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	<title>Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Knowledge is the Beginning</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 10:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der preisgekr&#246;nte Dokumentarfilm des Regisseurs Paul Smaczny zeigt die Geschichte des West-Eastern Divan Orchestras, in dem junge Araber und Juden gemeinsam auftreten und leben - ein leidenschaftliches Pl&#228;doyer f&#252;r Dialog und friedliche Zusammenarbeit im Nahen Osten. 
Mittwoch, 29. Mai 2013, Halle (Saale) ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/05/KITB-Bild.jpg" rel="lightbox[1844]"><img class="alignright size-medium wp-image-1848" title="KITB Bild" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/05/KITB-Bild-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Der preisgekr&#246;nte Dokumentarfilm des Regisseurs Paul Smaczny zeigt die Geschichte des West-Eastern Divan Orchestras, in dem junge Araber und Juden gemeinsam auftreten und leben. Der Film demonstriert, wozu Musik in der Lage sein kann; wie sie kulturelle Barrieren bezwingen, Menschen zusammenbringen, Vorurteile beseitigen und religi&#246;se sowie politische Unterschiede &#252;berwinden kann. Es wird jedoch auch deutlich, welche Probleme dabei mitunter auftreten k&#246;nnen und wie die Musik trotzdem dabei hilft, Menschen mit ganz verschiedenen Lebenswirklichkeiten und Perspektiven zusammen zu schwei&#223;en.</p>
<p>F&#252;r Daniel Barenboim, den israelischen Star-Dirigenten und Gr&#252;nder des Ensembles, ist das Orchester ein Symbol daf&#252;r, was im Nahen Osten durch Dialog und friedliche Zusammenarbeit erreicht werden kann.</p>
<p>Im Anschluss an den Film laden wir zu einer Gespr&#228;chsrunde mit dem Regisseur der Dokumentation<strong> Paul Smaczny</strong>, der Kulturpsychologin <strong>Dr. Sophie Schaarschmidt</strong>, die u.a. von 2008 bis 2011 im Nahen Osten als Fachkraft im Zivilen Friedensdienst arbeitete, sowie einem Mitglied (n.n.) der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des <a href="http://www.friedenskreis-halle.de/" target="_blank">Friedenskreis Halle e.V.</a> im Rahmen des Projekts &#8220;Engagiert f&#252;r Frieden und Entwicklung&#8221;.</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 29. Mai 2013<br />
 20:15 Uhr</p>
<p>Luchs.Kino am Zoo (Seebener Str. 172)<br />
 Halle (Saale)</p>
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		<title>WORK HARD &#8211; PLAY HARD</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2013 17:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.
28. Mai 2013, 18:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>S</strong><strong>zenerien moderner Arbeitswelten.</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Work-Hard-Play-Hard1.jpg" rel="lightbox[1786]"><img class="alignright size-full wp-image-1785" title="Work Hard Play Hard" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Work-Hard-Play-Hard1.jpg" alt="" width="230" height="98" /></a>Erwerbsarbeit ist, in modernen Gesellschaften wie unserer, ein wichtiger Ort sozialer Inklusion und ein zentrales Element f&#252;r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Unter der Voraussetzung, dass ein existenzsicherndes Einkommen erzielt wird, tr&#228;gt Arbeit zu Anerkennung und sozialer Teilhabe bei. Die Kehrseite der modernen kapitalistischen Arbeitswelt sind allerdings die Bedingungen, unter denen viele Menschen arbeiten m&#252;ssen. ArbeitnehmerInnen stehen in Zeiten von Globalisierung, Finanzkrise und einem immer schnelleren Wandel der Arbeitswelt unter einem permanenten Anpassungsdruck. Die traditionellen Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen – und werden neu gezogen.</p>
<p>Der Dokumentarfilm „WORK HARD &#8211; PLAY HARD“ untersucht diese Entwicklungen und heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochflexibel und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Lebensmittelpunkt macht. Um stetiges Wachstum zu erreichen, streben Unternehmen nach st&#228;ndiger Optimierung der Arbeitskraft und der Arbeitszeit. Mit der Entgrenzung von Zeit und Ort k&#246;nnen ArbeitnehmerInnen durch Laptops, Smartphones und Tablets jederzeit und &#252;berall arbeiten. Der permanente Wettlauf wird zus&#228;tzlich durch Ma&#223;nahmen der Unternehmen, wie Sanierungen, Restrukturierungen und Entlassungen angeheizt. Zur&#252;ck bleiben jene, die keine Leistung bringen k&#246;nnen (oder wollen) und aus dieser Arbeitsgesellschaft herausfallen. Vernachl&#228;ssigt werden in dieser Perspektive zudem Arbeitsverh&#228;ltnisse, die nicht dem Prinzip der Gewinnmaximierung unterliegen, etwa Gemeinschaftsarbeit, Versorgungsarbeit oder Eigenarbeit. Das Konzept einer inklusiven Arbeitsgesellschaft erweitert deshalb nicht nur den Arbeitsbegriff um diese Dimensionen, sondern ber&#252;cksichtigt auch Aspekte wie Vielfalt, Familie und die F&#246;rderung benachteiligter Gruppen.</p>
<p>Im Filmgespr&#228;ch mit der Regisseurin <strong>Carmen Losmann</strong> soll diskutiert werden, welchen Wert der einzelne Mensch in der modernen wettbewerbs- und wachstumsorientierten Arbeitswelt &#252;berhaupt hat? Wie und warum funktionieren diese (selbst-)diskriminierenden und -selektiven Mechanismen? Welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen ben&#246;tigt eine inklusive Arbeitsgesellschaft?</p>
<p>Der Eintritt ist frei.<br class="spacer_" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="127" height="50" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts ‘<em>{Hochinklusiv}. Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft’</em>.<br />
 Der Veranstaltungsort ist  barrierefrei erreichbar.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 28. Mai 2013<br />
 18:00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.absolutartist.de" target="_blank">Moritzhof</a> (Stallkino, Moritzplatz 1)<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WORK HARD  &#8211; PLAY HARD</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/work-hard-play-hard-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 18:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.
14. Mai 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Ro&#223;lau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Szenerien moderner Arbeitswelten</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Work-Hard-Play-Hard.jpg" rel="lightbox[1773]"><img class="alignright size-full wp-image-1784" title="Work Hard Play Hard" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Work-Hard-Play-Hard.jpg" alt="" width="230" height="98" /></a>Erwerbsarbeit ist, in modernen Gesellschaften wie unserer, ein wichtiger Ort sozialer Inklusion und ein zentrales Element f&#252;r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Unter der Voraussetzung, dass ein existenzsicherndes Einkommen erzielt wird, tr&#228;gt Arbeit zu Anerkennung und sozialer Teilhabe bei. Die Kehrseite der modernen kapitalistischen Arbeitswelt sind allerdings die Bedingungen, unter denen viele Menschen arbeiten m&#252;ssen. ArbeitnehmerInnen stehen in Zeiten von Globalisierung, Finanzkrise und einem immer schnelleren Wandel der Arbeitswelt unter einem permanenten Anpassungsdruck. Die traditionellen Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen – und werden neu gezogen.</p>
<p>Der Dokumentarfilm „WORK HARD – PLAY HARD“ untersucht diese Entwicklungen und heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochflexibel und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Lebensmittelpunkt macht. Um stetiges Wachstum zu erreichen, streben Unternehmen nach st&#228;ndiger Optimierung der Arbeitskraft und der Arbeitszeit. Mit der Entgrenzung von Zeit und Ort k&#246;nnen ArbeitnehmerInnen durch Laptops, Smartphones und Tablets jederzeit und &#252;berall arbeiten. Der permanente Wettlauf wird zus&#228;tzlich durch Ma&#223;nahmen der Unternehmen, wie Sanierungen, Restrukturierungen und Entlassungen angeheizt. Zur&#252;ck bleiben jene, die keine Leistung bringen k&#246;nnen (oder wollen) und aus dieser Arbeitsgesellschaft herausfallen. Vernachl&#228;ssigt werden in dieser Perspektive zudem Arbeitsverh&#228;ltnisse, die nicht dem Prinzip der Gewinnmaximierung unterliegen, etwa Gemeinschaftsarbeit, Versorgungsarbeit oder Eigenarbeit. Das Konzept einer inklusiven Arbeitsgesellschaft erweitert deshalb nicht nur den Arbeitsbegriff um diese Dimensionen, sondern ber&#252;cksichtigt auch Aspekte wie Vielfalt, Familie und die F&#246;rderung benachteiligter Gruppen.</p>
<p>Im Filmgespr&#228;ch mit <strong>Peter Paxian</strong> (SocialKonzept e.V.) soll diskutiert werden, welchen Wert der einzelne Mensch in der modernen wettbewerbs- und wachstumsorientierten Arbeitswelt &#252;berhaupt hat? Wie und warum funktionieren diese (selbst-)diskriminierenden und -selektiven Mechanismen? Welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen ben&#246;tigt eine inklusive Arbeitsgesellschaft und bietet das politische Konzept einer „solidarischen &#214;konomie“, die sich an sozialen, &#246;kologischen und demokratischen Ans&#228;tzen orientiert, eine L&#246;sung?</p>
<p>Der Eintritt ist frei.<br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hochinklusiv_S_4c.jpg" rel="lightbox[1773]"><img class="alignright size-full wp-image-1758" title="Hochinklusiv_S_4c" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hochinklusiv_S_4c.jpg" alt="" width="127" height="50" /></a>Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts ‘<em>{Hochinklusiv}. Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft</em>’.<br />
 Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 14. Mai 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Georgenzentrum Dessau (Georgenstr. 15)<br />
 Dessau-Ro&#223;lau</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle willkommen &#8211; Freiwilligenmanagement mit Qualit&#228;t</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/alle-willkommen-freiwilligenmanagement-mit-qualitaet/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzeptwerkstatt: Viele Vereine und gemeinwohlorientierte Organisationen w&#252;nschen sich Unterst&#252;tzung durch soziales, zivilgesellschaftliches oder politisches Engagement. Wie kann es unter besonderer Ber&#252;cksichtigung einer inklusiven Perspektive gelingen, Freiwillige langfristig und f&#252;r beide Seiten gewinnbringend einzubinden?
