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	<title>Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt &#187; Zeitgeschichte</title>
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		<title>Die NS-Gesundheits- und Rassenpolitik und ihre Auswirkungen auf Halberstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 18:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Dr. Ute Hoffmann, langj&#228;hrige Leiterin der Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg, berichtet &#252;ber das Halberst&#228;dter Erbgesundheitsgericht und dessen „Bilanz“.
22. Februar 2012, 19.30 Uhr, Halberstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Ausstellung zur NS-Justiz auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt spielt die Vermittlung von Kenntnissen &#252;ber die Erbgesundheitsgerichte eine gro&#223;e Rolle. Bereits am 14. Juli 1933 erlie&#223; die Reichsregierung das „Gesetz zur Verh&#252;tung erbranken Nachwuchses“, auf dessen Grundlage in den Folgejahren viele tausend Verfahren zur Unfruchtbarmachung von Menschen gef&#252;hrt wurden, denen der Staat zun&#228;chst das Recht auf Fortpflanzung – sp&#228;ter das Lebensrecht insgesamt – absprach: Neben einer ganzen Reihe psychischer Leiden konnten auch k&#246;rperliche Krankheiten, wie erblich bedingte Blind- oder Taubheit, Mi&#223;bildungen usw. dazu f&#252;hren, mittels eines operativen Eingriffes die Fortpflanzungsf&#228;higkeit zu verlieren. Dar&#252;ber entschieden Erbgesundheitsgerichte, die an fast jedem Landgericht gebildet wurden.</p>
<p>Erst im Mai 2007 &#228;chtete der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Verh&#252;tung erbkranken Nachwuchses“ als typisches NS-Unrecht und unvereinbar mit dem Grundgesetz.</p>
<p>Frau Dr. Ute Hoffmann, langj&#228;hrige Leiterin der Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg, berichtet &#252;ber das Halberst&#228;dter Erbgesundheitsgericht und dessen „Bilanz“.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/justiz-im-nationalsozialismus/">Justiz im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 22. Februar 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Gleimhaus Halberstadt (Domplatz 31)<br />
 Halberstadt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn &#196;rzte t&#246;ten</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Psychiater Robert Jay Liften erforschte die Motive deutscher &#196;rzte, an den sogenannten Euthanasiemorden mitzuwirken. Wir zeigen den Film "Wenn &#196;rzte t&#246;ten" und laden zum anschlie&#223;enden Filmgespr&#228;ch.
02. Februar 2012, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film und Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>„Es ist darum eine ungeheuerliche Emp&#246;rung und Anma&#223;ung des Menschen, Leben beenden zu d&#252;rfen, weil er mit seiner beschr&#228;nkten Vernunft es nicht oder nicht mehr als sinnvoll begreift.“</em></p>
<p style="padding-left: 180px;">Lothar Kreyssig, Brief an den Reichsjustizminister 1940</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/02/Wenn-Aerzte-toeten.gif" rel="lightbox[1305]"><img class="alignright size-medium wp-image-1411" title="Wenn &#196;rzte t&#246;ten" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/02/Wenn-Aerzte-toeten-300x212.gif" alt="" width="180" height="127" /></a>Als Vormundschaftsrichter setzte sich Lothar Kreyssig w&#228;hrend der Naziherrschaft gegen die Ermordung seiner geistig behinderten M&#252;ndel ein und reichte 1940 Klage gegen die Naziregierung ein.</p>
<p>Der Psychiater Robert Jay Liften erforschte die Motive deutscher &#196;rzte, an den sogenannten Euthanasiemorden mitzuwirken. Im Dokumentarfilm „<a href="http://www.wenn-aerzte-toeten.de/" target="_blank">Wenn &#196;rzte t&#246;ten</a>“ (D 2009, 86 Min, Regie: Hannes Karnick und Wolfgang Richter) berichtet er im Rahmen eines Gespr&#228;chs von den Ergebnissen seiner Untersuchungen und unternimmt den Versuch „das Unerkl&#228;rliche zu ergr&#252;nden und zu verstehen, wie ‚normale‘ &#196;rzte zu M&#246;rdern werden &#8230;“.</p>
<p>Im Anschluss laden wir ein zu einem Filmgespr&#228;ch mit Dr. Ute Hoffmann, Leiterin der <a href="http://www.gedenkstaette-bernburg.de/" target="_blank">Gedenkst&#228;tte f&#252;r Opfer der NS-Euthanasie in Bernburg</a>.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Lothar-Kreyssig-&#214;kumenezentrums im Begleitprogramm zur Ausstellung “<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-richter-bauer-kirchenmann/">Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann</a>“.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 02. Februar 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtarchiv (Rathausstra&#223;e 1)<br />
 Halle (Saale)<span style="color: #ff0000;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfahren wegen ‚Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen‘</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/verfahren-wegen-verbotenen-umgangs-mit-kriegsgefangenen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1404</guid>
		<description><![CDATA[Die Strafverfahren wegen „Verbotenen Umgangs“ werfen ein bezeichnendes Bild auf die damaligen Lebensverh&#228;ltnisse und die Straf- und Regulierungswut der NS-Beh&#246;rden. Der Vortrag von Michael Viebig erl&#228;utert Entstehung und Auswirkung der Verordnung anhand von Verfahren der letzten drei Kriegsjahre in und um Halberstadt.
01. Februar 2012, 19.30 Uhr, Halberstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;<strong> vor dem Landgericht Halberstadt.</strong></p>
<p>Unmittelbar nach Kriegsbeginn 1939 gelangten erste Kriegsgefangene in das Deutsche Reich, deren Arbeitskraft umgehend und zwangsweise in den Dienst der deutschen Wirtschaft gestellt  wurde. Dabei kam es ebenso zwangsl&#228;ufig zu Kontakten mit deutschen Arbeiterinnen und Arbeitern. Das NS-Regime versuchte, diese Beziehungen auf ein Mindestma&#223; zu beschr&#228;nken und drohte seit November 1939 mit Hilfe eines Paragrafen der sogenannten Wehrkraftschutzverordnung mit strengen Strafen, wenn bestimmte Grenzen &#252;berschritten wurden. So war es schon untersagt, mit Kriegsgefangenen w&#228;hrend der Mahlzeiten am selben Tisch zu sitzen. Rigoros verfolgt wurden jedoch vor allem entstehende Freundschaften oder Liebesverh&#228;ltnisse.</p>
<p>Mehr als 500 Strafverfahren wegen „Verbotenen Umgangs“ allein am Sondergericht Halle werfen ein bezeichnendes Bild auf die damaligen Lebensverh&#228;ltnisse und die Straf- und Regulierungswut der NS-Beh&#246;rden. In Halberstadt zeichnete das Landgericht verantwortlich f&#252;r die Verfolgung solcher „Straftaten“. Der Vortrag von Michael Viebig von der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) erl&#228;utert Entstehung und Auswirkung der Verordnung anhand von Verfahren der letzten drei Kriegsjahre in und um Halberstadt.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/justiz-im-nationalsozialismus/">Justiz im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 01. Februar 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Amtsgericht Halberstadt (Richard-Wagner-Str. 52)<br />
 Halberstadt</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 480px; color: #ffffff; border: 1px solid #CCCCCC;" noshade="noshade" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/spurensuche/2010/das-gesunde-volksempghinden-groeblichst-verletzt/"><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/01/Cover_VUK.jpg" rel="lightbox[1404]"><img class="alignright" title="Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/01/Cover_VUK.jpg" alt="" width="99" height="141" /></a>“…das gesunde Volksempfinden gr&#246;blichst verletzt”</a></h2>
<p>Zwischen 1940 und 1945 wurden allein vor dem Sondergericht Halle mehr als 500 Personen wegen „Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen” angeklagt. Die Brosch&#252;re informiert &#252;ber Hintergr&#252;nde und Folgen der Verordnung und gibt einen Einblick in pers&#246;nliche Schicksale aus dieser Zeit.<br />
<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/spurensuche/2010/das-gesunde-volksempghinden-groeblichst-verletzt/">weiterlesen&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das ‚Berufsbeamtengesetz‘ vom 7. April 1933</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/das-berufsbeamtengesetz-vom-7-april-1933/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Hilfe des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entfernten die Nazis vor allem Juden, in nicht unbetr&#228;chtlicher Zahl aber auch politische Gegner der neuen Regierung, aus verschiedenen Bereichen des &#246;ffentlichen Lebens.
25. Januar 2012, 19.30 Uhr, Halberstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; und seine Folgen f&#252;r das &#246;ffentliche Leben in Halberstadt. </strong></p>
<p>Mit Hilfe des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“, wie das in der ersten Phase der sogenannten Machtergreifung in Kraft gesetzte Verdikt vollst&#228;ndig hie&#223;, entfernten die Nazis vor allem Juden, in nicht unbetr&#228;chtlicher Zahl aber auch politische Gegner der neuen Regierung oder als unzuverl&#228;ssig eingestufte Staatsdiener, aus verschiedenen Bereichen des &#246;ffentlichen Lebens. Bekannt sind vor allem die Auswirkungen des Gesetzes auf die Justiz selbst, auf Anwaltskammern, Anklagebeh&#246;rden und  Gerichte. „Dieses Gesetz zielte in seiner allgemeinsten Intention darauf, die gesamte Regierungsb&#252;rokratie umzugestalten, um ihre Loyalit&#228;t gegen&#252;ber dem neuen Regime sicherzustellen. Seine Ausschlie&#223;ungsma&#223;nahmen, die f&#252;r mehr als zwei Millionen staatlicher und st&#228;dtischer Besch&#228;ftigte galten, waren gegen die politisch Unzuverl&#228;ssigen, haupts&#228;chlich Kommunisten und andere Gegner der Nationalsozialisten, und gegen Juden gerichtet.“ (Saul Friedl&#228;nder).</p>
<p>Welche Auswirkungen das Gesetz f&#252;r Halberstadt hatte, beleuchtet das ehemalige Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt, Dr. Detlef Eckert, in seinem Vortrag.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/justiz-im-nationalsozialismus/">Justiz im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 25. Januar 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Amtsgericht Halberstadt (Richard Wagner-Str. 52)<br />
 Halberstadt<strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fritz Bauer – Tod auf Raten.</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/fritz-bauer-tod-auf-raten/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Spannend wie ein Polit-Thriller und dabei sachlich exakt portr&#228;tiert der Dokumentarfilm „Fritz Bauer – Tod auf Raten.“ einen gro&#223;en Querdenker. Wir laden zu einem Filmgespr&#228;ch mit der Regisseurin Ilona Ziok und der Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Angela Kolb.
18. Januar 2012, 19.30 Uhr, Halberstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film und Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/01/bauer_titelbild.jpg" rel="lightbox[1402]"><img class="alignright size-medium wp-image-1412" title="Fritz Bauer" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/01/bauer_titelbild-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>„Nichts geh&#246;rt der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“, so formulierte Fritz Bauer (1903-1968), Sohn einer deutsch-j&#252;dischen Familie, Amtsrichter in Stuttgart und Emigrant seine &#220;berzeugung &#252;ber die Verbrechen der Nazis. Aus dem Exil 1949 zur&#252;ckgekehrt setzte er, der Generalstaatsanwalt in Niedersachsen und sp&#228;ter in Hessen war, gegen alle Widerst&#228;nde der damaligen westdeutschen Gesellschaft und Politik aufsehenerregende Gerichtsverfahren in Gang. Zu den bekanntesten geh&#246;rt sicher der Frankfurter Auschwitz-Prozess in den 1960er Jahren. Bekannt ist auch seine Rolle im Vorfeld des Eichmann-Prozesses in Jerusalem. Die entscheidenden Informationen &#252;ber Eichmanns Versteck in Argentinien erhielt der israelische Geheimdienst von Fritz Bauer.  Noch w&#228;hrend der Vorbereitung eines Verfahrens gegen Mitarbeiter der NS-Justiz, die unter Hitler „Euthanasie“-Morde zulie&#223;en, fand Fritz Bauers Leben ein bis heute ungekl&#228;rtes Ende. Am 1. Juli 1968 wurde er tot in der Badewanne seiner Frankfurter Wohnung aufgefunden.</p>
<p>Spannend wie ein Polit-Thriller und dabei sachlich exakt portr&#228;tiert der Dokumentarfilm „Fritz Bauer – Tod auf Raten.“  (Deutschland 2010) einen gro&#223;en Querdenker. Die Autorin und Regisseurin Ilona Ziok setzt auf reiches Archivmaterial, das ausschlie&#223;lich von Weggef&#228;hrten Bauers kommentiert wird. Zeitzeugen wie Ralph Giordano oder Kurt Nelhiebel w&#252;rdigen Fritz Bauer als einen bedeutenden Juristen des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Im Anschluss an die Filmvorf&#252;hrung wird die Regisseurin, Ilona Ziok, mit den G&#228;sten der Veranstaltung ins Gespr&#228;ch kommen. Moderiert wird dies von der Ministerin f&#252;r Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Prof. Dr. Angela Kolb.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/justiz-im-nationalsozialismus/">Justiz im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 18. Januar 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Moses Mendelssohn Akademie (Rosenwinkel 18)<br />
 Halberstadt</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Justiz im Nationalsozialismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/justiz-im-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1414</guid>
		<description><![CDATA[Die Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus: &#220;ber Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes" dokumentiert die Rolle der deutschen Justiz in den Jahren 1933 bis 1945. Im Amtsgericht Halberstadt ist sie mit einem umfangreichen Begleitprogramm zu sehen.
