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23.000 Namen gegen das Vergessen

21. März | 19:00 - 21:00

Film und Filmgespräch

Im Rahmen unserer derzeitigen Ausstellung „Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im Konzentrationslager Mittelbau-Dora“ zeigen wir den Film „23.000 Namen gegen das Vergessen“. Mehr als 500.000 Sinti und Roma wurden im nationalsozialistisch besetzten Europa ermordet, mehr als 23.000 Sinti und Roma davon im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. In der Dokumentation anlässlich des 60. Jahrestages der „Liquidierung des Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau im Jahr 2004 erzählt der Überlebende Franz Rosenbach von seiner qualvollen Zeit. Im Gespräch mit der Sozialpädagogin Jana Müller (AJZ e.V.Dessau), die seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Überlebenden im Bereich der Erinnerungskultur tätig ist, sprechen wir über das Leben und Wirken des 2012 verstorbenen Franz Rosenbach, mit dem sie eine enge Freundschaft verband. Sie stellt weitere Schicksale mitteldeutscher Sinti aus ihren aktuellen Forschungen vor.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) im Rahmen der „6. Bildungswochen gegen Rassismus“.

Das Foto oben zeigt Angehörige der Sintifamilien Ansin, Laubinger und Thormann in Dessau-Roßlau, 1935, Fotografie von Hanns Weltzel, University of Liverpool Library.

Details

Datum:
21. März
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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