7. Mai 2013, 10:00 Uhr, Halle (Saale) ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konzeptwerkstatt</strong></p>
<p>Viele Vereine und gemeinwohlorientierte Organisationen w&#252;nschen sich Unterst&#252;tzung durch soziales, zivilgesellschaftliches oder politisches Engagement. Nicht immer gelingt es jedoch, Freiwillige langfristig und f&#252;r beide Seiten gewinnbringend einzubinden. Im Rahmen einer Konzeptwerkstatt soll n&#228;her beleuchtet werden, was eine gute Einsatzstelle ausmacht, welche Kriterien unbedingt erf&#252;llt sein m&#252;ssen und wie sie im Alltag etabliert werden k&#246;nnen. Besondere Bedeutung kommt dabei zum einen dem Dialog zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen zu. Zum anderen soll beleuchtet werden, wie einem inklusiven Ansatz beim Freiwilligenmanagement Rechnung getragen werden kann, indem bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen alle Menschen – mit und ohne Behinderung, jung oder alt, mit oder ohne Migrationshintergrund – einbezogen werden. Es werden Potenziale der Beteiligung von Menschen mit Behinderung und psychischen Beeintr&#228;chtigungen diskutiert und Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r die Freiwilligen (weiter)entwickelt.</p>
<p>F&#252;r Vereine und andere gemeinn&#252;tzige Organisationen im sozialen, zivilgesellschaftlichen oder politischen Bereich sowie Interessierte.</p>
<p>Die <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Einladung.pdf">Einladung</a> im pdf-Format.</p>
<p>Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar. Zur Planung der Kapazit&#228;ten bitten wir um eine Anmeldung bis eine Woche vor der Veranstaltung an fortbildung@freiwilligen-agentur.de. Die Teilnahmegeb&#252;hr betr&#228;gt<strong> </strong>10,00 Euro.<strong> </strong><strong><br />
 </strong></p>
<p>Eine gemeinsame Konzeptwerkstatt der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und der <a href="http://freiwilligen-agentur.de/" target="_blank">Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V</a>.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1758" title="Hochinklusiv_S_4c" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hochinklusiv_S_4c.jpg" alt="" width="127" height="50" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts ‘{Hochinklusiv}. Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft’.<br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 7. Mai 2013<br />
 10:00 &#8211; 16:00 Uhr</p>
<p>Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle (Kantstra&#223;e 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Menschen mit Behinderung &#8211; eine Bereicherung f&#252;r das Vereinsleben</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/menschen-mit-behinderung-eine-bereicherung-fuer-das-vereinsleben/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/menschen-mit-behinderung-eine-bereicherung-fuer-das-vereinsleben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Workshop: „&#220;berall dabei“ – das sollte f&#252;r Menschen mit Behinderung auch in Bezug auf ehrenamtliches Engagement gelten. Oftmals sind sie eher Empf&#228;nger von Hilfeleistungen als selbst Aktive. Wie k&#246;nnen Rahmenbedingungen f&#252;r freiwilliges Engagement f&#252;r alle Menschen gestaltet werden? 
6. Mai 2013, 9:30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„&#220;berall dabei“ – das sollte f&#252;r Menschen mit Behinderung auch in Bezug auf ehrenamtliches Engagement gelten. Oftmals sind sie eher Empf&#228;nger von Hilfeleistungen als selbst Aktive. Dies hat vielerorts mit ung&#252;nstigen Rahmenbedingungen oder Barrieren zu tun oder auch damit, dass Menschen mit Behinderung nicht als aktiv Mitwirkende im Blick sind. Der Workshop richtet sich an gemeinn&#252;tzige Organisationen und Interessierte, die ihre Freiwilligenarbeit weiterentwickeln m&#246;chten und ehrenamtliche Einsatzfelder barrierefreier gestalten m&#246;chten. Ziel ist es, die Teilhabe aller Menschen zu verbessern und Rahmenbedingungen f&#252;r eine inklusive Engagementkultur in der Stadt zu entwickeln. Dazu werden Gedanken zur Inklusion und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. In Kleingruppen soll diskutiert werden , welche Barrieren der Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in ein Ehrenamt entgegen stehen und was Vereine und Einrichtungen ben&#246;tigen, um dies (besser) umzusetzen.</p>
<p>Die <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/pdf.pdf">Einladung</a> im pdf-Format.</p>
<p>Zur Planung der Kapazit&#228;ten bitten wir um eine Anmeldung bis eine Woche vor der Veranstaltung an fortbildung@freiwilligen-agentur.de. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.</p>
<p>Ein gemeinsamer Workshop der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und der <a href="http://freiwilligen-agentur.de/ehrenamt-barrierefrei/" target="_blank">Freiwilligenagentur Halle</a><a href="http://freiwilligen-agentur.de/ehrenamt-barrierefrei/" target="_blank">-Saalk</a><a href="http://freiwilligen-agentur.de/ehrenamt-barrierefrei/" target="_blank">rei</a><a href="http://freiwilligen-agentur.de/ehrenamt-barrierefrei/" target="_blank">s e.V.</a></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1758" title="Hochinklusiv_S_4c" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hochinklusiv_S_4c.jpg" alt="" width="127" height="50" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts ‘{Hochinklusiv}. Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft’.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Montag, 6. Mai 2013<br />
 9:30 bis 14:00 Uhr</p>
<p>Familienkompetenzzentrum (Franckeplatz 1, Haus 19)<br />
 Halle (Saale)<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hochinklusiv!</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/hochinklusiv/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 19:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1545</guid>
		<description><![CDATA[Inklusive Politik will &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen. Wie schaffen wir gesellschaftliche Teilhabe f&#252;r alle? Mit dieser grundlegenden Frage besch&#228;ftigen wir uns in der Reihe {hochinklusiv}.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Boell_Postkarte_netz_280px.gif" rel="lightbox[1545]"><img class="alignright size-full wp-image-1634" title="Inklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Boell_Postkarte_netz_280px.gif" alt="" width="224" height="159" /></a>Inklusive Politik will &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen. Sie will Teilhabe f&#252;r alle erm&#246;glichen. Wie m&#252;ssen Strukturen und Institutionen in unterschiedlichen Kontexten beschaffen sein, damit Zusammenhalt in einer individualisierten und freien demokratischen Gesellschaft gelingt, die das Gemeinwohl im Blick hat?</p>
<p>Eine konsequente inklusive Politik st&#228;rkt Menschen in ihren sozialen, politischen und kulturellen Kompetenzen und unterst&#252;tzt sie in ihrem Bestreben, ein emanzipiertes und erfolgreiches Leben zu f&#252;hren. Wir wollen Alternativen f&#252;r erlebte, erzwungene oder auch freiwillig eingegangene Spaltungen der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Eine inklusive Politik muss in allen Lebensbereichen wie Arbeit, Leben in der Stadt und auf dem Land, Kultur, Freizeit und Gesundheit verwirklicht werden. Allerdings ist Inklusion in dieser Form bisher vor allem ein Leitbild, f&#252;r das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gef&#252;llt werden muss.</p>