13. Dezember 2011 bis 24. Februar 2012, Halberstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;ber Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/01/Ausstellung-NS-Justiz.gif" rel="lightbox[1414]"><img class="alignright size-medium wp-image-1417" title="Ausstellung NS-Justiz" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/01/Ausstellung-NS-Justiz-211x300.gif" alt="" width="211" height="300" /></a>Die Ausstellung &#8220;Justiz im Nationalsozialismus: &#220;ber Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes&#8221; dokumentiert die Rolle der deutschen Justiz in den Jahren 1933 bis 1945. Sie nennt die Namen von T&#228;tern und Opfern, sie pr&#228;sentiert Biografien des aktiven Mitwirkens an staatlichen Verbrechen ebenso wie Schicksale von Frauen und M&#228;nnern als Objekte staatlicher Gewalt.</p>
<p>Der letzte Teil der Ausstellung zeigt exemplarisch den Umgang der Nachkriegsjustiz mit den Verbrechen deutscher Richter und Staatsanw&#228;lte.</p>
<p>Es spricht f&#252;r sich, dass der Bundesgerichtshof erst 1995 &#8211; also ein halbes Jahrhundert sp&#228;ter &#8211; die NS-Justiz als &#8220;Blutjustiz&#8221; charakterisierte und selbstkritisch offen bekannte, dass die Verbrechen deutscher Richter und Staatsanw&#228;lte im Nationalsozialismus nicht aufgearbeitet wurden.</p>
<p>Den Flyer zur Ausstellung finden sie <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/01/Flyer-Ausstellung-NS-Justiz.pdf">hier</a> (pdf-Datei, 360 kb).</p>
<p>Die Ausstellung wird in der Zeit <br />
 <strong>vom 13. Dezember 2011 bis 24. Februar 2012 <br />
 im Amtsgericht Halberstadt </strong>(Richard-Wagner-Stra&#223;e 52)<br />
 zu sehen sein.</p>
<p>Die &#214;ffnungszeiten des Amtsgerichts finden Sie <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=28497" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und die Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale) haben in Zusammenarbeit mit weiteren PartnerInnen ein umfangreiches Begleitprogramm zusammengestellt:</p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/fritz-bauer-tod-auf-raten/">Fritz Bauer – Tod auf Raten.</a></h2>
<p>Spannend wie ein Polit-Thriller und dabei sachlich exakt portr&#228;tiert der Dokumentarfilm „Fritz Bauer – Tod auf Raten.“ einen gro&#223;en Querdenker. Wir laden zu einem Filmgespr&#228;ch mit der Regisseurin Ilona Ziok und der Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Angela Kolb. (<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/fritz-bauer-tod-auf-raten/">weiterlesen</a>)<br />
 18. Januar 2012 um 19.30 Uhr</p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/das-berufsbeamtengesetz-vom-7-april-1933/">Das &#8216;Berufsbeamtengesetz&#8217; vom 7. April 1933</a></h2>
<p>Mit Hilfe des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entfernten die Nazis vor allem Juden, in nicht unbetr&#228;chtlicher Zahl aber auch politische Gegner der neuen Regierung, aus verschiedenen Bereichen des &#246;ffentlichen Lebens. (<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/das-berufsbeamtengesetz-vom-7-april-1933/">weiterlesen</a>)<br />
 25. Januar 2012 um 19.30 Uhr</p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/verfahren-wegen-verbotenen-umgangs-mit-kriegsgefangenen/">Verfahren wegen ‚Verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen‘<br />
 </a></h2>
<p>Die Strafverfahren wegen „Verbotenen Umgangs“ werfen ein bezeichnendes Bild auf die damaligen Lebensverh&#228;ltnisse und die Straf- und Regulierungswut der NS-Beh&#246;rden. Der Vortrag von Michael Viebig erl&#228;utert Entstehung und Auswirkung der Verordnung anhand von Verfahren der letzten drei Kriegsjahre in und um Halberstadt. (<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/verfahren-wegen-verbotenen-umgangs-mit-kriegsgefangenen/">weiterlesen</a>)<br />
 01. Februar 2012 um 19.30 Uhr</p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/die-ns-gesundheits-und-rassenpolitik-und-ihre-auswirkungen-auf-halberstadt/">Die NS-Gesundheits- und Rassenpolitik und ihre Auswirkungen auf Halberstadt<br />
 </a></h2>
<p>Frau Dr. Ute Hoffmann, langj&#228;hrige Leiterin der Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg, berichtet &#252;ber das Halberst&#228;dter Erbgesundheitsgericht und dessen „Bilanz“. (<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2012/die-ns-gesundheits-und-rassenpolitik-und-ihre-auswirkungen-auf-halberstadt/">weiterlesen</a>)<br />
 22. Februar 2012 um 19.30 Uhr</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="height: 1px; width: 480px; color: #ffffff; border: 1px solid #CCCCCC;" size="1" noshade="noshade" />
<h3><strong>Allgemeines zur Ausstellung</strong></h3>
<p>Mit dieser Wanderausstellung gelingt eine intensive Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Justizgeschichte in Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Die Ausstellung f&#252;hrt den Besuchern vor Augen, zu welchen Exzessen die Justiz in einem totalit&#228;ren System f&#228;hig sein kann. Die in Niedersachsen konzipierte Wanderausstellung wurde um eine Vielzahl regionaler und lokaler Aspekte erweitert. Entstanden ist eine Ausstellung, die den Blick auf die Region lenkt.</p>
<p>Die Justiz stellt sich damit ihrer Vergangenheit. Sie benennt Unrecht, gibt Opfern ein Gesicht und zeigt, wie einzelne Richter agierten. Gelungen ist dies, weil Juristen, Historiker und Vertreter von Vereinen und Verb&#228;nden auf Initiative der Veranstalter gemeinsam geforscht haben. So ist in den Jahren 2008 und 2009 eine breit gef&#228;cherte Ausstellung zusammen getragen worden, die jetzt &#8211; wiederum erg&#228;nzt &#8211; in Halberstadt gezeigt wird.</p>
<p>Die Ausstellung stellt das Justizsystem zur Zeit des Nationalsozialismus dem Rechtsstaat in der Demokratie gegen&#252;ber. Sie kl&#228;rt auf und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.</p>
<p>Die Ausstellung „Justiz im Nationalsozialismus: &#220;ber Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes. Sachsen-Anhalt“ wurde in den Jahren 2008 und 2009 von regionalen Arbeitsgruppen in Magdeburg, Halle (Saale), Dessau-Ro&#223;lau, Hansestadt Stendal und Naumburg (Saale) produziert und an allen Landgerichten sowie im Geb&#228;ude des Oberlandesgerichts Naumburg pr&#228;sentiert. Die wissenschaftliche Leitung lag bei der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale). Das Projekt griff dabei zun&#228;chst auf eine Wanderausstellung der Gedenkst&#228;tte Wolfenb&#252;ttel – Stiftung Nieders&#228;chsische Gedenkst&#228;tten – zur&#252;ck und wurde von dort unterst&#252;tzt.</p>
<p>Die Fortsetzung der Wanderausstellung und die Realisierung des Begleitprogramms sind ein Kooperationsprojekt des Ministeriums f&#252;r Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkst&#228;tten Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale f&#252;r politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Stiftung Rechtsstaat Sachsen- Anhalt und weiterer Partner.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Lothar Kreyssig. Prophet der Vers&#246;hnung&#8221;</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-prophet-der-versoehnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 18:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1302</guid>
		<description><![CDATA[Der Schriftsteller und B&#252;rgerrechtler Konrad Wei&#223; liest im Begleitprogramm zur Ausstellung "Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann" aus seiner Biographie &#252;ber den Gr&#252;nder der Aktion S&#252;hnezeichen.
20. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesung mit Konrad Wei&#223;</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1303" title="Konrad Wei&#223;" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/08/Konrad_Weiss.gif" alt="" width="153" height="209" />Der Schriftsteller und Filmemacher Konrad Wei&#223; wurde 1942 in Lauban (Schlesien) geboren. Seit 1964 ist er Mitglied von Aktion S&#252;hnezeichen und nahm selbst an den ersten Eins&#228;tzen teil. 1989/90 war er Mitglied des Runden Tisches und Abgeordneter der Volkskammer. Heute lebt er als freiberuflicher Publizist in Berlin. 1998 erschien von ihm unter dem Titel „Lothar Kreyssig. Prophet der Vers&#246;hnung“ die bisher einzige Biographie des Gr&#252;nders der Aktion S&#252;hnezeichen Friedensdienste, aus der er vortragen wird.</p>
<p>Zu diesem Abend sind weitere Engagierte bei Aktion S&#252;hnezeichen eingeladen. Die Freiwilligendienste von Aktion S&#252;hnezeichen Friedensdienste haben Generationen gepr&#228;gt und pr&#228;gen noch heute viele (junge) Frauen und M&#228;nner.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Lothar-Kreyssig-&#214;kumenezentrums im Begleitprogramm zur Ausstellung “<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-richter-bauer-kirchenmann/">Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann</a>“.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 20. Oktober 2011<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtarchiv (Rathausstra&#223;e 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kirche und Staatssicherheit</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1300</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann" laden wir zu einem Podiusmgespr&#228;ch mit Axel Noack und Uta Leichsenring.
13. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>in den 1950iger und 1960iger Jahren</strong></p>
<p>Der Ma&#223;nahmeplan des Ministeriums f&#252;r Staatssicherheit der DDR gegen Lothar Kreyssig von 1967 ist nur ein Beispiel, mit welcher Angst und Aggressivit&#228;t staatliche Stellen auf kirchliches Handeln reagierten. Die Diskussion m&#246;chte einen differenzierten Blick auf das Verh&#228;ltnis von Stasi und Kirche werfen und dabei einen Teil zur Aufarbeitung leisten.</p>
<p>Wir laden zu einem Podiumsgespr&#228;ch mit:</p>
<ul>
<li><strong>Uta Leichsenring</strong> <br />
 Leiterin der Au&#223;enstelle Halle des Bundesbeauftragten f&#252;r die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik</li>
<li><strong>Axel Noack</strong> <br />
 Theologe an der Martin Luther Universit&#228;t Halle-Wittenberg und ehemaliger Bischof der Kirchenprovinz Sachsen</li>
<li><strong>Michael Beleites</strong> <br />
B&#252;rgerrechtler und bis 2010 s&#228;chsicher Landesbeauftragter f&#252;r die Stasiunterlagen, Moderation</li>
</ul>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Lothar-Kreyssig-&#214;kumenezentrums im Begleitprogramm zur Ausstellung &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-richter-bauer-kirchenmann/">Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann</a>&#8220;.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 13. Oktober 2011<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Marktkirche Unser Lieben Frauen<br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1301" title="Foto: Fridjof Meu&#223;ling" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/10/Kreyssig_Mikro.gif" alt="" width="439" height="276" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lothar Kreyssig &#8211; Richter, Bauer, Kirchenmann</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-richter-bauer-kirchenmann/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1296</guid>
		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des 25. Todestages des Gr&#252;nders der Aktion S&#252;hnezeichen veranschaulicht eine Wanderausstellung die Impulskraft dieses „Propheten der Vers&#246;hnung“ (Konrad Wei&#223;) und m&#246;chte sie an ihre Besucher weitergeben.
