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…dass das heute immer noch so ist | Film & Gespräch

7. März | 18:30 - 20:30

Nachdem der 14-jährigen Maria Potrzeba vorgeworfen wurde, eine sexuelle Beziehung zu einem befreundeten polnischen Zwangsarbeiter zu haben, wurde sie von der Gestapo verhört, verprügelt und bedroht. Kurz darauf folgte 1943 die Einlieferung in das Frauen-KZ Ravensbrück und das Jugendkonzentrationslager Uckermark unter der Bezeichnung „Asoziale“. Die polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska und Josef Goryl wurden öffentlich gehängt.

Unter der Verfolgung und vor allem unter der andauernden sozialen Ächtung in ihrer Heimat leidet Maria bis heute. Ihre Nichten und Neffen erzählen, wie sie von der Verfolgung ihrer Tante erfahren haben und zeigen, welche generationsübergreifenden Auswirkungen dieser Verfolgungsgeschichte für sie hat.

Anhand des Schicksals der Münsteranerin Maria Potrzeba schildert der Film „…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung“ (60 min) den Umgang mit sogenannten „Asozialen“ im Dritten Reich und ihre Stigmatisierung bis in die Gegenwart. Im Anschluss sprechen wir mit den Filmemacher*innen Heike Rode und Justin Time über Hintergründe zum Film und über die Folgen von Stigmatisierung.

Dienstag | 07.03.2017 | 18:30 Uhr
Kino Zazie | Kleine Ulrichstraße 22 | Halle
Eintritt frei

 
In Zusammenarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Dornrosa e.V.

Details

Datum:
7. März
Zeit:
18:30 - 20:30
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Zazie Kino und Bar
Kleine Ulrichstraße 22
Halle, Deutschland