<p><a href="http://www.boell.de/hochinklusiv" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="138" height="53" /></a>Im Rahmen des Projektes <em>{hochinklusiv}</em> besch&#228;ftigte sich die Heinrich-B&#246;ll-Stiftungen in den L&#228;ndern und im Bund  im letzten Jahr intensiv mit den Themenbereichen Arbeit und Stadt.  Wir fragten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention bisher umgesetzt wurde und welche gesellschaftlichen Gruppen besonders von Formen der Exklusion betroffen sind. Weiterhin diskutierten wir, welche Einflussm&#246;glichkeiten und Handlungsspielr&#228;ume die Politik &#252;berhaupt hat und welche Beispiele gelungener Inklusion es auf kommunaler Ebene gibt. Schlie&#223;lich spiegelte der Fachtag &#8220;Inklusion &#8211; Von der Idee zur kommunalen Praxis&#8221;  f&#252;r MultiplikatorInnen in diesem Bereich den Stand der theoretischen Debatte und gab gleichzeitig Anregungen f&#252;r inklusive Politik(en) vor Ort.</p>
<p>In diesem Jahr geht es mit dem Verbundprojekt <em>{hochinklusiv}</em> weiter, neben den Aspekten Arbeit und Stadt kommt das Thema Bildung hinzu. Den Bereich inklusiver Bildung thematisieren wir in diesem Halbjahr zun&#228;chst im Rahmen von Filmvorf&#252;hrungen und Filmgespr&#228;chen (Berg Fidel. Eine Schule f&#252;r Alle). Hier diskutieren wir unter anderem, wie alternative Strukturen im Bildungssystem aussehen m&#252;ssen, die l&#228;ngeres und inklusives Lernen beg&#252;nstigen. Im Bereich Arbeit fragen wir vor dem Hintergrund des Dokumentarfilms  &#8220;Work Hard Play Hard&#8221;, welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen eine inklusive Arbeitsgesellschaft ben&#246;tigt. Und schlie&#223;lich er&#246;rtern wir in Workshops gemeinsam mit der <a href="http://freiwilligen-agentur.de/" target="_blank">Fr</a><a href="http://freiwilligen-agentur.de/" target="_blank">eiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.</a> die Frage, wie einem inklusiven Ansatz beim Freiwilligenmanagement Rechnung getragen werden kann, indem bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen alle Menschen – mit und ohne Behinderung – einbezogen werden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Berg Fidel: Eine Schule f&#252;r alle</strong></p>
<p>Welche Herausforderungen und Chancen birgt inklusives Lernen? Der Dokumentarfilm “Berg Fidel” begleitet auf sehr sensible Weise vier komplett unterschiedlicher Sch&#252;lerInnen in ihrem Alltag und zeigt, dass eine Schule f&#252;r alle funktionieren kann, ohne dass Einzelne auf der Strecke bleiben.<br />
 23. April 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Ro&#223;lau</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/bildung/2013/berg-fidel-3/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Work Hard Play Hard</strong></p>
<p>Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.<br />
 24. April 2013, 19:00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/work-hard-play-hard/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Menschen mit Behinderung – eine Bereicherung f&#252;r das Vereinsleben</strong></p>
<p>Workshop: „&#220;berall dabei“ – das sollte f&#252;r Menschen mit Behinderung auch in Bezug auf ehrenamtliches Engagement gelten. Oftmals sind sie eher Empf&#228;nger von Hilfeleistungen als selbst Aktive. Wie k&#246;nnen Rahmenbedingungen f&#252;r freiwilliges Engagement f&#252;r alle Menschen gestaltet werden?<br />
 6. Mai 2013, 9:30 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/menschen-mit-behinderung-eine-bereicherung-fuer-das-vereinsleben/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Alle willkommen – Freiwilligenmanagement mit Qualit&#228;t </strong></p>
<p>Konzeptwerkstatt: Viele Vereine und gemeinwohlorientierte Organisationen w&#252;nschen sich Unterst&#252;tzung durch soziales, zivilgesellschaftliches oder politisches Engagement. Wie kann es unter besonderer Ber&#252;cksichtigung einer inklusiven Perspektive gelingen, Freiwillige langfristig und f&#252;r beide Seiten gewinnbringend einzubinden?<br />
 7. Mai 2013, 10:00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/alle-willkommen-freiwilligenmanagement-mit-qualitaet/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Berg Fidel. Eine Schule f&#252;r Alle </strong></p>
<p>Welche Herausforderungen und Chancen birgt inklusives Lernen? Der Dokumentarfilm “Berg Fidel” begleitet auf sehr sensible Weise vier komplett unterschiedlicher Sch&#252;lerInnen in ihrem Alltag und zeigt, dass eine Schule f&#252;r alle funktionieren kann, ohne dass Einzelne auf der Strecke bleiben.<br />
 7. Mai 2013, 18:45 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/bildung/2013/berg-fidel-4/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Work Hard Play Hard</strong></p>
<p>Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.<br />
 14. Mai 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Ro&#223;lau</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/work-hard-play-hard-2/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Work Hard Play Hard </strong></p>
<p>Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.<br />
 28. Mai 2013, 18:00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/work-hard-play-hard-3/" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungen im Jahr 2012</h3>
<h3>Inklusion: Sch&#246;ne Utopie oder realistisches Ziel?</h3>
<p>Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Wir fragen, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat.<br />
 26. Juni 2012, 20.00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-utopie-oder-realistisches-ziel/">weiterlesen&#8230; </a></p>
<h3>Veranstaltungsbericht &#8220;Inklusion: Sch&#246;ne Illusion oder realistisches Ziel?&#8221;</h3>
<p>Behindertenrechte sind Menschenrechte. Zentrales Ziel ist es daher, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft sicherzustellen. Dennoch stellt sich die Frage: bleibt tats&#228;chliche gesellschaftliche Inklusion eine sch&#246;ne Utopie?</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-illusion-oder-realistisches-ziel/">weiterlesen&#8230; </a></p>
<h3>Alle inklusive?</h3>
<p>Erwerbsarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Ort von sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Inklusion. Allerdings sind bestimmte Gruppen strukturell benachteiligt und werden dadurch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt.<br />
 08. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Halle  (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/alle-inklusive/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h3>Inklusion – Sch&#246;ne Theorie, graue Praxis?</h3>
<p>Im Rahmen unseres Projektes “hochinklusiv – Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft” wollen wir fragen, wie Politik &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen kann, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen sind.<br />
 29. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Magdeburg</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-theorie-graue-praxis/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<h3>Inklusion – Von der Idee zur kommunalen Praxis</h3>
<p>Inklusion ist bisher vor allem ein Leitbild, f&#252;r das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gef&#252;llt werden muss. Der Fachtag konzentriert sich auf Umsetzungsm&#246;glichkeiten und Herausforderungen f&#252;r inklusive Politik auf der kommunalen Ebene.<br />
 21. November 2012, 10:00 Uhr, Halle (Saale)</p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-von-der-idee-zur-kommunalen-praxis/">weiterlesen&#8230; </a></p>
<h2>Video &#8220;Was ist Inklusion?</h2>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WORK HARD &#8211; PLAY HARD</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/work-hard-play-hard/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 18:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1742</guid>
		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm "WORK HARD - PLAY HARD" zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zur&#252;ck und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen - dies fragen wir im Filmgespr&#228;ch.