04. bis 24. Oktober 2011, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausstellung in der Marktkirche Halle (Saale)</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/10/Lothar_Kreyssig1.gif" rel="lightbox[1296]"><img class="alignright size-full wp-image-1299" title="Foto: Fridjof Meu&#223;ling" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/10/Lothar_Kreyssig1.gif" alt="" width="118" height="186" /></a>Viele verbinden mit Lothar Kreyssig vor allem die Gr&#252;ndung der Aktion S&#252;hnezeichen in den 1960er Jahren. Dass er dar&#252;ber hinaus als Richter 1940 die Naziregierung wegen der Ermordung kranker, behinderter und alter Menschen im Rahmen des sogenannten Euthanasie-Programms verklagte, ist weit weniger bekannt. Die Klage hatte seine vorzeitige Pensionierung zur Folge. Bereits in seiner Zeit als Richter hatte er die Leitung eines &#214;kohofs in Hohenferchesar (Brandenburg) &#252;bernommen. Nach der erzwungenen Versetzung in den Ruhestand widmete er sich vor allem dieser Aufgabe. Weiterhin kritisch gegen&#252;ber den Nazis, a&#223; er dort gemeinsam mit Kriegsgefangenen an einem Tisch.</p>
<p>Seit 1946 leitete er die Synode der Kirchenprovinz Sachsen und initiierte unterschiedlichste Formen der Bildungs- und Vers&#246;hnungsarbeit. Als Kirchenmann war er leidenschaftlich und unkonventionell und wurde nicht nur deshalb von der Stasi observiert. Zusammen mit dem Katholiken G&#252;nter S&#228;rchen baute er Kontakte nach Polen auf und war damit Wegbereiter der deutsch-polnischen Auss&#246;hnung.</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/10/ASZ_Logo.gif" rel="lightbox[1296]"><img class="alignleft size-full wp-image-1304" title="Aktion S&#252;hnezeichen Friedensdienste" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/10/ASZ_Logo.gif" alt="" width="64" height="94" /></a>„..aber man kann es einfach tun.“ – mit dieser Entschlossenheit hat er viel bewirkt.</p>
<p>Anl&#228;sslich seines 25. Todestages veranschaulicht eine Wanderausstellung die Impulskraft dieses „Propheten der Vers&#246;hnung“ (Konrad Wei&#223;) und m&#246;chte sie an ihre Besucher weitergeben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Die Ausstellung ist vom 14. September bis 24. Oktober 2011 zu besichtigen:<br />
 <a href="http://www.marktkirche-halle.de/" target="_blank">Marktkirche Unser Lieben Frauen</a> Halle (Saale)<br />
 t&#228;glich ge&#246;ffnet von 10 bis 17 Uhr (sonntags ab 15 Uhr)</strong></p>
<p><em>Gruppen und Schulklassen k&#246;nnen sich f&#252;r eine Einf&#252;hrung zur Ausstellung an Frau Hanna Manser wenden (E-Mail: hanna.manser@ekmd.de oder Telefon: 0172-907 27 50)</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wir laden zur offiziellen Ausstellungser&#246;ffnung in der Marktkirche in Halle mit Musik und</p>
<p><strong>Geschichten vom Vater</strong></p>
<p>mit Jochen Kreyssig &#8211; 1929 in Chemnitz geboren, zweiter von vier S&#246;hnen Johanna und Lothar Kreyssigs. Er arbeitete u.a. als Schauspieler und Prokurator der Stiftung Schulpforta und lebt heute in Magdeburg und Hohenferchesar im Havelland.</p>
<p><strong>Impulse f&#252;r unterwegs</strong></p>
<p>mit Joachim Garstecki &#8211; katholischer Theologe, u.a. ehemaliger Generalsekret&#228;r der deutschen Sektion von Pax Christi und Preistr&#228;ger des Lothar-Kreyssig Friedenspreises 2007.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 04. Oktober 2011<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Marktkirche Unser Lieben Frauen<br />
 Halle (Saale)</p>
<h2>Begleitprogramm zur Ausstellung</h2>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/kirche-und-staatssicherheit/">Kirche und Staatssicherheit</a></h2>
<p>Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung “Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann” laden wir zu einem Podiusmgespr&#228;ch mit Axel Noack und Uta Leichsenring.<br />
 13. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/kirche-und-staatssicherheit/">weiterlesen&#8230;</a><br class="spacer_" /></p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-prophet-der-versoehnung/">“Lothar Kreyssig. Prophet der Vers&#246;hnung”</a></h2>
<p>Der Schriftsteller und B&#252;rgerrechtler Konrad Wei&#223; liest im Begleitprogramm zur Ausstellung “Lothar Kreyssig – Richter, Bauer, Kirchenmann” aus seiner Biographie &#252;ber den Gr&#252;nder der Aktion S&#252;hnezeichen.<br />
 20. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/lothar-kreyssig-prophet-der-versoehnung/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/wenn-aerzte-toeten/">Wenn &#196;rzte t&#246;ten</a></h2>
<p>Als Vormundschaftsrichter setzte sich Lothar Kreyssig w&#228;hrend der Naziherrschaft gegen die Ermordung seiner geistig behinderten M&#252;ndel ein und reichte 1940 Klage gegen die Naziregierung ein. Wir zeigen den Film “Wenn &#196;rzte t&#246;ten” und laden zum anschlie&#223;enden Filmgespr&#228;ch.<br />
 27. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/wenn-aerzte-toeten/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem <a href="http://www.oekumenezentrum-ekm.de" target="_blank">Lothar-Kreyssig-&#214;kumenezentrum</a> der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Umgang mit DDR-Geschichte</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte-halle/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte-halle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 18:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer intensiven Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung gerungen wird: f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen ein autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Was kann diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer Vergangenheit leisten? 
28. Juni 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abschlussveranstaltung</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Mythos-DDR.gif" rel="lightbox[1149]"><img class="alignright size-full wp-image-1177" title="&quot;Sch&#246;n war die Zeit...?&quot;" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Mythos-DDR.gif" alt="" width="130" height="274" /></a>Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer intensiven  Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung gerungen wird:  f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen ein  autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Aber es sind  auch Zwischent&#246;ne vernehmbar, die das Leben und den Alltag der Menschen  in der DDR betrachten und zu differenzierteren Antworten kommen.</p>
<p>Der Blick auf die DDR ist immer noch stark von der Herkunft des  Sehenden gepr&#228;gt. Es gibt offensichtlich weiterhin ein gro&#223;es Bed&#252;rfnis  nach einer Auseinandersetzung dar&#252;ber, wie wir mit der Geschichte der  DDR umgehen. Was kann diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer  Vergangenheit leisten? Wie muss sie strukturiert sein, damit sie eine  differenzierte und m&#246;glichst wirklichkeitsnahe Betrachtung zul&#228;sst?  Welche Rolle spielt unser Bild von der DDR f&#252;r unsere Zukunft?</p>
<p><em>Prof. Dr. Klaus Schroeder</em>, <a href="http://www.fu-berlin.de/fsed/index.html" target="_blank">wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat</a> und Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universit&#228;t Berlin, wird in seinem Vortrag auf diese Fragen eingehen und im Anschluss f&#252;r eine Diskussion mit dem Publikum zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/themen/zeitgeschichte/2011/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n   war die Zeit…?”</a>.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:<br />
 </strong></h3>
<p>Dienstag, 28. Juni 2011<br />
 19:30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus (Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)<strong><br />
 </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Umgang mit DDR-Geschichte</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 18:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1143</guid>
		<description><![CDATA[Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer intensiven Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung gerungen wird: f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen ein autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Was kann diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer Vergangenheit leisten?
27. Juni 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abschlussveranstaltung</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Mythos-DDR.gif" rel="lightbox[1143]"><img class="alignright size-full wp-image-1177" title="&quot;Sch&#246;n war die Zeit...?&quot;" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Mythos-DDR.gif" alt="" width="130" height="274" /></a>Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer intensiven Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung gerungen wird: f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen ein autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Aber es sind auch Zwischent&#246;ne vernehmbar, die das Leben und den Alltag der Menschen in der DDR betrachten und zu differenzierteren Antworten kommen.</p>
<p>Der Blick auf die DDR ist immer noch stark von der Herkunft des Sehenden gepr&#228;gt. Es gibt offensichtlich weiterhin ein gro&#223;es Bed&#252;rfnis nach einer Auseinandersetzung dar&#252;ber, wie wir mit der Geschichte der DDR umgehen. Was kann diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer Vergangenheit leisten? Wie muss sie strukturiert sein, damit sie eine differenzierte und m&#246;glichst wirklichkeitsnahe Betrachtung zul&#228;sst? Welche Rolle spielt unser Bild von der DDR f&#252;r unsere Zukunft?</p>
<p><em>Prof. Dr. Klaus Schroeder</em>, <a href="http://www.fu-berlin.de/fsed/index.html" target="_blank">wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat</a> und Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universit&#228;t Berlin, wird in seinem Vortrag auf diese Fragen eingehen und im Anschluss f&#252;r eine Diskussion mit dem Publikum zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Montag , 27. Juni 2011<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus (Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13)<br />
 Magdeburg<span style="color: #ff0000;"><br />
 </span></p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mauerbau, Grenze und  Militarisierung in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/mauerbau-grenze-und-militarisierung-in-der-ddr/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13. August 2011 j&#228;hrt sich der Mauerbau zum 50. Mal. Auf der Konferenz wollen wir das Grenzregime, seine Opfer und die mit dem Ausbau der Grenze verbundene Militarisierung der DDR als wichtigen Teil der Alltagsgeschichte thematisieren.
