Medizin im Nationalsozialismus

Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese ideologische Prägung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.
20. Oktober 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

Sophie Scholl – Die letzten Tage

Dem mehrfach ausgezeichneten Film gelingt ein einfühlsames Porträt einer jungen Frau, die bis zur letzten Konsequenz an ihren politischen und ethischen Idealen festhält. Besonders diese couragierte Haltung beeindruckt noch heute viele Menschen.
18. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
19. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

Zu wenig und zu spät?

In seinem Vortrag spannt Dr. Ekkehard Klausa einen Bogen vom frühen und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum späten Widerstand der Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute, die allein in Berlin über 7000 Juden vor den Nazis versteckten, bleibt nicht unerwähnt.
11. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

Die Widerständigen.

Wir zeigen die erste dokumentarische Gesamtdarstellung der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943 und laden im Anschluss zu einem Gespräch mit der Regisseurin Katrin Seybold.
06. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

Rüstungsforschung im Nationalsozialismus

Die Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft durch die Nationalsozialisten machte auch vor Wissenschaft und Forschung nicht halt. Zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen, von Biologie bis zur Archäologie, wurden ideologisch instrumentalisiert, ihre Forschungsergebnisse und Theorien den Vorstellungen der Nazis angepasst.
5. Mai 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche

Oberkirchenrat a.D. Peter Zimmermann stellt im Rahmen dieser Veranstaltung sein Diskussionspapier „Ziviler Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche“ vor, in dem er Widerstand auch gegen genehmigte Demonstrationen als legitim bezeichnet.
04. Mai 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

“Die Weiße Rose”

Vorführung des Films von Michael Verhoeven (D, 1982), der die gesamte Gruppe in den Blick nimmt. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1942 und 1943 mit dokumentarischem Anspruch und schafft ein um Authentizität und Objektivität bemühtes Porträt der Widerstandsgruppe.
27. April 2010, 20.00 Uhr, Halle (Saale)
28. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)

Die Weiße Rose

Zur Eröffnung der Ausstellung “Die Weiße Rose” laden wir in der Gedenkstätte ROTER OCHSE zu einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Huber über die Widerstandsgruppe. Wolfgang Huber ist der Sohn von Kurt Huber, dem vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und hingerichteten Mitglied der Weißen Rose.
26. April 2010, 17.00 Uhr, Halle (Saale)

Die Rassentheorie der Nationalsozialisten

Der Vortrag erläutert die verschiedenen Fehlinterpretationen und Versatzstücke der Evolutionstheorie, auf denen die Rassentheorie der Nazis beruhte und diskutiert die Auswirkungen dieser Umdeutung auf unser heutiges Bild von Darwins Entdeckung.
21. April 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)