24. April 2013, 19:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Szenerien moderner Arbeitswelten.</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/03/Work-Hard-Play-Hard.jpg" rel="lightbox[1742]"><img class="alignright size-medium wp-image-1744" title="Work Hard Play Hard" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/03/Work-Hard-Play-Hard-300x127.jpg" alt="" width="240" height="102" /></a>Erwerbsarbeit ist, in modernen Gesellschaften wie unserer, ein wichtiger Ort sozialer Inklusion und ein zentrales Element f&#252;r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Unter der Voraussetzung, dass ein existenzsicherndes Einkommen erzielt wird, tr&#228;gt Arbeit zu Anerkennung  und sozialer Teilhabe bei. Die Kehrseite der modernen kapitalistischen Arbeitswelt sind allerdings die Bedingungen, unter denen viele Menschen arbeiten m&#252;ssen. ArbeitnehmerInnen stehen in Zeiten von Globalisierung, Finanzkrise und einem immer schnelleren Wandel der Arbeitswelt unter einem permanenten Anpassungsdruck. Die traditionellen Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen – und werden neu gezogen.<br class="spacer_" /></p>
<p>Der Dokumentarfilm „WORK HARD &#8211; PLAY HARD“ untersucht diese Entwicklungen und heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochflexibel und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Lebensmittelpunkt macht. Um stetiges Wachstum zu erreichen, streben Unternehmen nach st&#228;ndiger Optimierung der Arbeitskraft und der Arbeitszeit. Mit der Entgrenzung von Zeit und Ort k&#246;nnen ArbeitnehmerInnen durch Laptops, Smartphones und Tablets jederzeit und &#252;berall arbeiten.  Der permanente Wettlauf wird zus&#228;tzlich durch Ma&#223;nahmen der Unternehmen, wie Sanierungen, Restrukturierungen und Entlassungen angeheizt. Zur&#252;ck bleiben jene, die keine Leistung bringen k&#246;nnen (oder wollen) und aus dieser Arbeitsgesellschaft herausfallen. Vernachl&#228;ssigt werden in dieser Perspektive zudem Arbeitsverh&#228;ltnisse, die nicht dem Prinzip der Gewinnmaximierung unterliegen, etwa Gemeinschaftsarbeit, Versorgungsarbeit oder Eigenarbeit. Das Konzept einer inklusiven Arbeitsgesellschaft erweitert deshalb nicht nur den Arbeitsbegriff um diese Dimensionen, sondern ber&#252;cksichtigt auch Aspekte wie Vielfalt, Familie und die F&#246;rderung benachteiligter Gruppen.</p>
<p>Im Filmgespr&#228;ch mit <strong>Peter Paxian</strong> <a href="http://www.socialkonzept.de/" target="_blank">(SocialKonzept e.V.)</a> soll diskutiert werden, welchen Wert der einzelne Mensch in der modernen wettbewerbs- und wachstumsorientierten Arbeitswelt &#252;berhaupt hat?  Wie und warum funktionieren diese (selbst-)diskriminierenden und -selektiven Mechanismen? Welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen ben&#246;tigt eine inklusive Arbeitsgesellschaft und bietet das politische Konzept einer „solidarischen &#214;konomie“, die sich an sozialen, &#246;kologischen und demokratischen Ans&#228;tzen orientiert, eine L&#246;sung?<br class="spacer_" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1758" title="Hochinklusiv_S_4c" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hochinklusiv_S_4c.jpg" alt="" width="148" height="58" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts <em>‘{Hochinklusiv}. Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft’</em>.</p>
<p>Der Veranstaltungsort ist nicht vollst&#228;ndig barrierefrei erreichbar (eine Stufe zum Kinoaufgang). Wenn  Unterst&#252;tzung ben&#246;tigt wird, bitten wir um Anmeldung mit Angabe der ben&#246;tigten Hilfen unter info@boell-sachsen-anhalt.de.</p>
<p>Der Eintritt ist frei.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 24. April 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Kino Zazie (Kleine Ulrichstra&#223;e 22)<br />
 Halle (Saale)<br class="spacer_" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Residenzpflicht</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/residenzpflicht-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1736</guid>
		<description><![CDATA[Wir zeigen einen Dokumentarfilm, der Fl&#252;chtlinge im Kampf gegen die Residenzpflicht begleitet und die systematische Ausgrenzung, der Fl&#252;chtlinge in Deutschland ausgesetzt sind, dokumentiert.
11. April 2013, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film und Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1627" title="Residenzpflicht" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Residenzpflicht-300x223.jpg" alt="" width="240" height="178" />Seit 20 Jahren k&#228;mpfen Fl&#252;chtlinge gegen die Residenzpflicht und damit gegen die systematische Ausgrenzungspolitik des deutschen Staates. Der Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ begleitet einige Fl&#252;chtlinge bei dieser Auseinandersetzung und ist somit eine Analyse aus Sicht der Fl&#252;chtlinge, die gezwungen sind, in einer fast hermetischen Welt zu leben. Es ist mehr als fraglich, ob diese Lebensbedingungen mit den Menschenrechten vereinbar sind. Die in Zusammenarbeit mit mehreren Fl&#252;chtlingsselbstorganisationen, Medien, JuristInnen, AkademikerInnen und K&#252;nsterInnen entstandene Dokumentation soll dazu beitragen, in der deutschen &#214;ffentlichkeit Bewusstsein zu schaffen &#252;ber diesen Teil der deutschen Asyl- und Fl&#252;chtlingspolitik und eine Debatte &#252;ber das Bleiberecht in der &#246;ffentlichen und politischen Wahrnehmung initiieren.</p>
<p>Im Anschluss an den Film laden wir zur Diskussion mit<strong> Denise Garcia Bergt </strong>(Regisseurin des Films, Journalistin und Produzentin) und <strong>S&#246;ren Herbst</strong> MdL (rechtspolitischer Sprecher der Fraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN im Landtag von Sachsen-Anhalt). Hier sprechen wir unter anderem &#252;ber die Fragen, wie wir als Gesellschaft mit Fl&#252;chtlingen und Asylsuchenden umgehen und welche Fl&#252;chtlingspolitik heute zeitgem&#228;&#223; und notwendig ist.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 11. April 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Cafè Central (Leibnitzstra&#223;e 34)<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauner Terror – Blinder Staat</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/brauner-terror-blinder-staat/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1674</guid>
		<description><![CDATA[Vierzehn Jahre lang konnte die rechtsterroristische Terrorzelle NSU in Deutschland fast unbehelligt zehn Menschen ermorden. Angesichts dieses Skandals fragen wir: Sind deutsche Sicherheitsbeh&#246;rden auf dem rechten Auge blind?
12. Februar 2013, 19:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/02/Brauner-Terror.jpg" rel="lightbox[1674]"><img class="alignright size-medium wp-image-1702" title="Brauner Terror - Blinder Staat" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/02/Brauner-Terror-214x300.jpg" alt="" width="150" height="210" /></a>Vierzehn Jahre lang konnte die rechtsterroristische Terrorzelle NSU in Deutschland fast unbehelligt zehn Menschen ermorden – wom&#246;glich einer der gr&#246;&#223;ten Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dieses Versagen der staatlichen Sicherheitsbeh&#246;rden wird bis heute parlamentarisch aufgearbeitet, wobei immer neue Fehler und unerkl&#228;rliche Vorg&#228;nge innerhalb dieser Institutionen aufgedeckt werden.</p>
<p>Sind deutsche Sicherheitsbeh&#246;rden auf dem rechten Auge blind? Gut ein Jahr nach dem Auffliegen des Zwickauer Terrortrios wollen wir Bilanz ziehen und thematisieren die &#246;ffentliche und parlamentarische Auseinandersetzung mit diesem Staatsversagen. Was sind die zentralen Erkenntnisse aus den Untersuchungsaussch&#252;ssen auf Bundes- und L&#228;nderebene? Wie sahen die Unterst&#252;tzerInnenstrukturen des NSU aus und welche Verbindungen gibt es zur rechtsextremen Szene in Deutschland? Und schlie&#223;lich fragen wir, welche Rolle der allt&#228;gliche Rassismus in diesem Zusammenhang spielt.</p>
<p>Es diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Wolfgang Wieland</strong> MdB (B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN, Mitglied im NSU- Untersuchungsausschuss)</li>
<li><strong>Martina Renner</strong> MdL (Th&#252;ringen, DIE LINKE)</li>
<li><strong>Christian Fuchs</strong> (Journalist und Autor des Buches „Die Zelle“)</li>
<li><strong>Katja Schlesinger </strong>(MDR Figaro, Moderation)</li>
</ul>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 12. Februar 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Audimax (H&#246;rsaal 22, Universit&#228;tsplatz)<br />
 Halle (Saale)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh&#246;ren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende &#196;u&#223;erungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschlie&#223;en. </em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaltland</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/kaltland-dessau/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 18:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1659</guid>
		<description><![CDATA[20 Jahre nach den ausl&#228;nderfeindlichen Anschl&#228;gen in Rostock-Lichtenhagen, setzt sich das Buch “Kaltland” kritisch mit der Herausbildung rechtsextremer Strukturen w&#228;hrend und nach der Wendezeit in der deutschen Gesellschaft auseinander. 
