Jud Süß

Unter der Regie von Veit Harlan sowie der maßgeblichen Einflussnahme von Joseph Goebbels persönlich entstand im Jahr 1940 der nationalsozialistische Propagandafilm „Jud Süß“. Der Inhalt des Films ist die frei nach einer Novelle von Wilhelm Hauff erzählte Geschichte des jüdischen Finanzbeamten Joseph Süß Oppenheimer.
26. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Dessau

Verehrt, verfolgt, vergessen

Die Ausstellung “Verehrt, verfolgt, vergessen – Schauspieler als Naziopfer” erinnert an diejenigen Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich mit den Nationalsozialisten nicht arrangieren konnten oder wollten.
20. Oktober bis 17. November 2009, Bernburg

»… zwischen allen Stühlen«

»So sitze ich denn zwischen allen Stühlen«, zeigt den tiefen Konflikt, in dem sich Victor Klemperer zur Entstehungsgeschichte beider deutschen Staaten befand. Mit einer multimedialen Lesung einiger Tagebucheinträge versetzten wir uns in die Zeit von 1945 bis 1959, um der Atmosphäre nachzuspüren.
14. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

Den Tätern auf der Spur

Der 1977 entstandene Film “Aus einem deutschen Leben” erzählt aus dem Leben von Roland Höß, dem Kommandanten des Konzentrationslager Auschwitz. Prof. Dr. Rolf Pohl wird im Rahmen der Reihe “Nationalsozialismus im Film” über die Täterpsyche der Nazigräuel sprechen und Fragen beantworten.
12. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

Hollywood und die Nazis

Die Dokumentation “Der Tramp und der Diktator” beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Hitler-Satire “Der Große Diktator” von Charlie Chaplin. Prof. Dr. Lampe hält im Rahmen der Reihe “Nationalsozialismus im Film” einen Einführungsvortrag zu Hollywoods Reaktionen auf Hitler und den Nationalsozialismus in Deutschland.
28. September 2009, 19.30 Uhr, Dessau

Schülerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz

Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete seit 2007 mehrere Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die SchülerInnen verarbeiteten ihre Eindrücke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tagebücher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikstück sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.

Schülerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz

Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltete im Oktober 2007 und 2008 Bildungsreisen mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau. Die SchülerInnen verarbeiteten ihre Eindrücke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gab Gedichte, Tagebücher, Foto- und Videodokumentationen, ein Musikstück sowie Ausarbeitungen zu bestimmten Themen.

Hollywood und die Nazis

Die Dokumentation “Der Tramp und der Diktator” beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Hitler-Satire “Der Große Diktator” von Charlie Chaplin. Prof. Dr. Lampe hält im Rahmen der Reihe “Nationalsozialismus im Film” einen Einführungsvortrag zu Hollywoods Reaktionen auf Hitler und den Nationalsozialismus in Deutschland.
14. September 2009, 20.00 Uhr, Halle

Filmvorführung: Juden in Halle

Die Produktion des Vereins Zeit-Geschichte(n) Halle und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt zeigt einen 45-minütigen Streifzug durch die Geschichte der halleschen Jüdinnen und Juden.
03. September 2009, 19.00 Uhr, Halle

Neues Deutschland, alter Antisemitismus?

Wie weit hat der unterdrückte Diskurs über Antisemitismus in der DDR und die Verschleierung antijüdischer und antizionistischer Einstellungen das heutige Judenbild in den jungen Bundesländern geprägt hat. Kann in der Verdrängung ein Schlüssel zum Verstehen des aktuellen Antisemitismus in Ostdeutschland liegen?
31. August 2009, 19.00 Uhr, Halle (Saale)