft bei Peace Brigades International (pbi) in Mexiko tätig und hat sich vor Ort für den Schutz von lokalen Menschenrechtsverteidiger*innen eingesetzt. Er wird von seinen persönlichen Erfahrungen mit den Menschen vor Ort, ihren Gewalterfahrungen und auch von seiner Arbeit als Menschenrechtsaktivist berichten.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Friedenskreis Halle im Rahmen der gemeinsamen Reihe „Engagiert für Frieden und Entwicklung“.

Details

Datum:
12. Oktober 2016
Zeit:
18:30 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Puschkinhaus Halle
Kardinal-Albrecht-Straße 6
Halle (Saale), Deutschland