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Der Wassermann

7. September | 19:30 - 21:00

Die Hölle von Halle. Das DDR-Jugendgefängnis „Frohe Zukunft“

Sandra Prechtel liest aus ihrem Buch „Der Wassermann“.

Das Ende einer glücklichen Kindheit kam abrupt und traf ihn mit voller Härte. Ralf Steeg war gerade 16 geworden, als sich die Tore des Jugendhauses Halle hinter ihm schlossen. Frohe Zukunft hieß der Ort, an dem er zehn Monate lang Schikanen, Gewalt, Todesangst erlebte. Er hatte versucht, aus einem Staat zu fliehen, den er unerträglich fand.
Heute ist Ralf Steeg ein international bekannter Ingenieur, der eine bahnbrechende Technologie entworfen hat, mit der Flüsse, Seen und Meere vor der Verschmutzung durch Abwasser geschützt werden können. Seit 16 Jahren kämpft er um eine saubere Spree. Das Erlebnis der Hölle von Halle hat ihn nicht gebrochen. Ralf Steeg setzt sich unermüdlich und kompromisslos für eine Welt ein, in der das Wunder der Natur beschützt, bewahrt und gerettet werden muss.

Im Anschluss Gespräch mit der Autorin und mit dem ehemaligen Häftling Ralf Steeg.

Der Eintritt ist frei.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt.

Mehr zum Thema: Eine Studie zu den erbärmlichen Haftbedingungen und Misshandlungen im Jugendhaus im Stadtteil „Frohe Zukunft“in Halle hat 2004 Axel Reiter angefertigt. Hier geht es zur Studie: Frohe Zukunft. Keiner kommt hier besser raus. Studie

Details

Datum:
7. September
Zeit:
19:30 - 21:00
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