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Libyen: Vorhölle Europas statt Dubai am Mittelmeer

30. Januar | 18:30 - 20:00

Der Vortrag soll die aktuelle Lage in Libyen und einige Hintergründe beleuchten. Zu den Hintergründen gehören die moderne Geschichte des Landes, vor allem die knapp 40-jährige Herrschaft Gaddafis, die Revolution im Kontext des „Arabischen Frühlings“ 2011, die unterstützt durch eine internationale Militärintervention zum Sturz Gaddafis führte, sowie die Rivalitäten regionaler Mächte in Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und am Golf, die zur anhaltenden Instabilität in Libyen beitragen. Nach hohen Erwartungen an einen demokratischen Aufbruch ist die Lage inzwischen geprägt von politischem Konflikt, mangelnder öffentlicher Sicherheit, schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, schlechter Versorgung mit Bargeld, Strom, Gesundheitsdiensten und humanitärer Not vor allem von Migranten und Flüchtlinge, von denen viele den Weg nach Europa suchen. Es gibt aber auch kleine Zeichen der Hoffnung, die der Vortrag von Referent Daniel Zakrzewski (MLU Halle-Wittenberg), der selbst zwei Jahre an der deutschen Botschaft in Libyen arbeitete, ebenfalls zur Sprache bringen möchte.

Eine Veranstaltung des Orientalischen Instituts in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Reihe „Nahostdebatten“.

Details

Datum:
30. Januar
Zeit:
18:30 - 20:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

tba