6. Februar 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Ro&#223;lau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Kaltland_HBS_Merseburg.jpg" rel="lightbox[1659]"><img class="alignright size-medium wp-image-1637" title="Bild: picture alliance / dpa" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Kaltland_HBS_Merseburg-300x214.jpg" alt="" width="210" height="150" /></a>Die Brandanschl&#228;ge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich  als Horror­szenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser  kollektives Ged&#228;chtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in  den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten  noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach  f&#252;llt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erz&#228;hlungen, autobiografischen  Geschichten und Originalt&#246;nen prominenter Autoren und K&#252;nstler.</p>
<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und das <a href="http://www.gelebtedemokratie.de/wordpress/" target="_blank">Netzwerk Gelebte Demokratie</a> laden zu einer Lesung des Sammelwerks  mit anschlie&#223;ender Diskussion &#252;ber die  Entwicklung und Etablierung rechter Ideologien im Osten Deutschlands.</p>
<p>Zu Gast sind die beiden Herausgeber des Buches “Kaltland”, <strong>Markus Liske </strong>und <strong>Manja Pr&#228;kels</strong>.<br class="spacer_" /></p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und-zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch<strong>, </strong>6. Februar 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Altes Theater/Foyer (Lily-Herking-Platz 1)<br />
 Dessau-Ro&#223;lau<strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaltland</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/kaltland-magdeburg/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/kaltland-magdeburg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[20 Jahre nach den ausl&#228;nderfeindlichen Anschl&#228;gen in Rostock-Lichtenhagen, setzt sich das Buch “Kaltland” kritisch mit der Herausbildung rechtsextremer Strukturen w&#228;hrend und nach der Wendezeit in der deutschen Gesellschaft auseinander. 
5. Februar 2013, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Kaltland_HBS_Merseburg.jpg" rel="lightbox[1657]"><img class="alignright size-medium wp-image-1637" title="Bild: picture alliance / dpa" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Kaltland_HBS_Merseburg-300x214.jpg" alt="" width="216" height="154" /></a>Die Brandanschl&#228;ge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich als Horror­szenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Ged&#228;chtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach f&#252;llt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erz&#228;hlungen, autobiografischen Geschichten und Originalt&#246;nen prominenter Autoren und K&#252;nstler.</p>
<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt l&#228;dt zusammen mit der <a href="http://www.magdeburg-stadtbibliothek.de/" target="_blank">Stadtbibliothek Magdeburg</a> zu einer Lesung des Sammelwerks  mit anschlie&#223;ender Diskussion &#252;ber die Entwicklung und Etablierung rechter Ideologien im Osten Deutschlands.</p>
<p>Zu Gast sind die beiden Herausgeber des Buches “Kaltland”, <strong>Markus Liske </strong>und <strong>Manja Pr&#228;kels</strong>.<br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Veranstaltungsort und-zeit:</strong></p>
<p>Dienstag, 5. Februar 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109)<br />
 Magdeburg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Residenzpflicht</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/residenzpflicht-2/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/residenzpflicht-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 18:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1665</guid>
		<description><![CDATA[Wir zeigen einen Dokumentarfilm, der Fl&#252;chtlinge im Kampf gegen die Residenzpflicht begleitet und die systematische Ausgrenzung, der Fl&#252;chtlinge in Deutschland ausgesetzt sind, dokumentiert. 
22. Januar 2013, 19:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film und Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Residenzpflicht.jpg" rel="lightbox[1665]"><img class="alignright size-medium wp-image-1627" title="Residenzpflicht" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Residenzpflicht-300x223.jpg" alt="" width="210" height="156" /></a>Seit 20 Jahren k&#228;mpfen Fl&#252;chtlinge gegen die Residenzpflicht und damit gegen die systematische Ausgrenzungspolitik des deutschen Staates. Der Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ begleitet einige Fl&#252;chtlinge bei dieser Auseinandersetzung und ist somit eine Analyse aus Sicht der Fl&#252;chtlinge, die gezwungen sind, in einer fast hermetischen Welt zu leben. Es ist mehr als fraglich, ob diese Lebensbedingungen mit den Menschenrechten vereinbar sind. Die in Zusammenarbeit mit mehreren Fl&#252;chtlingsselbstorganisationen, Medien, JuristInnen, AkademikerInnen und K&#252;nsterInnen entstandene Dokumentation soll dazu beitragen, in der deutschen &#214;ffentlichkeit Bewusstsein zu schaffen &#252;ber diesen Teil der deutschen Asyl- und Fl&#252;chtlingspolitik und eine Debatte &#252;ber das Bleiberecht in der &#246;ffentlichen und politischen Wahrnehmung initiieren.</p>
<p>Im Anschluss an den Film laden wir zur Diskussion mit<strong> Denise Garcia Bergt</strong> (Regisseurin des Films, Journalistin und Produzentin) und<strong> S&#246;ren Herbst </strong>MdL<em> (</em>rechtspolitischer Sprecher der Fraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN im Landtag von Sachsen-Anhalt). Hier sprechen wir unter anderem &#252;ber die Fragen, wie wir als Gesellschaft mit Fl&#252;chtlingen und Asylsuchenden umgehen und welche Fl&#252;chtlingspolitik heute zeitgem&#228;&#223; und notwendig ist.<br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 22. Januar 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Goldene Rose (Rannische Stra&#223;e 19)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Come together. Dresden und der 13. Februar</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2013/come-together-dresden-und-der-13-februar/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr wieder findet am 13. Februar in Dresden einer der gr&#246;&#223;ten Neonaziaufm&#228;rsche in Europa statt. Der Dokumentarfilm "Come together" zeichnet den schwierigen Erinnerungsdiskurs in Dresden differenziert nach. 
17. Januar 2013, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/01/DD_gruesst_seine_Gaeste.jpg" rel="lightbox[1672]"><img class="alignright size-medium wp-image-1676" title="Come together" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2013/01/DD_gruesst_seine_Gaeste-300x198.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Vergangenheit zeigt sich in der Gegenwart, immer wieder, &#252;berall: Auch in Dresden zu den Gedenkfeiern der Bombardierung im Jahr 1945. Doch Erinnerung ist formbar. In Dresden ver&#228;ndert sich die geschichtstr&#228;chtige Stadtkulisse, w&#228;hrend sich die lange Tradition des Gedenkens mit immer neuen Gesichtern zu einem vielstimmigen, konflikttr&#228;chtigen Gebilde wandelt. Alle sind da. Wem geh&#246;rt die Erinnerung?</p>
<p>Heute findet am 13. Februar in Dresden einer der gr&#246;&#223;ten Neonaziaufm&#228;rsche Europas statt. Die Auseinandersetzungen zwischen Neonazis, Polizei und Gegendemonstranten bestimmen das Bild des Tages. Das traditionsreiche Gedenken ist zu einem Streit auf der Stra&#223;e geworden, der die ganze Stadt bewegt. Viele differierende Meinungen treffen aufeinander.</p>
<p>Vor der Silhouette der Stadt schafft die Dokumentation &#8220;<a href="http://www.come-together-der-film.de/" target="_blank">Come together. Dresden und der 13. Februar</a>&#8221; von Barbara Lubich einen Dialog zwischen diesen unterschiedlichen Positionen. Durch die Stimmen der Protagonisten blickt der Film auf die Geschichte des Gedenkens seit 1945 zur&#252;ck und reflektiert gleichzeitig die aktuelle Entwicklung. Der Wandel, den der Erinnerungsdiskurs in den letzten f&#252;nf Jahren erlebte, gewann auch 2012 weiter an Dynamik.</p>
<p>Im Filmgespr&#228;ch thematisieren wir mit den Filmemacherinnen<strong> Barbara Lubich</strong> und <strong>Claudia Jerzak</strong> sowie dem Journalisten <strong>Andreas Speit</strong> (u.a. &#8216;M&#228;delsache. Frauen in der Neonazi-Szene&#8217;) wie der heutige Erinnerungsdiskurs in Dresden aussieht und wie er sich von dem anderer St&#228;dte unterscheidet.<br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 17.01.2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Universit&#228;t Magdeburg (Geb&#228;ude 50/H&#246;rsaal 3, Gro&#223;e Steinernetischstra&#223;e)<br />
 Magdeburg</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh&#246;ren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende &#196;u&#223;erungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschlie&#223;en.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Killing Fields</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommunistischen Terrorregime der Roten Khmer brachte fast zwei Millionen Kambodschaner um. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den ver&#252;bten Verbrechen gegen die Menschlichkeit kommt jedoch nur langsam in Gang. Wir sprechen mit der ZFD-Fachkraft Kerstin Kastenholz dar&#252;ber, wie der Zivile Friedensdienst traumatisierte Gesellschaften unterst&#252;tzen kann.
