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Ede und Unku – Die wahre Geschichte

13. Juni | 19:00 - 21:00

Ede und Unku – Die wahre Geschichte
Eine musikalische Lesung mit anschließendem Gespräch

„Ede und Unku“ ist mit über 5 Millionen Exemplaren eines der meistverkauften Bücher in Deutschland. Die Erstausgabe erschien 1931. Das Buch war viele Jahre Schullektüre in der DDR und erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Arbeiterjungen Ede und dem Sintimädchen Unku während der Weimarer Republik. Doch was kaum jemand weiß: Erna Lauenburger (Unku) gab es wirklich. Sie wurde am 02. März 1943 von Magdeburg nach Auschwitz deportiert und 1944 dort ermordet.

Der Musiker Janko Lauenberger ist Unkus Ur-Cousin. Gemeinsam mit der Journalistin Juliane von Wedemeyer erzählt er in diesem Buch die Geschichte von Unku und gleichzeitig seine eigene als Sinto in der ehemaligen DDR und im wiedervereinigten Deutschland. Mit der Veranstaltung erinnern wir an den 81. Jahrestag der ‚Aktion Arbeitsscheu Reich“, die am 13. und 18. Juni 1938 stattfand, eine großangelegte Verhaftungsaktion des NS-Regimes, die auch auf Sinti und Roma zielte. Mehr zur Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus und zur ‚Aktion Arbeitsscheu Reich‘ kann hier nachgelesen werden.

Die musikalische Lesung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „…Vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig – Die Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus“ statt, die vom 4. bis 17. Juni im Ratshof (2. und 4. Etage) gezeigt wird. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden sich hier.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Halle.

Details

Datum:
13. Juni
Zeit:
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort

Ratshof Halle
Marktplatz 1
Halle (Saale),