24. bis 26. Juni 2011, Magdeburg ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1276" title="Grenzdenkmal H&#246;tensleben" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/06/Grenzdenkmal-H&#246;tensleben-300x191.gif" alt="" width="300" height="191" />Mit der Konferenz soll an den 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer erinnert werden. Auch wenn die Ereignisse des 13. August 1961 vor allem Berlin betrafen, stehen sie doch f&#252;r die Abschottung der DDR im Ganzen und den stetigen Ausbau des Grenzregimes. Die Konferenz m&#246;chte das Grenzregime, seine Opfer und die mit dem Ausbau der Grenze verbundene Militarisierung der DDR als wichtigen Teil der Alltagsgeschichte thematisieren. Es soll die Pr&#228;sentation neuer Forschungen mit der Vorstellung bereits ver&#246;ffentlichter Untersuchungen verbunden werden. Methodisch verfolgen die Veranstalter einen Zugang, der das Verst&#228;ndnis f&#252;r die Verbindungen zwischen Repressions- und Alltagsgeschichte sch&#228;rfen m&#246;chte. Auf der Ebene der politischen Bildung sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie interessierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger den neuesten Stand der Forschung pr&#228;sentiert bekommen und die M&#246;glichkeit haben, mit Fachleuten ins Gespr&#228;ch zu kommen.</p>
<p><strong>24. bis 26. Juni 2011<br />
Magdeburg, Gro&#223;er Senatssaal der Otto-von-Guericke-Universit&#228;t</strong><br />
(Universit&#228;tsplatz 2, Campus, Geb&#228;ude 5)</p>
<p><strong>VeranstalterInnen:</strong></p>
<ul>
<li>Institut f&#252;r Geschichte der Otto-von-Guericke-Universit&#228;t Magdeburg</li>
<li>Gedenkst&#228;tte Deutsche Teilung Marienborn</li>
<li>Milit&#228;rgeschichtliches Forschungsamt Potsdam</li>
<li>Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Berlin</li>
<li>Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt</li>
</ul>
<p><strong>Zielgruppe:</strong></p>
<p>Die Konferenz richtet sich vor allem an die wissenschaftliche &#214;ffentlichkeit und an Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung, insbesondere Lehrerinnen und Lehrer sowie an interessierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger.<br class="spacer_" /></p>
<h2>Programm</h2>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Freitag, 24. Juni 2011</p>
<p><strong>13:00 Uhr Gru&#223;worte</strong></p>
<p>Stephan Dorgerloh (Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt)</p>
<p>Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann (Rektor der Otto-von-Guericke-Universit&#228;t Magdeburg)</p>
<p><strong>13.25 Uhr Er&#246;ffnung der Tagung</strong></p>
<p>Prof. Dr. Silke Satjukow (OvGU Magdeburg)</p>
<p>Sascha M&#246;bius (Leiter der GDT Marienborn)</p>
<p><em>Panel I (Einf&#252;hrung): Gesellschaft und Militarisierung in der SBZ / DDR</em><br />
(Moderation: Dr. Gerhard Gro&#223;, MGFA Potsdam)</p>
<p><strong>13:30 Uhr Podiumsdiskussion zur Einf&#252;hrung</strong><br />
Mauerbau, Grenze und militarisierter Staat<br />
Prof. Dr. Thomas Gro&#223;b&#246;lting, WWU M&#252;nster und Dr. Jochen Staadt, FU Berlin</p>
<p><strong>14:30 Uhr Die DDR und ihre Grenze in der historischpolitischen Bildungsarbeit</strong><br />
Dr. Peter Lautzas, Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.</p>
<p><strong>15:30 Uhr Kaffeepause</strong></p>
<p><strong>16:00 Uhr Filmvorf&#252;hrung und Diskussion mit Filmemachern und Zeitzeugen</strong><br />
„Es gab kein Niemandsland – Ein Dorf im Sperrgebiet“<br />
Hans Sparschuh und Rainer Burmeister</p>
<p><strong>17:30 Uhr Abendessen</strong></p>
<p><strong>19:00 Uhr Otto-von-Guericke-Vorlesung </strong>(H&#246;rsaal 3, Gro&#223;e Steinernetischstra&#223;e 6)<br />
Mauerbau, Grenze und DDRismus<br />
Lutz Rathenow, S&#228;chsischer Landesbeauftragter f&#252;r die Stasi-Unterlagen, Schriftsteller</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Samstag, 25. Juni 2011</p>
<p><em>Panel II: Militarisierung der Gesellschaft</em><br />
(Moderation: PD Dr. Matthias Rogg, MHM Dresden)</p>
<p><strong>09:15 Uhr Besetzung und Besatzung: die SBZ und DDR als Besatzungsgebiet</strong><br />
Prof. Dr. Silke Satjukow, OvGU Magdeburg</p>
<p><strong>10:00 Uhr Militarisierung als Bestandteil des Systems der </strong><strong>Landesverteidigung im Warschauer Pakt</strong><br />
Dr. Torsten Diedrich, MGFA Potsdam</p>
<p><strong>10:45 Uhr Kaffeepause</strong></p>
<p><strong>11:15 Uhr Die Geschichte der NVA: Mythen und Legenden im Spiegel der historischen Forschung</strong><br />
Dr. R&#252;diger Wenzke, MGFA Potsdam</p>
<p><strong>12:00 Uhr Diktaturdurchsetzung und Diktaturfolgen. &#220;berlegungen zur sozialistischen Wehrerziehung und geheimpolizeilichen &#220;berwachung im SED-Staat</strong><br />
Dr. Clemens Heitmann, Leiter der BStU-Au&#223;enstelle Chemnitz</p>
<p><strong>12:45 Uhr Mittagessen</strong></p>
<p><em>Panel III: Grenzregime, Repression und Alltag an der Grenze</em><br />
(Moderation: Rainer Potratz, LAkD Potsdam)</p>
<p><strong>15:00 Uhr Mauerbau und Grenzregime: &#220;berblick &#252;ber Kontroversen und Forschungen</strong><br />
Dr. Hans-Hermann Hertle, ZZF Potsdam</p>
<p><strong>15:45 Uhr Das Zusammenwirken der DDR-Organe bei der „Absicherung“ der Grenzbezirke am Beispiel des Bezirkes Magdeburg</strong><br />
Daniel Bohse, Universit&#228;t Halle-Wittenberg</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Sonntag, 26. Juni 2011<br />
(Moderation: Prof. Dr. Silke Satjukow, OvGU Magdeburg)</p>
<p><strong>09:00 Uhr Individuelle Schicksale und erlittene Repression im Schatten der Grenze am Beispiel des Bezirks Magdeburg</strong><br />
PD Dr. Kerstin Dietzel, OvGU Magdeburg</p>
<p><strong>09:45 Uhr Alltag und Repression im Grenzgebiet</strong><br />
Achim Walther, Grenzdenkmalverein H&#246;tensleben</p>
<p><strong>10:30 Uhr „Marxismus-Leninismus“ zwischen Gesellschaftsanalyse und Freund-Feind-Denken</strong><br />
Sascha M&#246;bius, Leiter der Gedenkst&#228;tte Deutsche Teilung Marienborn</p>
<p><strong>11:15 Uhr Abschlussdiskussion</strong></p>
<p>Imbiss</p>
<p>Es wird eine Publikation der Tagung geben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Anmeldungen bis 20. Juni 2011<br />
</strong>per Post an folgende Adresse:</p>
<p>Otto-von-Guericke-Universit&#228;t Magdeburg<br />
Institut f&#252;r Geschichte, Sekretariat Frau Fischer<br />
Zschokkestra&#223;e 32, 39104 Magdeburg</p>
<p>oder telefonisch und per mail:<br />
Tagungsorganisation: Christian Vaterodt<br />
Tel.: 0177-405 490 7<br />
Mail: christian.vaterodt@st.ovgu.de</p>
<p><strong>Teilnahmegeb&#252;hr:</strong><br />
15 EUR, Erm&#228;&#223;igung 10 EUR f&#252;r Studierende und ehemalige politisch Verfolgte. Die Teilnahmegeb&#252;hr ist am Veranstaltungstag gegen Quittung in bar zu entrichten.</p>
<p><strong>Hinweise der Veranstalter:</strong><br />
Die Verpflegung w&#228;hrend der Veranstaltung ist kostenlos. An- und Abfahrtskosten sowie &#220;bernachtungskosten k&#246;nnen von den Veranstaltern nicht erstattet werden.</p>
<p><strong>Anerkennung als Lehrerfortbildung:</strong><br />
Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung weiterer Tr&#228;ger f&#252;r Lehrkr&#228;fte in Sachsen-Anhalt unter der Nummer WT 2011-300-41 LISA anerkannt.</p>
<p><strong>Anreise</strong></p>
<p>Mit der Bahn:<br />
Bis Hauptbahnhof, dann Stra&#223;enbahn Nr. 1 (Richtung Lerchenwuhne) von der Haltestelle „City-Carré / Hauptbahnhof“ (rechts neben dem Hauptbahnhof in der Ernst-Reuter-Allee) bis Haltestelle „Universit&#228;t“</p>
<p>Mit der Stra&#223;enbahn:<br />
Stra&#223;enbahnen Nr. 1, 8, 9, 10 bis Haltestelle „Universit&#228;t“</p>
<p>Mit dem Auto:<br />
Bis Hohenstaufenring, auf dem Gel&#228;nde des Campus der Universit&#228;t befinden sich mehrere Parkpl&#228;tze.</p>
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		<title>Schulen in der DDR</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 18:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung gelten auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die starke ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde) und Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich diese beiden Seiten getrennt voneinander betrachten? 
19. Mai 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schulsystem der DDR basierte auf einem einheitlichen Lehrplan und dem gemeinsamen Besuch der Polytechnischen Oberschule bis zur 10. Klasse. Danach begann f&#252;r die Mehrheit eine Berufsausbildung &#8211; oder f&#252;r einen kleinen Teil die Abiturphase auf der sogenannten erweiterten Oberschule.</p>
<p>Die Zulassung zum Abitur hing jedoch nur zum Teil von den Leistungen des Einzelnen ab. Kinder politisch aktiver Eltern oder von ArbeiterInnen wurden bevorzugt. Besonders hart traf diese Reglementierung Sch&#252;lerInnen, die aus einem christlichen Elternhaus stammten. Selbst mit einem sehr guten Abschluss blieb ihnen meist die Hochschulreife verwehrt.</p>
<p>Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung gelten auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die starke ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde) und Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich diese beiden Seiten getrennt voneinander betrachten? Wie ist  r&#252;ckblickend das Verh&#228;ltnis von Bildungsinhalten und -strukturen zu bewerten?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Elke Urban</strong> (<a href="http://www.schulmuseum-leipzig.de/" target="_blank">Leiterin des Schulmuseums</a>, Leipzig) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">“Sch&#246;n   war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:<br />
 </strong>Donnerstag, 19. Mai 2011,<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Leseland DDR</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 18:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem Literatur und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen wurde. Was machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde tats&#228;chlich mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern?
14. April 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem Literatur und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen wurde. In den Auslagen der Buchhandlungen waren viele Kinderb&#252;cher zu finden, Klassiker gab es zu g&#252;nstigen Preisen und gut ausgestattete Bibliotheken trafen auf ein interessiertes und zahlreiches Publikum.</p>
<p>Beim Blick hinter die Kulissen werden die Schattenseiten dieses vermeintlichen Paradieses sichtbar. Unliebsamen Texten wird die Druckgenehmigungen verweigert – meist mit Fadenscheinigen Begr&#252;ndungen wie zum Beispiel Papiermangel. Kritische Autoren und Autorinnen erhalten Ver&#246;ffentlichungsverbot, nicht wenige verlassen das Land oder werden ausgeb&#252;rgert.</p>
<p>Was machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde tats&#228;chlich mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern? Haben Literatur und Lesefreudigkeit am Ende einen entscheidenden Beitrag zum Ende des Leselandes DDR beigetragen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Matthias Braun</strong> (Theaterwissenschaftler, <a href="http://www.bstu.bund.de/nn_714036/DE/Forschung/Mitarbeiter/braun.html__nnn=true" target="_blank">wiss. Mitarbeiter BStU</a>, Berlin) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Donnerstag, 14. April 2011,<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13,<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Leseland DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/leseland-ddr-halle/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 18:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem Literatur und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen wurde. Was machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde tats&#228;chlich mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern?
12. April 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem Literatur  und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen wurde. In den  Auslagen der Buchhandlungen waren viele Kinderb&#252;cher zu finden,  Klassiker gab es zu g&#252;nstigen Preisen und gut ausgestattete Bibliotheken  trafen auf ein interessiertes und zahlreiches Publikum.</p>
<p>Beim Blick hinter die Kulissen werden die Schattenseiten dieses  vermeintlichen Paradieses sichtbar. Unliebsamen Texten wird die  Druckgenehmigungen verweigert – meist mit Fadenscheinigen Begr&#252;ndungen  wie zum Beispiel Papiermangel. Kritische Autoren und Autorinnen erhalten  Ver&#246;ffentlichungsverbot, nicht wenige verlassen das Land oder werden  ausgeb&#252;rgert.</p>
<p>Was machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde  tats&#228;chlich mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern? Haben Literatur und  Lesefreudigkeit am Ende einen entscheidenden Beitrag zum Ende des  Leselandes DDR beigetragen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Matthias Braun</strong> (Theaterwissenschaftler, <a href="http://www.bstu.bund.de/nn_714036/DE/Forschung/Mitarbeiter/braun.html__nnn=true" target="_blank">wiss. Mitarbeiter BStU</a>, Berlin) im Rahmen der Reihe  <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/themen/zeitgeschichte/2011/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n   war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 12. April 2011,<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum (Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausl&#228;nder in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr-halle/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 18:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1154</guid>
		<description><![CDATA[Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen von Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR arbeiteten. Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben DDR-B&#252;rgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf Augenh&#246;he?
22. M&#228;rz 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen organisierter V&#246;lkerfreundschaft und staatlicher Abschottung</strong></p>
<p>Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen von  Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR  arbeiteten. Ihr Aufenthalt war zeitlich begrenzt, sie lebten in  Wohnheimen und waren von der DDR-Bev&#246;lkerung isoliert. Kontakt mit  „Fremden“ war au&#223;erhalb „offizieller“ Termine nicht vorgesehen. Die  Unwissenheit &#252;ber die Lebensverh&#228;ltnisse der DDR-Gastarbeiter lie&#223;  Vorurteile und Ger&#252;chte entstehen, die nicht selten mit einer  grunds&#228;tzlichen Abneigung den Fremden gegen&#252;ber einhergingen. Auf der  anderen Seite feierte sich die DDR als Teil einer gro&#223;en  V&#246;lkergemeinschaft und demonstrierte Weltoffenheit.</p>
<p>Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben DDR-B&#252;rgerInnen  ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf Augenh&#246;he?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Almuth Berger</strong> (Pfarrerin,  1990 erste Ausl&#228;nderbeauftragte der DDR und danach Ausl&#228;nderbeauftragte  in Brandenburg) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/themen/zeitgeschichte/2011/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n     war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 22. M&#228;rz 2011,<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum (Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausl&#228;nder in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 18:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen von Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR arbeiteten. Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben DDR-B&#252;rgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf Augenh&#246;he?
