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Ede und Unku – Die wahre Geschichte

5. März | 18:00 - 20:00

Musikalische Premierenlesung

„Ede und Unku“ ist mit über 5 Millionen Exemplaren eines der meistverkauften Bücher in Deutschland. Die Erstausgabe erschien 1931. Das Buch war viele Jahre Schullektüre in der DDR und erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Arbeiterjungen Ede und dem Sintimädchen Unku während der Weimarer Republik. Doch was kaum jemand weiß: Erna Lauenburger (Unku) wurde am 02. März 1943 von Magdeburg nach Auschwitz deportiert und 1944 dort ermordet. Der Musiker Janko Lauenberger ist Unkus Ur-Cousin. Gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer erzählt er in diesem Buch die Geschichte von Unku und gleichzeitig seine eigene als Sinto in der ehemaligen DDR und im wiedervereinigten Deutschland.

Das Buch erscheint am 26. Februar 2018 im Handel (Gütersloher Verlagshaus). Mit der Premierenlesung erinnern das Alternative Jugendzentrum, die Anhaltische Landesbücherei Dessau und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt an Unkus Deportation nach Auschwitz vor 75 Jahren.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dessau-Roßlau erinnert an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma“.

Gefördert von der Stadt Dessau, dem Bundesprogramm Demokratie Leben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Partnerschaft für Demokratie! Dessau-Roßlau.

Details

Datum:
5. März
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Wissenschaftliche Bibliothek Dessau
Zerbster Straße 35
Dessau-Roßlau,