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Klimaflucht und Ökozid

4. Oktober 2016 | 19:30 - 21:00

Klimaflucht und Ökozid
Wie westliche Wirtschaftsweisen Existenzen bedrohen

Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Diskussionen um Geflüchtete Menschen in Politik und Medien reißen nicht ab. Immer wieder wird von Politiker*innen eine nachhaltige Lösung gefordert, die vorsieht „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Doch was sind eigentlich „Fluchtursachen“? Neben Armut, dem Ressourcenhunger westlicher Wirtschaft, Krieg und Vertreibung wird auch Klimawandel als Faktor genannt, der das Leben in den Herkunftsländern unmöglich macht.

Zusammen mit dem Menschenrechts- und Umweltaktivisten Peter Donatus möchten wir fragen: Wie hängen Klimawandel und Umweltzerstörung eigentlich mit Wirtschaftswachstum zusammen?  Zu wessen Lasten gehen der Wohlstand und die Privilegien der Industrienationen? Und was müsste sich ändern, damit ein gutes Leben für Alle möglich würde?

Peter Donatus arbeitet als freier Journalist und Menschenrechtsaktivist. Seit mehr als drei Jahrzehnten kämpft er gegen die ökologischen und sozialen Folgen des Ökozids durch Wirtschaftskonzerne im Nigerdelta. Deshalb musste er vor 27 Jahren aus Nigeria fliehen, seither lebt er in Deutschland.

Die Veranstaltung wird durch die Ausstellung „Klimaflucht“ begleitet und findet im Rahmen der Reihe „Das gute Leben für Alle – Klimagerechtigkeit – Postwachstum – Bewegungsfreiheit“ des Konzeptwerks neue Ökonomie und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt statt.

Dienstag | 04. Oktober 2016 | 19:30 Uhr
Stadtbibliothek | Breiter Weg 109 | Magdeburg
Einlass bereits 18:45 Uhr zur Besichtigung der Ausstellung

Eintritt frei

Details

Datum:
4. Oktober 2016
Zeit:
19:30 - 21:00
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Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Magdeburg
Breiter Weg 109
Magdeburg,