03. M&#228;rz 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen organisierter V&#246;lkerfreundschaft und staatlicher Abschottung</strong></p>
<p>Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen von Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR arbeiteten. Ihr Aufenthalt war zeitlich begrenzt, sie lebten in Wohnheimen und waren von der DDR-Bev&#246;lkerung isoliert. Kontakt mit „Fremden“ war au&#223;erhalb „offizieller“ Termine nicht vorgesehen. Die Unwissenheit &#252;ber die Lebensverh&#228;ltnisse der DDR-Gastarbeiter lie&#223; Vorurteile und Ger&#252;chte entstehen, die nicht selten mit einer grunds&#228;tzlichen Abneigung den Fremden gegen&#252;ber einhergingen. Auf der anderen Seite feierte sich die DDR als Teil einer gro&#223;en V&#246;lkergemeinschaft und demonstrierte Weltoffenheit.</p>
<p>Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben DDR-B&#252;rgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf Augenh&#246;he?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Almuth Berger</strong> (Pfarrerin, 1990 erste Ausl&#228;nderbeauftragte der DDR und danach Ausl&#228;nderbeauftragte in Brandenburg) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">“Sch&#246;n    war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong><br />
 Donnerstag, 03. M&#228;rz 2011,<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulen in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/schulen-in-der-ddr-halle/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 18:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung gelten auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die starke ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde) und Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich diese beiden Seiten getrennt voneinander betrachten?
01. M&#228;rz 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schulsystem der DDR basierte auf einem einheitlichen Lehrplan und  dem gemeinsamen Besuch der Polytechnischen Oberschule bis zur 10.  Klasse. Danach begann f&#252;r die Mehrheit eine Berufsausbildung &#8211; oder f&#252;r  einen kleinen Teil die Abiturphase auf der sogenannten erweiterten  Oberschule.</p>
<p>Die Zulassung zum Abitur hing jedoch nur zum Teil von den Leistungen  des Einzelnen ab. Kinder politisch aktiver Eltern oder von ArbeiterInnen  wurden bevorzugt. Besonders hart traf diese Reglementierung  Sch&#252;lerInnen, die aus einem christlichen Elternhaus stammten. Selbst mit  einem sehr guten Abschluss blieb ihnen meist die Hochschulreife  verwehrt.</p>
<p>Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung gelten  auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die starke  ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde) und  Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich diese  beiden Seiten getrennt voneinander betrachten? Wie ist  r&#252;ckblickend das  Verh&#228;ltnis von Bildungsinhalten und -strukturen zu bewerten?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Elke Urban</strong> (<a href="http://www.schulmuseum-leipzig.de/" target="_blank">Leiterin des  Schulmuseums</a>, Leipzig) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/themen/zeitgeschichte/2011/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n    war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 01. M&#228;rz 2011,<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum (Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wirtschaftssystem der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/das-wirtschaftssystem-der-ddr-hall/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 18:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche Reparationsleistungen waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r die Wirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur Bundesrepublik im Westen gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die Alliierten.War die DDR unter diesen Bedingungen &#246;konomisch auf Dauer &#252;berlebensf&#228;hig?
08. Februar 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Sozialstaat auf Pump?</strong></p>
<p>Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche Reparationsleistungen  waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r die Wirtschaft in der  sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur Bundesrepublik im Westen  gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die Alliierten. Die  DDR-Wirtschaft brauchte bis weit in die 50iger Jahre, um den  Leistungsstand der Vorkriegszeit zu erreichen. Bereits damals legte man  den Grundstein f&#252;r eine Produktion<br />
 ohne R&#252;cksicht auf Mensch und Natur.</p>
<p>Das Hauptproblem der sogenannten Planwirtschaft stellte die massive  zentrale Steuerung dar. Die in 5-Jahrespl&#228;nen organisierte Wirtschaft  war au&#223;erstande, auf kurzfristige Ver&#228;nderungen zu reagieren. Das System  lebte insgesamt auf Pump, denn die Ausgaben des Staates waren deutlich  h&#246;her als seine Einnahmen. Das Heranziehen aller vorhandenen  Arbeitskr&#228;fte sorgte f&#252;r Vollbesch&#228;ftigung, allerdings bei sehr  niedriger Produktivit&#228;t. War die DDR unter diesen Bedingungen &#246;konomisch  auf Dauer &#252;berlebensf&#228;hig? Hat erst der Systemwechsel den Zusammenbruch  der DDR-Wirtschaft verursacht oder die bereits vorhandene Dynamik nur  beschleunigt?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Matthias Judt</strong> (<a href="http://www.zzf-pdm.de/" target="_blank">Zentrum f&#252;r  zeithistorische Forschung</a>, Potsdam) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/themen/zeitgeschichte/2011/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n   war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 08. Februar 2011,<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum (Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wirtschaftssystem der DDR</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche Reparationsleistungen waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r die Wirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur Bundesrepublik im Westen gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die Alliierten.War die DDR unter diesen Bedingungen &#246;konomisch auf Dauer &#252;berlebensf&#228;hig?
20. Januar 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Sozialstaat auf Pump?</strong></p>
<p>Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche Reparationsleistungen waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r die Wirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur Bundesrepublik im Westen gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die Alliierten. Die DDR-Wirtschaft brauchte bis weit in die 50iger Jahre, um den Leistungsstand der Vorkriegszeit zu erreichen. Bereits damals legte man den Grundstein f&#252;r eine Produktion<br />
 ohne R&#252;cksicht auf Mensch und Natur.</p>
<p>Das Hauptproblem der sogenannten Planwirtschaft stellte die massive zentrale Steuerung dar. Die in 5-Jahrespl&#228;nen organisierte Wirtschaft war au&#223;erstande, auf kurzfristige Ver&#228;nderungen zu reagieren. Das System lebte insgesamt auf Pump, denn die Ausgaben des Staates waren deutlich h&#246;her als seine Einnahmen. Das Heranziehen aller vorhandenen Arbeitskr&#228;fte sorgte f&#252;r Vollbesch&#228;ftigung, allerdings bei sehr niedriger Produktivit&#228;t. War die DDR unter diesen Bedingungen &#246;konomisch auf Dauer &#252;berlebensf&#228;hig? Hat erst der Systemwechsel den Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft verursacht oder die bereits vorhandene Dynamik nur beschleunigt?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Matthias Judt</strong> (<a href="http://www.zzf-pdm.de/" target="_blank">Zentrum f&#252;r zeithistorische Forschung</a>, Potsdam) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:<br />
 </strong>Donnerstag, 20. Januar 2011<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13 ,<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umweltpolitik in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/umweltpolitik-in-der-ddr/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2011/umweltpolitik-in-der-ddr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 18:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1160</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich verankert war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen – andere politische Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t. Welche Auswirkungen hatte die Planwirtschaft auf die Umwelt? Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen? Wie reagierten die Betroffenen?
18. Januar 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wissen wir wirklich dar&#252;ber?</strong></p>
<p>Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich verankert  war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen &#8211; andere politische  Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t: In der Energiewirtschaft verst&#228;rkte man  die besonders umweltsch&#228;dliche Braunkohlegewinnung. Wasser- und  Stromverbrauch waren staatlich subventioniert, was einen sparsamen  Umgang mit diesen Ressourcen nicht gerade f&#246;rderte. Fehlende Mittel beim  technischen Umweltschutz und eine nahezu un&#252;berschaubare Menge an  Ausnahmeregelungen f&#252;hrten bestehende Rechtsvorschriften ad absurdum.</p>
<p>Auf der anderen Seite hatte der Mangel an wichtigen Rohstoffen einen  hohen Anteil von Wiederverwertung zur Folge (SERO) und der  G&#252;tertransport erfolgte &#8211; aus Kostengr&#252;nden &#8211; zum gro&#223;en Teil &#252;ber die  Schiene. Welche Auswirkungen hatte die Planwirtschaft auf die Umwelt?  Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen? Wie reagierten die Betroffenen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit<strong> Prof. Dr. Hermann Behrens</strong> und <strong>Dr. Jens Hoffmann</strong> (<a href="http://www.iugr.hs-nb.de/" target="_blank">Institut f&#252;r  Umweltgeschichte und Regionalentwicklung e.V.</a>, Neubrandenburg) im  Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit</strong>:</p>
<p>Dienstag, 18. Januar 2011,<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum (Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Aufbruch der Demokratie 1989/1990 – 2010“</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/aufbruch-der-demokratie-19891990-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 18:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1193</guid>
		<description><![CDATA[Zum Ende des Jubil&#228;umsjahres "20 Jahre Reformhaus Halle - Haus der B&#252;rgerbewegung“ laden wir gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle im Rahmen der Ausstellung "Aufbruch der Demokratie" zu einer Lesung mit halleschen Autoren und Zeitzeugen.
9. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schriftsteller-Lesung zur gleichnamigen Ausstellung</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Ausstellung.jpg" rel="lightbox[1193]"><img class="alignright size-medium wp-image-1194" title="Foto: Very Barth" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Ausstellung-300x205.jpg" alt="" width="210" height="144" /></a>Die Schriftsteller-Lesung „Aufbruch der Demokratie – 1989/1990 – 2010“ ist Teil der am 16. November 2010 er&#246;ffneten Ausstellung „<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/aufbruch-der-demokratie/">Aufbruch der Demokratie -  Demo-Spr&#252;che von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl 1990</a>“ des Friedenskreises Halle und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Mit dieser Lesung wird das Ende des Jubil&#228;ums-Jahres „20 Jahre Reformhaus Halle &#8211; Haus der B&#252;rgerbewegung“ eingeleitet. Die <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/aufbruch-der-demokratie/">Wanderausstellung</a> ist noch bis Jahresende dort tags&#252;ber im Treppenhaus zu sehen, danach kann sie ausgeliehen werden.</p>
<p>Es lesen eigene Texte und Tagebuchaufzeichnungen:</p>
<ul>
<li><em>Very Barth</em> – Fotograf, Halle  (<a href="http://www.verybarth.de" target="_blank">www.verybarth.de</a>)</li>
<li><em>Christoph Kuhn</em> – freischaffender Schriftsteller, Halle  (<a href="http://www.kuhn-christoph.de" target="_blank">www.kuhn-christoph.de</a>)</li>
<li><em>Peter Winzer</em> – Sozialp&#228;dagoge, Schriftsteller, Halle  (<a href="http://www.peter-winzer.de" target="_blank">www.peter-winzer.de</a>)</li>
</ul>
<p>Die beiden Schriftsteller sind durch Lesungen und diverse Ver&#246;ffentlichungen in Halle und dar&#252;ber hinaus engagiert und bekannt sowie im Schriftstellerverband Sachsen-Anhalt organisiert. Zu unseren G&#228;sten unten mehr.</p>
<p>Nach der Lesung m&#246;chten wir gemeinsam mit den Autoren diskutieren.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 09. Dezember 2010,<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Reformhaus Halle (Versammlungsraum, Gro&#223;e Klausstra&#223;e 11)<br />
 Halle (Saale)</p>
<hr style="width: 470px;" />
<p>Zu den drei Autoren (Auswahl):</p>
<p><strong>Very Barth</strong></p>
<p>Studium der Fotographie an der Hoschschule f&#252;r Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Heinz F&#246;ppel und Sieghard Liebe, Hochschulabschluss 1973. Freiberuflich t&#228;tig seit 1986. Atelier: Kleine Ulrichstr. 23 in Halle.</p>
<p><strong>Christoph Kuhn</strong></p>
<p>1951 in Dresden geboren. Augenoptikerlehre- und Studium, Fernstudium am Literaturinstitut Leipzig. Seit 1989 freischaffender Schriftsteller. Ver&#246;ffentlichung von Lyrik, Kurzgeschichten, Essays, Theaterst&#252;cken und Kinderliteratur. 1995 Stadtschreiber in Halle. Stipendien in Amsterdam, Stuttgart usw.</p>
<p>Ver&#246;ffentlichungen u.a.:</p>
<ul>
<li>Dokumentationen zur Zeitgeschichte, Magdeburg 1997, Halle 2001;</li>
<li>„Wie gut, dass bei uns alles anders ist!“  Ost-West-Dialog mit dem Schriftsteller</li>
<li>Kai Engelke, 1999;</li>
<li>„kein tagesthema“, Gedichte, 2003;</li>
<li>„Tatjanas Zimmer“, Erz&#228;hlungen, M&#252;nchen 2005;</li>
<li>„Der kleine und der gro&#223;e Klaus“. Theaterst&#252;ck nach Hans Christian Andersen,</li>
<li>M&#252;nchen 2006;</li>
<li>„Die hinteren Gr&#252;nde“, Weimar 2009.</li>
<li>Beitr&#228;ge in Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk f&#252;r Kinder und Erwachsene</li>
</ul>
<p><strong>Peter Winzer</strong></p>
<p>1959 in Halle geboren. Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker, danach diverse Besch&#228;ftigungen, z.B. Filmvorf&#252;hrer, Friedhofsg&#228;rtner, Techniker bei einer Jazzband; 1983 H&#246;rspiel beim Rundfunk der DDR, wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration wurde das St&#252;ck nicht gesendet.</p>
<p>Mit dem „Punkdichter“ Matthias (Baader) Holst Herausgabe der Untergrundzeitschrift „Galeere“, das Verbot erfolgte nach der dritten Nummer; danach Verlust des Arbeitsplatzes im &#214;ffentlichkeitsbereich der Hochschule f&#252;r Kunst und Design; Wehrdienstverweigerung; im Januar 1990 Teilnahme bei der Aufl&#246;sung der Bezirksbeh&#246;rde des Ministeriums f&#252;r Staatssicherheit; seit 1990 Sozialp&#228;dagoge in Halle; 1992 Rehabilitation betreffs der Vorg&#228;nge um die Untergrundzeitschrift &#8216;Galeere&#8217;; 1993 bis 1997 berufsbegleitendes Studium der Sozialp&#228;dagogik;</p>
<p>Herausgabe von Lyrikb&#228;nden etc., z.B. 2007 „Die Sinnlichkeit des Barbaren“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie sozial und familienfreundlich war die DDR?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 18:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1138</guid>
		<description><![CDATA[Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei Erkrankung des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum Wohle der Familien. War der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die Gunst seiner B&#252;rgerInnen zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die F&#252;rsorglichkeit ihre Grenzen? Welche politischen Ziele verfolgte die DDR-Regierung mit ihrer Sozialpolitik?
09. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei Erkrankung des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum Wohle der Familien. Sozialpolitische Ma&#223;nahmen sollten die Geburtenraten erh&#246;hen und die Vereinbarung von Beruf und Familie erleichtern. Frauen erm&#246;glichte man so eine gr&#246;&#223;ere Teilhabe am Erwerbsleben. Trotzdem standen viele von ihnen unter Doppelbelastung, denn die Gleichberechtigung machte meist vor den Wohnungst&#252;ren Halt.</p>
<p>Die Sozialpolitik der DDR diente aber nicht nur dem Vorbeugen oder Bek&#228;mpfen sozialer Notlagen, sondern versuchte ein sehr weitreichendes Sicherungssystem mit einem enormen Ma&#223; an Solidarit&#228;t umzusetzen. Die soziale Absicherung<br />
 endete oft dort, wo Menschen sich nicht systemkonform verhielten. War der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die Gunst seiner B&#252;rgerInnen zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die F&#252;rsorglichkeit ihre Grenzen? Welche politischen Ziele verfolgte die DDR-Regierung mit ihrer Sozialpolitik?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Stefan Wolle</strong> (<a href="http://www.fu-berlin.de/fsed/">Forschungsverbund SED-Staat</a>, Berlin) im Rahmen der Reihe <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">&#8220;Sch&#246;n war die Zeit&#8230;?&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Donnerstag, 09. Dezember 2010,<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13,<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jugendszene und Systemkritik</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik-halle/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1171</guid>
		<description><![CDATA[Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen Ideologie. Welche Freir&#228;ume blieben jungen Menschen in der DDR? Wie gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit Jugendlichen um, die sich der offiziellen Jugendkultur verweigerten?
07. Dezember 2010, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="post-1136"><strong>Jugendliche Subkulturen in der DDR</strong></p>
<p><!--Beginn des Seiten Textes--></p>
<p>Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der  politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die  Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen  Ideologie. Innerhalb der FDJ gab es zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, in  denen Kultur und Kunst im Sinne der Machthaber vermittelt wurde. Andere  Organisationen wie die Gesellschaft f&#252;r Sport und Technik (GST) sollten  mit technischen und wehrsportlichen Angeboten auf milit&#228;rische Berufe  vorbereiten.</p>
<p>Daneben gab es – meist zum Leidwesen der SED – eine Vielzahl westlich  und international orientierter Subkulturen. Eine wichtige Rolle  spielten dabei durch Musik gepr&#228;gte Jugendkulturen wie Rock ’n‘ Roll,  Punk oder Ende der 80er auch Wave und Gothic. Vor allem Punks gerieten  durch ihr Aussehen und die Ablehnung gesellschaftlicher Hierarchien oft  in Konflikt mit Polizei und Staatsicherheit. Welche Freir&#228;ume blieben  jungen Menschen in der DDR? Wie gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit  Jugendlichen um, die sich der offiziellen Jugendkultur verweigerten?  Welche Rolle spielten dabei politische Themen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>David Begrich</strong> (<a href="http://www.miteinander-ev.de/index.php" target="_blank">Miteinander  e.V.</a>, Magdeburg) im Rahmen der Reihe <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:<br />
 </strong>Donnerstag, 07. Dezember 2010<br />
 19:30 Uhr</p>
<p>Stadtarchiv (Vortragssaal, Rathausstra&#223;e 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jugendszene und Systemkritik</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1136</guid>
		<description><![CDATA[Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen Ideologie. Welche Freir&#228;ume blieben jungen Menschen in der DDR? Wie gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit Jugendlichen um, die sich der offiziellen Jugendkultur verweigerten?
2. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jugendliche Subkulturen in der DDR</strong></p>
<p>Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen Ideologie. Innerhalb der FDJ gab es zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, in denen Kultur und Kunst im Sinne der Machthaber vermittelt wurde. Andere Organisationen wie die Gesellschaft f&#252;r Sport und Technik (GST) sollten mit technischen und wehrsportlichen Angeboten auf milit&#228;rische Berufe vorbereiten.</p>
<p>Daneben gab es – meist zum Leidwesen der SED &#8211; eine Vielzahl westlich und international orientierter Subkulturen. Eine wichtige Rolle spielten dabei durch Musik gepr&#228;gte Jugendkulturen wie Rock ’n‘ Roll, Punk oder Ende der 80er auch Wave und Gothic. Vor allem Punks gerieten durch ihr Aussehen und die Ablehnung gesellschaftlicher Hierarchien oft in Konflikt mit Polizei und Staatsicherheit. Welche Freir&#228;ume blieben jungen Menschen in der DDR? Wie gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit Jugendlichen um, die sich der offiziellen Jugendkultur verweigerten? Welche Rolle spielten dabei politische Themen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>David Begrich</strong> (<a href="http://www.miteinander-ev.de/index.php" target="_blank">Miteinander e.V.</a>, Magdeburg) im Rahmen der Reihe <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">&#8220;Sch&#246;n war die Zeit&#8230;?&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:<br />
 </strong>Donnerstag, 02. Dezember 2010<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Swingkids</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/swingkids/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Kulturtresor 21 laden wir zu einer Lesung aus dem Buch "Swingkids" von und mit J&#246;rg Ueberall. J&#246;rg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten Jugendsubkultur, die ihr Selbstverst&#228;ndnis aus der Musik zog - und schnell mit den Nationalsozialisten in Konflikt kam.
1. Dezember 2010, 13.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesung aus dem gleichnamigen Buch von und mit J&#246;rg Ueberall</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l.jpg" rel="lightbox[1184]"><img class="size-full wp-image-1185 alignright" title="Swingkids" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a>Swing Kids &#8211; damit sind Jugendliche gemeint, die sich f&#252;r den Swing begeisterten und im wahrsten Sinne des Wortes zwischen 1936 und 1945 eine &#8220;beschwingte&#8221; Gegenwelt in Deutschland f&#252;r sich aufbauten. Ihre Leidenschaft f&#252;r den Swing, ihre englische Kleidung, ihr Tanzstil und ihr Individualismus gen&#252;gte den Nazis, um massiv gegen sie vorzugehen.</p>
<p>J&#246;rg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten Jugendsubkultur, die ihr Selbstverst&#228;ndnis aus der Musik zog. Entstanden ist sein Buch &#8216;Swingkids&#8217;, aus dem er im Wechsel mit Kathleen Gutsche lesen wird.</p>
<p><em>J&#246;rg Ueberall</em> wuchs in Bad Lauchst&#228;dt auf, war Maschinist, Krankenpfleger, Maurer, Kriegsdienstverweigerer in der DDR, Studium in Oldenburg und Amsterdam, Diplomp&#228;dagoge, mehrere Jahre Arbeit mit geistig behinderten Kindern, Leben und Arbeit in Afrika.</p>
<p><em>Kathleen Gutsche</em>, geboren in Senftenberg, f&#252;hrte das Studium der Sprechwissenschaften, Gesang und Gesangsp&#228;dagogik  nach Halle.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a href="http://www.swingtime-halle.de/swingtime/index.html" target="_blank">Kulturtresor 21</a> im Rahmen der <a href="http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de" target="_blank">Hallianz f&#252;r Vielfalt</a>.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 01. Dezember 2010<br />
 13.00 Uhr</p>
<p>Kulturtresor 21 (W&#246;rmlitzer Str. 1, direkt am Rannischen Platz)<br />
 Halle (Saale)</p>
<hr style="width: 470px;" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1185" title="Swingkids" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/swing_l-100x100.jpg" alt="" width="72" height="72" />&#8220;Swing Kids&#8221;</strong> von J&#246;rg Ueberall <br />
 erschienen: November 2004 <br />
 120 Seiten, 11 Abbildungen, 15,- € <br />
 ISBN 978-3-940213-21-1</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie sozial und familienfreundlich war die DDR?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr-hall/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 18:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei Erkrankung des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum Wohle der Familien. War der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die Gunst seiner B&#252;rgerInnen zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die F&#252;rsorglichkeit ihre Grenzen? Welche politischen Ziele verfolgte die DDR-Regierung mit ihrer Sozialpolitik?
23. November 2010, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei Erkrankung  des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum Wohle der  Familien. Sozialpolitische Ma&#223;nahmen sollten die Geburtenraten erh&#246;hen  und die Vereinbarung von Beruf und Familie erleichtern. Frauen  erm&#246;glichte man so eine gr&#246;&#223;ere Teilhabe am Erwerbsleben. Trotzdem  standen viele von ihnen unter Doppelbelastung, denn die  Gleichberechtigung machte meist vor den Wohnungst&#252;ren Halt.</p>
<p>Die Sozialpolitik der DDR diente aber nicht nur dem Vorbeugen oder  Bek&#228;mpfen sozialer Notlagen, sondern versuchte ein sehr weitreichendes  Sicherungssystem mit einem enormen Ma&#223; an Solidarit&#228;t umzusetzen. Die  soziale Absicherung endete oft dort, wo Menschen sich nicht systemkonform verhielten.</p>
<p>War  der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die Gunst seiner B&#252;rgerInnen  zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die F&#252;rsorglichkeit ihre Grenzen?  Welche politischen Ziele verfolgte die DDR-Regierung mit ihrer  Sozialpolitik?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit <strong>Dr. Stefan Wolle</strong> (<a href="http://www.fu-berlin.de/fsed/">Forschungsverbund SED-Staat</a>,  Berlin) im Rahmen der Reihe <a href="../themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle">“Sch&#246;n  war die Zeit…?”</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 23. November 2010,<br />
 19:30 Uhr</p>
<p>Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus, Gro&#223;e M&#228;rkerstr. 10<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Sch&#246;n war die Zeit&#8230;?&#8221; in Halle (Saale)</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-halle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veranstaltungsreihe wirft einen Blick zur&#252;ck auf das Leben in der DDR und m&#246;chte so Erinnerung wach halten und dem Ausbreiten einer DDR-Nostalgie entgegenwirken. Mit Vortr&#228;gen, die sich jeweils einem besonderen Thema widmen, soll ein realistisches Bild der damaligen Situation aufgezeigt werden.
