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Gegen Demagogie: Bildung für die offene Gesellschaft

7. Juni 2017 | 17:30 - 19:30

Interventionsmöglichkeiten aus Sicht der politischen Arbeit sowie aus Sicht der Sozialen Arbeit

Rechtspopulismus tritt in erster Linie als ressentimentgeladene Protestbewegung gegen eine ‘falsche’ politische Elite auf. Unzureichende politische Vorbildung erschwert es Jugendlichen wie Erwachsenen, konstruktiv an der politischen Auseinandersetzung mitzuwirken. Sozialpsychologische Prozesse der Abwertung anderer werden in besonderem Maße in rechten Diskursen bedient. Besonders in Verbindung mit autoritären politischen Ideen bedrohen sie die offene Gesellschaft. Zunächst ist es wichtig, rechtspopulistischen Artikulationen etwas zu entgegnen – bestenfalls im Namen des besseren Arguments. Aber wie geht das? Und wann lohnt sich das besonders? Welche Ansätze stehen der politischen Erwachsenenbildung, Sozialen Arbeit und im Schulunterricht zur Verfügung? Welcher gesellschaftlichen Verantwortung sehen sich Praktiker*innen in Sozialer Arbeit und in der Schule gegenüber?

Referenten:
Prof. Dr. Andreas Petrik, Didaktik der Sozialkunde/ Politische Bildung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Dr. Björn Milbradt, Leiter der Fachgruppe „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“, Deutsches Jugendinstitut

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtspopulismus im Fokus: Ursachen, Wirkungen und (Gegen-)Strategien“, die gemeinsam von der HBS Sachsen-Anhalt und der Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur. verantwortet wird.

Details

Datum:
7. Juni 2017
Zeit:
17:30 - 19:30
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Ständehaus Merseburg
Oberaltenburg 2
Merseburg,