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Hannes Heer: Mein 68

5. Juni | 18:00 - 20:00

MEIN 68: EIN VERSPÄTETER BRIEF AN MEINEN VATER

Film, Vortrag und Gespräch mit Hannes Heer

Hannes Heer, Jahrgang 1941, führt in die Geschichte der Revolte in zweifacher Weise ein – mit einem Vortrag und einem Film: „Mein 68. Ein verspäteter Brief an meinen Vater“ versucht eine im Leben gescheiterte und nur filmisch mögliche argumentative Auseinandersetzung des Autors mit seinem Vater. Dieser, früher NSDAP-Mitglied und nach dem Krieg CDU-Wähler, reagierte auf den politischen Aufbruch der damaligen Studentengeneration und seines eigenen Sohnes mit hasserfülltem Unverständnis und brach 1968 alle Brücken zu ihm ab. An diesem Nichthinsehen- und Nichthinhören-Wollen setzt der Film an. Er rekonstruiert auf nachdenkliche und selbstkritische Weise im fiktiven Dialog mit dem Vater die Gründe, die die Studentenbewegung auslösten.

Hannes Heer war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Leiter des Ausstellungsprojektes „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. Er dreht für ARD und ZDF zahlreiche Dokumentationen. Der Film „Mein 68“ wurde, nach heftigen internen Kämpfen, vom WDR ausgestrahlt.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit Radio Corax im Rahmen der Veranstaltungsreihe „das unmögliche verlangen. 50 Jahre 68 – Geschichte und Gegenwart“.

Details

Datum:
5. Juni
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Zazie Kino und Bar
Kleine Ulrichstraße 22
Halle, Deutschland