November 2010 – Mai 2011, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufkl&#228;ren statt verkl&#228;ren: Alltag und Unrecht in der DDR</strong><br />
 <strong>Eine Vortragsreihe in Halle (Saale)<br />
 </strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Mythos-DDR.gif" rel="lightbox[1169]"><img class="alignright size-medium wp-image-1165" title="Bild: www.fensterzumhof.eu / Henning Onken" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Mythos-DDR-142x300.gif" alt="" width="142" height="300" /></a>Das Ende der DDR liegt inzwischen   20 Jahre zur&#252;ck. Und so verblasst  auch die Erinnerung an das Leben in   diesem Land. Die wachsende zeitliche  Distanz l&#228;sst eine   gesellschaftliche Gleichg&#252;ltigkeit ihr gegen&#252;ber  zunehmen, aus der wir   nur noch hin und wieder durch das Aufflackern der  Stasi-Debatte   herausgerissen werden. Gelegentlich dient der ehemalige  Arbeiter- und   Bauernstaat – getreu dem Motto „Fr&#252;her war alles besser“  oder „das hat   es bei uns nicht gegeben“ – auch als Vergleichsma&#223;stab zur  Situation   hier und heute.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wirft einen Blick zur&#252;ck auf das Leben in der    DDR und m&#246;chte so Erinnerung wach halten und dem Ausbreiten einer    DDR-Nostalgie entgegenwirken. Mit Vortr&#228;gen, die sich jeweils einem    besonderen Thema widmen, soll ein realistisches Bild der damaligen    Situation aufgezeigt werden. Wir fragen dabei auch, warum viele das    Leben in der DDR in ihren Erinnerungen heute nostalgisch verkl&#228;ren.</p>
<p>„Sch&#246;n war die Zeit…? Aufkl&#228;ren statt verkl&#228;ren: Alltag und Unrecht    in der DDR“ in Magdeburg ist eine Kooperation zwischen der  Heinrich-B&#246;ll-Stiftung   Sachsen-Anhalt und der <a href="http://www.bstu.bund.de/cln_012/nn_710532/DE/Regionales/Aussenstelle-Halle/aussenstelle-halle__node.html__nnn=true" target="_blank">Au&#223;enstelle Halle der Bundesbeauftragten f&#252;r die  Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen  Demokratischen Republik</a>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2 id="post-1148"><a title="Permanent Link to Wie sozial und   familienfreundlich war die DDR?" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr-hall/">Wie  sozial und familienfreundlich war  die DDR?</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei  Erkrankung  des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum  Wohle der  Familien. War der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die  Gunst  seiner B&#252;rgerInnen zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die   F&#252;rsorglichkeit ihre Grenzen? Welche politischen Ziele verfolgte die   DDR-Regierung mit ihrer Sozialpolitik?<br />
 23. November 2010, 19.30 Uhr,  Halle (Saale)</p>
<p><a title="Wie sozial und familienfreundlich war die DDR?" href="../themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr-hall/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2 id="post-1171"><a title="Permanent Link to Jugendszene und  Systemkritik" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik-halle/">Jugendszene und Systemkritik: Jugendliche Subkulturen</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der   politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die   Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen   Ideologie. Welche Freir&#228;ume blieben jungen Menschen in der DDR? Wie   gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit Jugendlichen um, die sich der   offiziellen Jugendkultur verweigerten?<br />
 07. Dezember 2010, 19.30 Uhr,  Halle (Saale)</p>
<p><a title="Jugendszene und Systemkritik" href="../themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik-halle/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2 id="post-1160"><a title="Permanent Link to Umweltpolitik in der DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/umweltpolitik-in-der-ddr/">Umweltpolitik   in der DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich  verankert  war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen – andere  politische  Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t. Welche Auswirkungen hatte die   Planwirtschaft auf die Umwelt? Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen?   Wie reagierten die Betroffenen?<br />
 18. Januar 2011, 19.30 Uhr, Halle  (Saale)</p>
<p><a title="Umweltpolitik in der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/umweltpolitik-in-der-ddr/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2 id="post-1158"><a title="Permanent Link to Das Wirtschaftssystem der  DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/das-wirtschaftssystem-der-ddr-hall/">Das   Wirtschaftssystem der DDR: Ein Sozialstaat auf Pump?</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche  Reparationsleistungen  waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r  die Wirtschaft in der  sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur  Bundesrepublik im Westen  gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die  Alliierten.War die DDR  unter diesen Bedingungen &#246;konomisch auf Dauer  &#252;berlebensf&#228;hig?<br />
 08.  Februar 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a title="Das Wirtschaftssystem der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/das-wirtschaftssystem-der-ddr-hall/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1156"><a title="Permanent Link to Schulen in der DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/schulen-in-der-ddr-halle/">Schulen in  der DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung  gelten auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die  starke ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde) und  Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich diese  beiden Seiten getrennt voneinander betrachten?<br />
 01. M&#228;rz 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a title="Schulen in der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/schulen-in-der-ddr-halle/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1154"><a title="Permanent Link to Ausl&#228;nder in der DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr-halle/">Ausl&#228;nder   in der DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen  von  Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR   arbeiteten. Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben   DDR-B&#252;rgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf   Augenh&#246;he?<br />
 22. M&#228;rz 2011, 19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a title="Ausl&#228;nder in der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr-halle/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1152"><a title="Permanent Link to Leseland DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/leseland-ddr-halle/">Leseland  DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem  Literatur  und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen  wurde. Was  machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde  tats&#228;chlich  mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern?<br />
 12. April 2011, 19.30 Uhr,  Halle (Saale)</p>
<p><a title="Leseland DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/leseland-ddr-halle/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1149"><a title="Permanent Link to Zum Umgang mit  DDR-Geschichte" rel="bookmark" href="../allgemein/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte-halle/">Zum   Umgang mit DDR-Geschichte</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer   intensiven Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung   gerungen wird: f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen   ein autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Was kann   diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer Vergangenheit  leisten?  Wie muss sie strukturiert sein, damit sie eine differenzierte  und  m&#246;glichst wirklichkeitsnahe Betrachtung zul&#228;sst? Welche Rolle  spielt  unser Bild von der DDR f&#252;r unsere Zukunft?<br />
 03. Mai 2011,  19.30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a title="Zum Umgang mit DDR-Geschichte" href="../allgemein/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte-halle/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.boell.de/1989/"><img class="aligncenter size-full wp-image-978" title="1989_webbanner" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/12/visual1989_webbanner_de_2.jpg" alt="" width="491" height="54" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufbruch der Demokratie</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/aufbruch-der-demokratie/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 18:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1191</guid>
		<description><![CDATA[Die Ausstellung zeigt ausdrucksstarke Fotos, Demonstrationsspr&#252;che und markante Ereignisse aus der Zeit vom Herbst 1989 bis zur einzigen freien Volkskammerwahl am 18. M&#228;rz 1990 in Halle (Saale). Wortgewaltige Parolen sowie die damalige Atmosph&#228;re werden wieder in Erinnerung gerufen und erlebbar gemacht.
16. November bis 31. Dezember, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Demo-Spr&#252;che von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl  1990</strong></p>
<p>Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung</p>
<p>Die neue Ausstellung zeigt in Erweiterung der ersten Demo-Spr&#252;che-Ausstellung ausdrucksstarke Fotos, Demonstrationsspr&#252;che und markante Ereignisse aus der Zeit vom Herbst 1989 bis zur einzigen freien Volkskammerwahl am 18. M&#228;rz 1990 in Halle an der Saale und thematisiert auch die Anfangszeit des Reformhauses &#8211; Haus der B&#252;rgerbewegung e.V., das nun bereits seit 20 Jahren besteht.</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Ausstellung.jpg" rel="lightbox[1191]"><img class="alignright size-medium  wp-image-1194" title="Foto: Very Barth" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Ausstellung-300x205.jpg" alt="" width="240" height="164" /></a>Wortgewaltige Parolen, geistreiche und witzige Demo-Spr&#252;che sowie die damalige Atmosph&#228;re werden wieder in Erinnerung gerufen und erlebbar gemacht.</p>
<p>Das b&#252;rgerschaftliche Engagement zivilgesellschaftlicher Gruppen, der Mut Einzelner, die &#220;berwindung der Angst vieler, der politische und gesellschaftliche Neuanfang, die Vielfalt der Themen; die kontr&#228;ren Positionen, Etappen zur deutschen Einheit; Hoffnungen, Entt&#228;uschungen, verpasste Chancen … &#8211; all das wird in der zeitgeschichtlichen Ausstellung widergespiegelt.</p>
<p>Die in Kooperation von Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt  und Friedenskreis Halle mit dem Reformhaus Halle e.V. sowie finanzieller Unterst&#252;tzung durch Lotto Sachsen-Anhalt und der Stiftung Rechtsstaat entstandene Ausstellung umfasst insgesamt 10 Tafel, die von einem Autorenteam unter der Leitung des Historikers Andreas Thulin erarbeitet und umgesetzt wurde.</p>
<p>Zur Er&#246;ffnung wird es u.a. eine Einf&#252;hrung in die Wanderausstellung durch den Ausstellungsmacher A. Thulin geben.</p>
<p>Der Friedenskreis Halle e.V. und die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt m&#246;chten mit dieser Ausstellung allen Interessierten &#8211; insbesondere der jungen Generation &#8211; einen Zugang zum Weg von der Friedlichen Revolution 1989 zur deutschen Einheit er&#246;ffnen und zugleich Zivilcourage, zivilgesellschaftliches Engagement und die Wahrnehmung demokratischer Grundrechte heute anregen.</p>
<p>Seien Sie/Seid eingeladen auf dem Weg in die Demokratie!</p>
<p>Vom 16. November bis zum 31. Dezember 2010 ist die Ausstellung im   Reformhaus Halle tags&#252;ber zu sehen. Ab 2011 sind die 10 Tafeln als Wanderausstellung &#252;ber den <a href="http://www.friedenskreis-halle.de" target="_blank">Friedenskreis Halle</a> ausleihbar.</p>
<p>Im Rahmen des Begleitprogramms findet am 9. Dezember eine <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/aufbruch-der-demokratie-19891990-2010/">Lesung</a> im &#8216;Reformhaus Halle &#8211; Haus der B&#252;rgerbewegung&#8217; statt.<br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 16. November 2010,<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Reformhaus Halle (Gro&#223;e Klausstra&#223;e 11)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umweltpolitik in der DDR</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/umweltpolitik-in-der-ddr-2/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/umweltpolitik-in-der-ddr-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 18:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich verankert war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen - andere politische Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t. Welche Auswirkungen hatte die Planwirtschaft auf die Umwelt? Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen? Wie reagierten die Betroffenen?
11. November 2010, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wissen wir wirklich dar&#252;ber?</strong></p>
<p>Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich verankert war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen &#8211; andere politische Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t: In der Energiewirtschaft verst&#228;rkte man die besonders umweltsch&#228;dliche Braunkohlegewinnung. Wasser- und Stromverbrauch waren staatlich subventioniert, was einen sparsamen Umgang mit diesen Ressourcen nicht gerade f&#246;rderte. Fehlende Mittel beim technischen Umweltschutz und eine nahezu un&#252;berschaubare Menge an Ausnahmeregelungen f&#252;hrten bestehende Rechtsvorschriften ad absurdum.</p>
<p>Auf der anderen Seite hatte der Mangel an wichtigen Rohstoffen einen hohen Anteil von Wiederverwertung zur Folge (SERO) und der G&#252;tertransport erfolgte &#8211; aus Kostengr&#252;nden &#8211; zum gro&#223;en Teil &#252;ber die Schiene. Welche Auswirkungen hatte die Planwirtschaft auf die Umwelt? Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen? Wie reagierten die Betroffenen?</p>
<p>Vortrag und Diskussion mit<strong> Prof. Dr. Hermann Behrens</strong> und <strong>Dr. Jens Hoffmann</strong> (<a href="http://www.iugr.hs-nb.de/" target="_blank">Institut f&#252;r Umweltgeschichte und Regionalentwicklung e.V.</a>, Neubrandenburg) im Rahmen der Reihe <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/schoen-war-die-zeit-in-magdeburg/">&#8220;Sch&#246;n war die Zeit&#8230;?&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit</strong>:<br />
 Donnerstag , 11. November 2010<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Stra&#223;e 12/13<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Sch&#246;n war die Zeit&#8230;?&#8221; in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veranstaltungsreihe wirft einen Blick zur&#252;ck auf das Leben in der DDR und m&#246;chte so Erinnerung wach halten und dem Ausbreiten einer DDR-Nostalgie entgegenwirken. Mit Vortr&#228;gen, die sich jeweils einem besonderen Thema widmen, soll ein realistisches Bild der damaligen Situation aufgezeigt werden.
