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Justiz im Nationalsozialismus – Ausstellungseröffnung

2. Mai 2016 | 11:00 - 17:00

Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes

Die Ausstellung „Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes“ dokumentiert die Rolle der deutschen Justiz in den Jahren 1933 bis 1945. Sie nennt die Namen von Tätern und Opfern, sie präsentiert Biografien des aktiven Mitwirkens an staatlichen Verbrechen ebenso wie Schicksale von Frauen und Männern als Objekte staatlicher Gewalt. Dabei greift die Wanderausstellung jeweils eine Vielzahl regionaler und lokaler Aspekte in Sachsen-Anhalt auf und setzt sich damit intensiv mit der nationalsozialistischen Justiz-geschichte in unserem Bundesland auseinander.

Der letzte Teil der Ausstellung zeigt exemplarisch den Umgang der Nachkriegsjustiz mit den Verbrechen deutscher Richter und Staatsanwälte.

Es spricht für sich, dass der Bundesgerichtshof erst 1995 – also ein halbes Jahrhundert später – die NS-Justiz als „Blutjustiz“ charakterisierte und selbstkritisch offen bekannte, dass die Verbrechen deutscher Richter und Staatsanwälte im Nationalsozialismus nicht aufgearbeitet wurden.

Die Ausstellungseröffnung findet am 2. Mai 2016, um 11.00 Uhr im Amtsgericht Burg (An der Alten Kaserne 3) statt. Hier geht es zur Einladung. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung.

Begrüßung

Claudia Caspari
Direktorin des Amtsgerichts Burg

GRUSSWORTE

Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt

Steffen Burchhardt
Landrat des Landkreises Jerichower Land

Jens Vogler
Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Burg

FESTREDE

André Merten
Amtierender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

Musikalische Begleitung Pianistin Frau Syumko