14. Januar 2013, 19:00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die langsame Aufarbeitung des Terrorregimes der Roten Khmer in Kambodscha</strong></p>
<p>Das kommunistischen Terrorregime der Roten Khmer unter dem Diktator Pol Pot brachte von 1975 bis 1979 fast zwei Millionen Kambodschaner um. In einem barbarischen gesellschaftlichen Umw&#228;lzungsversuch, in dem der einzelne Mensch nichts z&#228;hlte, zwangen die Roten Khmer hunderttausende Menschen zur Feldarbeit, folterten und ermordeten sie in Gef&#228;ngnissen und lie&#223;en sie verhungern. Dieser Massenmord am eigenen Volk ist juristisch bis heute nur ansatzweise aufgearbeitet. Auch die Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den ver&#252;bten Verbrechen gegen die Menschlichkeit kommt nur langsam in Gang. Nichtsdestotrotz ist f&#252;r die nachwachsenden kambodschanischen Generationen die Erinnerung an dieses grausame Regime integraler Bestandteil der Vers&#246;hnungsarbeit, um eine friedliche Zukunft Kambodschas zu gestalten.</p>
<p>In unserer Veranstaltung fragen wir daher, welche Mittel und Wege der Zivile Friedensdienst bietet, um solche Prozesse in traumatisierten Gesellschaften zu unterst&#252;tzen. Wie arbeiten lokale zivilgesellschaftliche Gruppen zu diesem Thema und wie wirkt ihre Arbeit in die Gesellschaft hinein? Wie kann vor dem Hintergrund der zum Teil tiefen Verstrickung der Einzelnen eine intergenerationelle Verst&#228;ndigung erreicht werden? Als Referentin ist <strong>Kerstin Kastenholz </strong>(Dipl.-Geographin) eingeladen, die von 2008 bis 2010 ZFD-Fachkraft f&#252;r die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bei Youth for Peace in Kambodscha t&#228;tig war.</p>
<p>Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Engagiert f&#252;r Frieden und Entwicklung” ist eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem <a href="http://www.friedenskreis-halle.de/" target="_blank">Friedenskreis Halle e.V. </a>und Teil des Begleitprogramms zur Fotoausstellung &#8220;Eyes on Darkness. Aufarbeitung der Vergangenheit in Kambodscha&#8221;, die vom 5. Januar 2013 bis zum 31. Januar 2013 im Elisabethkrankenhaus zu sehen ist.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Montag, 14. Januar 2013<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Elizabethkrankenhaus (Mauerstra&#223;e 5)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NPD-Verbot? Eine Debatte</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/npd-verbot-eine-debatte-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 18:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch innerhalb der Parteien wird die Debatte &#252;ber ein NPD-Verbot intensiv gef&#252;hrt, denn ein Parteienverbot gilt als die sch&#228;rfste Waffe der streitbaren Demokratie. Wir laden zu einer Diskussion mit zwei Gr&#252;nen Landtagsabgeordneten. 
05. Dezember 2012, 19:00 Uhr, Merseburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/04/NPD-Verbot_HBS.gif" rel="lightbox[1646]"><img class="alignright size-medium wp-image-1490" title="NPD-Verbot Magdeburg" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/04/NPD-Verbot_HBS-300x214.gif" alt="" width="240" height="171" /></a>Seit bekannt geworden ist, dass es eine mordende rechtsterroristische Terrorzelle mit engen personellen Verbindungen zu mindestens einem hohen NPD-Funktion&#228;r in Th&#252;ringen gegeben hat, ist die Diskussion &#252;ber ein NPD-Verbot wieder neu entbrannt. Auch innerhalb der Parteien wird diese Debatte intensiv gef&#252;hrt, denn ein Parteienverbot gilt als die sch&#228;rfste Waffe der streitbaren Demokratie und ist dementsprechend mit hohen juristischen H&#252;rden verbunden. Diese konnten beim letzten Anlauf eines NPD-Parteienverbots im Jahr 2003 aufgrund der Verquickung von Verfassungsschutzinformanten und rechtsextremer F&#252;hrungsebene nicht erf&#252;llt werden, weshalb das Verbotsverfahren eingestellt und damit als gescheitert eingestuft wurde.</p>
<p>Deshalb sind die folgenden Fragen wieder hochaktuell: Welchen Umgang brauchen wir in einer Demokratie mit rechtsextremen Parteien? Sollte die NPD &#252;berhaupt verboten werden? Welche Voraussetzungen m&#252;ssen daf&#252;r erf&#252;llt sein und wie aussichtsreich w&#228;re ein Verbot? Gibt es wirkungsvolle Alternativen?</p>
<p>Es debattieren:</p>
<p><strong>Sebastian Striegel </strong>MdL, B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN:</p>
<p><em>„Eine demokratische Gesellschaft muss sich mit Neonazis, rechter Gewalt und Vorurteilen auseinandersetzen und sie bek&#228;mpfen! Verbote sind Symbolpolitik und helfen dabei nicht weiter.“</em></p>
<p><strong>S&#246;ren Herbst</strong> MdL, B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN:</p>
<p><em>„Ich halte ein NPD-Verbot f&#252;r notwendig, weil die menschenfeindliche Ideologie der NPD den Boden f&#252;r Gewalt bereitet und die Partei verbrecherische braune Strukturen deckt.“</em></p>
<h3>Veranstaltungszeit und -ort:</h3>
<p>Mittwoch, 05. Dezember 2012<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>St&#228;ndehaus (Oberaltenburg 2)<br />
 Merseburg</p>
<p></p>
<hr style="height: 1px; width: 462px; color: #ffffff; border: 1px solid #CCCCCC;" size="1" noshade="noshade" />
<p><em>Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh&#246;ren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende &#196;u&#223;erungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von diesen auszuschlie&#223;en. </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Acht T&#252;rken, ein Grieche und eine Polizistin</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/acht-tuerken-ein-grieche-und-eine-polizistin/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1604</guid>
		<description><![CDATA[Ein Jahr nach dem Aufdecken der Morde der Zwickauer Terrorzelle stellt sich nicht nur die Frage nach dem Versagen und der Verantwortung des Verfassungsschutzes. Die Schicksale der Opfer und deren Familien scheint vollkommen aus der &#214;ffentlichkeit verschwunden.
21. November 2012, 19:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/11/Acht-Tuerken.gif" rel="lightbox[1604]"><img class="alignright size-medium wp-image-1644" title="Acht T&#252;rken, ein Grieche und eine Polizistin" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/11/Acht-Tuerken-300x149.gif" alt="" width="210" height="104" /></a>Die Nachricht &#252;ber die Morde der rechtsextremen Terrorzelle „Nantionalsozialistischer Untergrund“ an zehn Menschen ersch&#252;tterte ganz Deutschland. Doch w&#228;hrend die Medien ausf&#252;hrliche T&#228;terprofile und detaillierte Berichte &#252;ber das Versagen der zust&#228;ndigen Beh&#246;rden ver&#246;ffentlichten, blieben die Schicksale der Opfer und deren Angeh&#246;rigen weitgehend unbeachtet.</p>
<p>Wer waren diese Menschen, deren Identit&#228;ten lange Zeit hinter dem Begriff „D&#246;nermorde“ verschwanden? Wie geht es den Hinterbliebenen heute? Die Dokumentation „Acht T&#252;rken, ein Grieche und eine Polizistin“ von Matthias Dei&#223;, Anne Kathrin Th&#252;ringer und Eva M&#252;ller besch&#228;ftigt sich mit diesen und vielen weiteren Fragen und stimmt zugleich nachdenklich &#252;ber den eigenen Umgang mit den Verbrechen. Im Anschluss an den Film laden wir zu einer Diskussion mit:</p>
<ul>
<li><strong>Kenan Kolat</strong> (Bundesvorsitzender der T&#252;rkischen Gemeinde in  Deutschland)</li>
<li><strong>Matthias Dei&#223;</strong> (Fernsehjournalist und Korrespondent der ARD)</li>
</ul>
<p>Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Gedenkst&#228;tte ROTER OCHSE Halle (Saale).</p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Mittwoch, 21. November 2012<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>LUX.PUSCHKINo (Kardinal-Albrecht-Stra&#223;e 6)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inklusion &#8211; Von der Idee zur kommunalen Praxis</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-von-der-idee-zur-kommunalen-praxis/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 09:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1593</guid>
		<description><![CDATA[Inklusion ist bisher vor allem ein Leitbild, f&#252;r das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber in der Praxis noch mehr mit Leben gef&#252;llt werden muss. Der Fachtag sucht Umsetzungsm&#246;glichkeiten und Herausforderungen f&#252;r inklusive Politik auf der kommunalen Ebene.