November 2010 - Mai 2011, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufkl&#228;ren statt verkl&#228;ren: Alltag und Unrecht in der DDR</strong><br />
 <strong>Eine Vortragsreihe in Magdeburg<br />
 </strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Mythos-DDR.gif" rel="lightbox[1166]"><img class="alignright size-medium wp-image-1165" title="Bild: www.fensterzumhof.eu / Henning Onken" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Mythos-DDR-142x300.gif" alt="" width="142" height="300" /></a>Das Ende der DDR liegt inzwischen  20 Jahre zur&#252;ck. Und so verblasst  auch die Erinnerung an das Leben in  diesem Land. Die wachsende zeitliche  Distanz l&#228;sst eine  gesellschaftliche Gleichg&#252;ltigkeit ihr gegen&#252;ber  zunehmen, aus der wir  nur noch hin und wieder durch das Aufflackern der  Stasi-Debatte  herausgerissen werden. Gelegentlich dient der ehemalige  Arbeiter- und  Bauernstaat – getreu dem Motto „Fr&#252;her war alles besser“  oder „das hat  es bei uns nicht gegeben“ – auch als Vergleichsma&#223;stab zur  Situation  hier und heute.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wirft einen Blick zur&#252;ck auf das Leben in der   DDR und m&#246;chte so Erinnerung wach halten und dem Ausbreiten einer   DDR-Nostalgie entgegenwirken. Mit Vortr&#228;gen, die sich jeweils einem   besonderen Thema widmen, soll ein realistisches Bild der damaligen   Situation aufgezeigt werden. Wir fragen dabei auch, warum viele das   Leben in der DDR in ihren Erinnerungen heute nostalgisch verkl&#228;ren.</p>
<p>„Sch&#246;n war die Zeit…? Aufkl&#228;ren statt verkl&#228;ren: Alltag und Unrecht   in der DDR“ in Magdeburg ist eine Kooperation zwischen der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung   Sachsen-Anhalt und der <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=31585" target="_blank">Gedenkst&#228;tte Moritzplatz Magdeburg f&#252;r die Opfer   politischer Gewaltherrschaft 1945 – 1989</a>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2 id="post-1135"><a title="Permanent Link to Umweltpolitik in der DDR:  Was  wissen wir wirklich dar&#252;ber?" rel="bookmark" href="../allgemein/2010/umweltpolitik-in-der-ddr">Umweltpolitik  in der DDR: Was wissen wir  wirklich dar&#252;ber?</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Obwohl der Umweltschutz in der DDR verfassungsrechtlich  verankert  war, gab es kaum umweltpolitische Ma&#223;nahmen – andere  politische  Zielvorgaben hatten Priorit&#228;t. Welche Auswirkungen hatte die   Planwirtschaft auf die Umwelt? Wie wurde mit Umweltsch&#228;den umgegangen?   Wie reagierten die Betroffenen?<br />
 11. November 2010, 19:00 Uhr,  Magdeburg</p>
<p><a title="Umweltpolitik in der DDR: Was wissen wir wirklich dar&#252;ber?" href="../allgemein/2010/umweltpolitik-in-der-ddr">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2 id="post-1136"><a title="Permanent Link to Jugendszene und  Systemkritik:  Jugendliche Subkulturen" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik">Jugendszene  und Systemkritik: Jugendliche  Subkulturen</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die offizielle Jugendkultur in der DDR pr&#228;gte vor allem der   politische und gesellschaftliche Herrschaftsanspruch der SED. Die   Jugend-Massenorganisation FDJ war durchdrungen von der sozialistischen   Ideologie. Welche Freir&#228;ume blieben jungen Menschen in der DDR? Wie   gingen Partei und Staatsf&#252;hrung mit Jugendlichen um, die sich der   offiziellen Jugendkultur verweigerten?<br />
 2. Dezember 2010, 19.00 Uhr,  Magdeburg</p>
<p><a title="Jugendszene und Systemkritik: Jugendliche Subkulturen" href="../themen/zeitgeschichte/2010/jugendszene-und-systemkritik">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2><a title="Wie sozial und familienfreundlich war die DDR?" href="../themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr/">Wie sozial und  familienfreundlich war die DDR?</a></h2>
<p>Betriebskinderg&#228;rten, Ehe-Kredit, Krankengeldzahlung bei Erkrankung  des Kindes – offensichtlich scheute die DDR keine Kosten zum Wohle der  Familien. War der Preis, den der Staat f&#252;r das Wohl und die Gunst seiner  B&#252;rgerInnen zahlte, am Ende zu hoch? Wo hatte die F&#252;rsorglichkeit ihre  Grenzen? Welche politischen Ziele verfolgte die DDR-Regierung mit ihrer  Sozialpolitik?<br />
 09. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a title="Wie sozial und familienfreundlich war die DDR?" href="../themen/zeitgeschichte/2010/wie-sozial-und-familienfreundlich-war-die-ddr/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<ul>
</ul>
<h2 id="post-1139"><a title="Permanent Link to Das Wirtschaftssystem der  DDR:  Ein Sozialstaat auf Pump?" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/das-wirtschaftssystem-der-ddr">Das  Wirtschaftssystem der DDR: Ein  Sozialstaat auf Pump?</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die Zerst&#246;rungen des Krieges und erhebliche  Reparationsleistungen  waren keine besonders guten Startbedingungen f&#252;r  die Wirtschaft in der  sowjetischen Besatzungszone. Im Gegensatz zur  Bundesrepublik im Westen  gab es keine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung durch die  Alliierten.War die DDR  unter diesen Bedingungen &#246;konomisch auf Dauer  &#252;berlebensf&#228;hig?<br />
 20.  Januar 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a title="Das Wirtschaftssystem der DDR: Ein Sozialstaat auf Pump?" href="../themen/zeitgeschichte/2011/das-wirtschaftssystem-der-ddr">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1141"><a title="Permanent Link to Ausl&#228;nder in der DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr/">Ausl&#228;nder  in der DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Ausl&#228;nder in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen  von Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR  arbeiteten. Wie sah der Alltag von Ausl&#228;nderInnen aus? Wie haben  DDR-B&#252;rgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf  Augenh&#246;he?<br />
 03. M&#228;rz 2011, 19.00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a title="Ausl&#228;nder in der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/auslaender-in-der-ddr/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1142"><a title="Permanent Link to Leseland DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/leseland-ddr/">Leseland DDR</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Die DDR wird oft als Leseland bezeichnet, ein Land, in dem  Literatur  und B&#252;cher eine besondere Rolle spielten und viel gelesen  wurde. Was  machte Literatur f&#252;r DDR-B&#252;rgerInnen so interessant? Wurde  tats&#228;chlich  mehr gelesen als in anderen L&#228;ndern?<br />
 14. April 2011, 19.00 Uhr,  Magdeburg</p>
<p><a title="Leseland DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/leseland-ddr/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
<h2 id="post-1143"><a title="Permanent Link to Zum Umgang mit  DDR-Geschichte" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte/">Zum   Umgang mit DDR-Geschichte</a></h2>
<p><!--zeigt einen Auszug des Textes--></p>
<p>Auch 20 Jahre nach ihrem Ende ist die DDR Gegenstand einer   intensiven Auseinandersetzung, in der um ihre historische Bewertung   gerungen wird: f&#252;r die einen „sozialistisches Paradies“ f&#252;r die anderen   ein autorit&#228;rer und menschverachtender „Unterdr&#252;ckungsstaat“. Was kann   diese Debatte zur kritischen Aufarbeitung unserer Vergangenheit  leisten?  Wie muss sie strukturiert sein, damit sie eine differenzierte  und  m&#246;glichst wirklichkeitsnahe Betrachtung zul&#228;sst? Welche Rolle  spielt  unser Bild von der DDR f&#252;r unsere Zukunft?<br />
 05. Mai 2011,  19:00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a title="Zum Umgang mit DDR-Geschichte" href="../themen/zeitgeschichte/2011/zum-umgang-mit-ddr-geschichte/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h2 id="post-1140"><a title="Permanent Link to Schulen in der DDR" rel="bookmark" href="../themen/zeitgeschichte/2011/schulen-in-der-ddr/">Schulen in   der DDR</a></h2>
<p>Langes gemeinsames Lernen und die polytechnische Ausrichtung  gelten   auch heute noch bei vielen als modern. Andererseits darf man die   starke  ideologische Indoktrination (Fahnenappell, Staatsb&#252;rgerkunde)  und   Militarisierung (Wehrlager) nicht au&#223;er Acht lassen. Lassen sich  diese   beiden Seiten getrennt voneinander betrachten?<br />
 19. Mai 2011,  19.00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a title="Schulen in der DDR" href="../themen/zeitgeschichte/2011/schulen-in-der-ddr/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.boell.de/1989/"><img class="aligncenter size-full wp-image-978" title="1989_webbanner" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2009/12/visual1989_webbanner_de_2.jpg" alt="" width="491" height="54" /></a></p>
<p><!--nicht loeschen--> <!--Artikel Titel--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moderner Antisemitismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/moderner-antisemitismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Antisemitismus w&#252;tet auch heute noch. Aber ist der heutige Antisemitismus ein anderer als vor 50 Jahren? Wir laden zur letzten Veranstaltung unserer Reihe "Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus".
3. November 2010, 18.00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Dr. Juliane Wetzel (Zentrum f&#252;r Antisemitismusforschung Berlin)</em></p>
<p>Antisemitismus w&#252;tet auch heute noch. Aber ist der heutige Antisemitismus ein anderer als vor 50 Jahren?</p>
<p>Begr&#252;ndungen seiner vermeintlichen Wahrheit sowie Motive und Bereiche seiner Anwendung haben sich durchaus ver&#228;ndert, bleiben aber sichtbar von einer langen historischen Tradition beeinflusst. Worin unterscheiden sich „alter“ und „neuer“ Antisemitismus und was haben sie gemeinsam? Der Vortrag diskutiert diese Fragen und geht dabei auch auf die aktuellen Bez&#252;ge zur Wirtschaftskrise und der Kritik an der Politik Israels ein.</p>
<p>Die promovierte Historikerin Dr. Juliane Wetzel ist wiss. Mitarbeiterin am Zentrum f&#252;r Antisemitismusforschung der TU Berlin.</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Mittwoch, 3. November 2010<em> </em><br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XVIII)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medizin im Nationalsozialismus</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/zeitgeschichte/2010/medizin-im-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spurensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1011</guid>
		<description><![CDATA[Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese  ideologische Pr&#228;gung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.
20. Oktober 2010, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizin wurde von der nationalsozialistischen Ideologie besonders stark beeinflusst. Diese  ideologische Pr&#228;gung wirkte sich sowohl auf die Forschung (Menschenversuche in Konzentrationslagern) als auch auf die medizinische Praxis (Morde an Kranken und Behinderten, Zwangsterilisationen) aus.</p>
<p>Der Vortrag bietet einen &#220;berblick zur Medizin im Nationalsozialismus und besch&#228;ftigt sich dar&#252;ber hinaus mit den Geschehnissen an der Martin-Luther-Universit&#228;t und deren Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.</p>
<p>Mit Prof. Dr. Joseph Neumann (Martin-Luther-Universit&#228;t Halle)</p>
<p>Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="../themen/zeitgeschichte/2010/wissenschaft-und-hochschule-im-nationalsozialismus/">Wissenschaft  und Hochschule im Nationalsozialismus</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></p>
<p>Mittwoch, 20. Oktober 2010<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Uniplatz, Melanchtonianum (H&#246;rsaal XXI)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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