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Good Bot, Bad Bot?

28. Juni | 19:00 - 21:00

Social Bots als Herausforderung für die demokratische Meinungsbildung

500 US-Dollar. Diese Summe genügt, um 10.000  fiktive Twitter-Accounts über eine Software  im eigenen Sinne zu steuern. Eine Kleinstadt, die alles liken und retweeten kann, was man ihr befiehlt, eine Masse, die den eigenen Hashtag in die Trends katapultieren kann. Zumal diese Methode im Vergleich zur konventionellen Meinungsmache durch Plakate und Fernsehwerbung auch wesentlich erschwinglicher ist.

Die Strategie, gesellschaftliche Positionen in sozialen Netzwerken zu vervielfachen und damit die öffentliche Meinung zu manipulieren, hat seit dem amerikanischen Wahlkampf eine größere Aufmerksamkeit bekommen: Anhänger*innen von Donald Trump und Hillary Clinton setzten Social Bots dabei ebenso gezielt für ihre Sache ein wie Befürworter*innen des Brexits oder der russischen Annexion der Halbinsel Krim. Social Bots werden aber auch von Menschenrechtsaktivist*innen und seriösen Medien genutzt.

Wie Social Bots die gesellschaftliche Meinungsbildung beeinflussen können, was der Einsatz von virtuellen Identitäten für die demokratische Streitkultur bedeutet und wie wir kreativ mit dem Phänomen der Social Bots in einer vernetzten Welt umgehen können, diskutieren wir mit:

Tabea Wilke, Gründerin von Botswatch

Sebastian Striegel, MdL für Bündnis 90/Die Grünen

Justus Klaus, Aktivist im Berliner Peng!-Kollektiv

Moderation: Dr. Michael Kolkmann

Details

Datum:
28. Juni
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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