21. November 2012, 10:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>{Hochinklusiv} kommunal</strong></p>
<p>Inklusive Politik will &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen. Sie will Teilhabe f&#252;r alle erm&#246;glichen. Wie m&#252;ssen Strukturen und Institutionen in unterschiedlichen Kontexten beschaffen sein, damit Zusammenhalt in einer individualisierten und freien demokratischen Gesellschaft gelingt, die das Gemeinwohl im Blick hat?</p>
<p><strong>Inklusive Politik st&#228;rkt Menschen</strong></p>
<p>Eine konsequente inklusive Politik st&#228;rkt Menschen in ihren sozialen, politischen und kulturellen Kompetenzen und unterst&#252;tzt sie in ihrem Bestreben, ein emanzipiertes und erfolgreiches Leben zu f&#252;hren. Wir wollen Alternativen f&#252;r erlebte, erzwungene oder auch freiwillig eingegangene Spaltungen der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten aufzeigen.</p>
<p><strong>Inklusion muss mit Leben gef&#252;llt werden</strong></p>
<p>Eine inklusive Politik muss in allen Lebensbereichen wie Arbeit, Leben in der Stadt und auf dem Land, Kultur, Freizeit und Gesundheit verwirklicht werden. Allerdings ist Inklusion in dieser Form bisher vor allem ein Leitbild, f&#252;r das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gef&#252;llt werden muss. Auf unserem Fachtag konzentrieren wir uns daher auf Umsetzungsm&#246;glichkeiten und Herausforderungen f&#252;r inklusive Politik auf der kommunalen Ebene.</p>
<p>Der Fachtag „Inklusion &#8211; Von der Idee zur kommunalen Praxis“ am 21. November 2012 in Halle (Saale) bietet MultiplikatorInnen in Stadtverwaltungen, in Wohlfahrtsverb&#228;nden T&#228;tigen und Studierenden Anregungen f&#252;r ihr professionelles Handeln  zur Gestaltung einer inklusiven Stadtgesellschaft.</p>
<p>Auf dem Fachtag sollen folgende Fragen und Themenkomplexe n&#228;her beleuchtet werden:</p>
<ul>
<li>Was bedeutet inklusive Sozialplanung f&#252;r Kommunen und St&#228;dte?</li>
<li>Wie kann man Inklusion in der Stadt &#252;berhaupt messbar machen? </li>
<li>Welchen Herausforderungen stehen Kommunen gegen&#252;ber und welche Unterst&#252;tzung brauchen sie?</li>
<li>Vorstellung eines Praxisbeispiels aus Halle</li>
</ul>
<p><strong>Anmeldungen bis zum 14. November 2012 per E-Mail (info@boell-sachsen-anhalt.de) oder Fax (0345-2023928).</strong></p>
<p>Der Fachtag ist als Weiterbildungsveranstaltung durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt anerkannt <br />
 (AZ 504-53502/12/0438).</p>
<ul>
</ul>
<h2>Programm</h2>
<p>9:30 Uhr	 <br />
 <em>Begr&#252;&#223;ung</em></p>
<p><strong>Kommunale Inklusion I &#8211; Ideen und Konzepte</strong></p>
<p>9:45 &#8211; 10:15 Uhr<br />
 Was bedeutet inklusive Sozialplanung f&#252;r Kommunen und St&#228;dte?<br />
 Prof. Dr. Andreas Strunk (Verein f&#252;r Sozialplanung e.V.)</p>
<p>10:15 &#8211; 10:45 Uhr<br />
 Vorstellung des kommunalen Indexes f&#252;r Inklusion<br />
 Wiebke Lawrenz (Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft)</p>
<p>10:45 &#8211; 11:00 Uhr<br />
 <em>Kaffeepause</em></p>
<p><strong>Kommunale Inklusion II &#8211; Umsetzung und Praxis</strong></p>
<p>11:00 &#8211; 11:30 Uhr<br />
 Inklusion vor Ort &#8211; Strukturen, Umsetzungsm&#246;glichkeiten und Herausforderungen<br />
Ute Haupt (Stadtr&#228;tin und Vorsitzende des Sozialausschusses Halle)</p>
<p>11:30 &#8211; 12:00 Uhr<br />
 Inklusion im Schulalltag: „Saaleschule f&#252;r (H)alle“ <br />
 Dietrich Strech (Stellvertretender Vorsitzender Gemeinschaftsschule f&#252;r  (H)alle e.V.)</p>
<p>12:00 &#8211; 12:30 Uhr<br />
 <em>Mittagspause mit Imbiss</em></p>
<p>12:30 &#8211; 13:30 Uhr<br />
 Podiumsdiskussion: Inklusion – von der Idee zur kommunalen Praxis</p>
<p>13:30 – 14:00 Uhr<br />
 <em>Austauschm&#246;glichkeiten f&#252;r die <br />
 TagungsteilnehmerInnen</em></p>
<p>14:00 Uhr<br />
 <em>Ende der Veranstaltung</em></p>
<ul>
</ul>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="148" height="58" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes<em> {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft. </em></p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 21. November 2012<br />
 10:00 bis 14:00 Uhr</p>
<p>Landesinstitut f&#252;r Schulqualit&#228;t und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt LISA (Riebeckplatz 9) <br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaltland</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/kaltland/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/kaltland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 18:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1605</guid>
		<description><![CDATA[20 Jahre nach den ausl&#228;nderfeindlichen Anschl&#228;gen in Rostock-Lichtenhagen, setzt sich das Buch "Kaltland" kritisch mit der Herausbildung rechtsextremer Strukturen w&#228;hrend und nach der Wendezeit in der deutschen Gesellschaft auseinander.
Montag, 05. November 2012, Merseburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1637" title="Bild: picture alliance / dpa" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Kaltland_HBS_Merseburg-300x214.jpg" alt="" width="210" height="150" />Die Brandanschl&#228;ge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich als Horror­szenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Ged&#228;chtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach f&#252;llt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erz&#228;hlungen, autobiografischen Geschichten und Originalt&#246;nen prominenter Autoren und K&#252;nstler.</p>
<p>Die Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt l&#228;dt zusammen mit dem Merseburger B&#252;ndnis gegen Rechts zu einer Lesung des Sammelwerks  mit anschlie&#223;ender Diskussion &#252;ber die Entwicklung und Etablierung rechter Ideologien im Osten Deutschlands.</p>
<p>Zu Gast sind die beiden Herausgeber des Buches &#8220;Kaltland&#8221;,<strong> Markus Liske </strong>und <strong>Manja Pr&#228;kels</strong>.<br class="spacer_" /></p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und-zeit:</strong></h3>
<p>Montag, 05.November 2012<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>St&#228;ndehaus Merseburg (Oberaltenburg 2)<br />
 Merseburg<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Residenzpflicht</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/residenzpflicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 19:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1624</guid>
		<description><![CDATA[Wir zeigen einen Dokumentarfilm, der Fl&#252;chtlinge im Kampf gegen die Residenzpflicht begleitet und die systematische Ausgrenzung, der Fl&#252;chtlinge in Deutschland ausgesetzt sind, dokumentiert.
