Der Massenmord an den Juden als Thema in der Geschichtsvermittlung | Tagung | 09.05.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus widmet sich die Tagung dem bislang noch immer wenig beachteten Thema des Holocaust auf den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten der Sowjetunion. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann unmittelbar der systematische Völkermord an den Juden in den besetzten Gebieten. Im Mittelpunkt der […]

Tagung: „Das Übersehenwerden hat Geschichte“ | 8.5.

UPDATE: Online-Anmeldung nun möglich | So wie Frauen in der historischen Betrachtung meist unsichtbar blieben (und bleiben), so erging es den ostdeutschen Lesben mit Blick auf die Geschichtsschreibung zur Homosexualität in der DDR. Denn oft sind ausschließlich Schwule gemeint, wenn von „homosexuellen Gruppen“ die Rede ist. Die Existenz zahlreicher Lesbengruppen und ihr Engagement zur Zeit der friedlichen Revolution bleiben in zeitgeschichtlichen Betrachtungen meist unerwähnt. Mit unserem Fachtag wollen wir daher einen erneuten Blick auf die Geschichte werfen.
Freitag, 08. Mai 2015, 13:30 bis 19:00 Uhr, Halle

NO PASARAN | Dokumentarfilm | 03.03.

Eine Geschichte von Menschen, die gegen den Faschismus gekämpft haben Dokumentarfilm und Diskussion Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) kämpften gegen die faschistischen Putschisten auf der demokratischen Seite viele internationale Freiwillige. NO PASARAN begibt sich bei der Suche nach ihren Motiven und Biographien auf eine Reise zu den letzten ZeitzeugInnen. Im Zentrum dieses multinationalen Dokumentarfilms stehen die […]

Werden Sie Deutscher | 20.1.

Kann man ‘Integration’ von oben verordnen? Und ab wann ist man ‘integriert’? Der Dokumentarfilm begleitet zehn TeilnehmerInnen eines Integrationskurses, in dem auch vermittelt wird, wie man sich in Deutschland zu verhalten hat. Den ZuschauerInnen wird ein absurder Spiegel von deutschen Stereotypen vorgehalten, gleichzeitig geht es für die MigrantInnen um ihre Zukunft und die Möglichkeit zu arbeiten und in Deutschland zu leben.
Dienstag, 20. Januar 2015, 18:00 Uhr, Halle

Christopher Clark: Die Schlafwandler

Anläßlich der 100. Wiederkehr des Kriegsbeginns von 1914 sind in diesem Jahr viele Werke zur Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts – dem 1. Weltkrieg – erschienen, doch nicht viele erzeugten so große mediale Resonanz und Debatte wie das Buch des britischen Historikers Christopher Clark, der sich in „Die Schlafwandler“ noch einmal neu mit den Ursachen des großen europäischen Krieges beschäftigt hat.
Dienstag, 25. November 2014, 19:30 Uhr, Magdeburg

Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht!

Die Ausstellung dokumentiert den Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre genauer. Die Frauengruppen kämpften gegen Militarisierung und atomare Aufrüstung. Mit Protestaktionen machten sie in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam und gerieten so in Konflikt mit dem SED-Regime. Wir fragen: Welche Wirkung hatte ihre Arbeit? Und wie ist die Staatssicherheit mit den entstandenen Gruppierungen umgegangen?
Donnerstag, 06. November 2014, 19:00 Uhr, Magdeburg

25 Jahre Friedliche Revolution – 25 Jahre revolutionäre Aufarbeitung?

Der Umgang der Bundesrepublik mit der Aufarbeitung SED-Diktatur in der ehemaligen DDR ist weltweit einmalig. Dennoch merken KritikerInnen an, dass im Aufarbeitungsprozess der Blick auf Alltagswirklichkeiten und Lebenserfahrungen fehlt, was sich unter anderem in „Rechtferigung(en) und Beschönigung(e) der Verhältnisse in der DDR“ (Robert Jahn, Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen) niederschlägt. Wir diskutieren über die ambivalenten Einschätzungen und fragen nach Lücken und Erfolgen der Aufarbeitung.
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

Vor-Premiere! „Die Familie“ Dokumentarfilm

Die Familie“ befasst sich mit den Familien von Opfern von Mauerschützen. Der Film zeigt einstige Schauplätze, wirft einen Blick in Stasiakten und zeigt, welche Folgen das unmenschliche Grenzregime der DDR bis heute für die Angehörigen hat. Mit dem Regisseur Stefan Weinert sprechen wir über individuelle Schuld, Nostalgie und Aufarbeitung.
Dienstag, 28. Oktober 2014, 18:30 Uhr, Magdeburg

Bildungsreise nach Auschwitz

Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltet vom 20.-25. Oktober 2014 eine Bildungsreise mit halleschen Jugendlichen nach Auschwitz und Krakau.
Im Mittelpunkt der Bildungsreise stehen Führungen und Besichtigungen des Konzentrationslagers, ein methodischer Workshop zu Opferschicksalen und eine Stadtführung durch das jüdische Krakau.