1. November 2012, 20:00 Uhr, Dessau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film und Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Residenzpflicht.jpg" rel="lightbox[1624]"><img class="alignright size-medium wp-image-1627" title="Residenzpflicht" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Residenzpflicht-300x223.jpg" alt="" width="180" height="134" /></a>Seit 20 Jahren k&#228;mpfen Fl&#252;chtlinge gegen die Residenzpflicht und damit gegen die systematische Ausgrenzungspolitik des deutschen Staates. Der Dokumentarfilm „<a href="http://residenzpflichtdoc.com" target="_blank">Residenzpflicht</a>“ begleitet einige Fl&#252;chtlinge bei dieser Auseinandersetzung und ist somit eine Analyse aus Sicht der Fl&#252;chtlinge, die gezwungen sind, in einer fast hermetischen Welt zu leben. Es ist mehr als fraglich, ob diese Lebensbedingungen mit den Menschenrechten vereinbar sind. Die in Zusammenarbeit mit mehreren Fl&#252;chtlingsselbstorganisationen, Medien, JuristInnen, AkademikerInnen und K&#252;nsterInnen entstandene Dokumentation soll dazu beitragen, in der deutschen &#214;ffentlichkeit Bewusstsein zu schaffen &#252;ber diesen Teil der deutschen Asyl- und Fl&#252;chtlingspolitik und eine Debatte &#252;ber das Bleiberecht in der &#246;ffentlichen und politischen Wahrnehmung initiieren.</p>
<p>Im Anschluss an den Film laden wir zur Diskussion mit</p>
<ul>
<li><strong>Denise Garcia Bergt</strong>, Regisseurin des Films, Journalistin und Produzentin </li>
<li><strong>Ska Keller</strong> (MdEP, B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen), stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss des Europ&#228;ischen Parlaments mit den Schwerpunktthemen Migrations- und Asylpolitik<br class="spacer_" /></li>
</ul>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Donnerstag, 1. November 2012<br />
 20:00 Uhr</p>
<p>Kiez Kino (Berthold-Brecht-Str. 29)<br />
 Dessau-Ro&#223;lau</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Ahmadiyya in Bangladesh</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/the-ahmadiyya-in-bangladesh/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 18:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1635</guid>
		<description><![CDATA[Bangladesh is the third largest predominantly Muslim country in the world. But an examination of the situation of the Ahmadiyya community in Bangladesh shows that the meaning of ‘Muslimness’ is contested.
30. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bangladesh is the third largest predominantly Muslim country in the world; about ninety percent of the population is Muslim. But an examination of the situa­tion of the Ahmadiyya community in Bangladesh shows that the meaning of ‘Muslimness’ is contested. Though the members of this community hold them­selves to be ‘true’ Sunni Muslims, this identity has not remained unchallenged. Indeed, an anti-Ahmadiyya movement in existence since the 1980s has consistently demanded that the state declares them to be non-Muslims. Though this movement depends primarily on those commonly labelled ‘Islamists’, it would be naive to assume that only these believe that the Ahmadis are not Muslims; much of the general populace shares the same view. Though the state has not declared the community to be ‘non-Muslim’, a discernible discriminatory state attitude towards them is certainly observable. All these factors, based primarily on the issue of contested religious classification, marginalise the community in various aspects.</p>
<p>With <strong>Prof. Dr. Ainoon Naher</strong>, Department of Anthropology, Jahangirnagar University, Bangladesh</p>
<p>Eine gemeinsame Veranstaltung des Seminars f&#252;r Arabistik und Islamwissenschaft und des S&#252;dasien-Seminars der Universit&#228;t Halle-Wittenberg und der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 30. Oktober 2012<br />
19:00 Uhr</p>
<p>Universit&#228;tsplatz (Melanchthonianum, H&#246;rsaal XV)<br />
Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inklusion &#8211; Sch&#246;ne Theorie, graue Praxis?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-theorie-graue-praxis/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-theorie-graue-praxis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 18:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1615</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen unseres Projektes "hochinklusiv - Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft" wollen wir fragen, wie Politik &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen kann, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen sind.
29. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1633" title="Inklusion" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/10/Inklusion_klein.png" alt="" width="179" height="137" />In den letzten Jahren gab es deutliche Fortschritte in der Politik f&#252;r Menschen mit Behinderung, trotzdem sind die grundlegenden Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention – Recht auf selbstbestimmtes Leben, Teilhabe und Inklusion –  in der Praxis noch nicht hinreichend verwirklicht. So kann es nicht nur um ein st&#228;rker ausgebautes Leistungssystem f&#252;r Menschen mit Behinderungen gehen, sondern zugleich muss auch die gleichberechtigte Teilhabe am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben gef&#246;rdert werden. Wie ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen-Anhalt vorangeschritten? Welche Beispiele gibt es f&#252;r gelungene Inklusion und wo gibt es nach wie vor Baustellen? Wie kann Politik &#246;ffentliche Institutionen st&#228;rken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen?<br class="spacer_" /></p>
<p>&#220;ber diese Fragen diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Cornelia L&#252;ddemann</strong> MdL, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN</li>
<li><strong>Hans-Peter Pischner</strong>, Behindertenbeauftragter der Stadt Magdeburg</li>
<li><strong>Dr. Marion Schulze</strong>, Behindertenbeauftragte Otto-von-Guericke-Universit&#228;t Magdeburg (Moderation)<br class="spacer_" /></li>
</ul>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="118" height="46" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes <em>{hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft</em>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Veranstaltungsort und -zeit: </strong></p>
<p>Montag, 29. Oktober 2012<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Roncalli-Haus (Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, Raum 313)<br />
 Magdeburg<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NPD-Verbot? Eine Debatte</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/npd-verbot-eine-debatte-2/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/npd-verbot-eine-debatte-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1602</guid>
		<description><![CDATA[Auch innerhalb der Parteien wird die Debatte &#252;ber ein NPD-Verbot intensiv gef&#252;hrt, denn ein Parteienverbot gilt als die sch&#228;rfste Waffe der streitbaren Demokratie. Wir laden zu einer Diskussion mit zwei Gr&#252;nen Landtagsabgeordneten.
11. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Magdeburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/04/NPD-Verbot_HBS.gif" rel="lightbox[1602]"><img class="alignright size-medium wp-image-1490" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/04/NPD-Verbot_HBS-300x214.gif" alt="" width="218" height="156" /></a>Seit bekannt geworden ist, dass es eine mordende rechtsterroristische Terrorzelle mit engen personellen Verbindungen zu mindestens einem hohen NPD-Funktion&#228;r in Th&#252;ringen gegeben hat, ist die Diskussion &#252;ber ein NPD-Verbot wieder neu entbrannt. Auch innerhalb der Parteien wird diese Debatte intensiv gef&#252;hrt, denn ein Parteienverbot gilt als die sch&#228;rfste Waffe der streitbaren Demokratie und ist dementsprechend mit hohen juristischen H&#252;rden verbunden. Diese konnten beim letzten Anlauf eines NPD-Parteienverbots im Jahr 2003 aufgrund der Verquickung von Verfassungsschutzinformanten und rechtsextremer F&#252;hrungsebene nicht erf&#252;llt werden, weshalb das Verbotsverfahren eingestellt und damit als gescheitert eingestuft wurde.</p>
<p>Deshalb sind die folgenden Fragen wieder hochaktuell: Welchen Umgang brauchen wir in einer Demokratie mit rechtsextremen Parteien? Sollte die NPD &#252;berhaupt verboten werden? Welche Voraussetzungen m&#252;ssen daf&#252;r erf&#252;llt sein und wie aussichtsreich w&#228;re ein Verbot? Gibt es wirkungsvolle Alternativen?</p>
<p>Es debattieren:</p>
<p><strong>Sebastian Striegel MdL</strong>, B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN:<br />
 <em>„Eine demokratische Gesellschaft muss sich mit Neonazis, rechter Gewalt und Vorurteilen auseinandersetzen und sie bek&#228;mpfen! Verbote sind Symbolpolitik und helfen dabei nicht weiter.“</em></p>
<p><strong>S&#246;ren Herbst MdL</strong>, B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN:<br />
 <em>„Ich halte ein NPD-Verbot f&#252;r notwendig, weil die menschenfeindliche Ideologie der NPD den Boden f&#252;r Gewalt bereitet und die Partei verbrecherische braune Strukturen <em><em>deckt.</em></em>&#8220;</em><br class="spacer_" /></p>
<h3><strong>Veranstaltungsort und -zeit:</strong></h3>
<p>Donnerstag, 11. Oktober 2012<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Kulturzentrum Moritzhof (Moritzplatz 1)<br />
Magdeburg</p>
<p><hr style="height: 1px; width: 480px; color: #ffffff; border: 1px solid #CCCCCC;" size="1" noshade="noshade" />
<em>Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh&#246;ren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende &#196;u&#223;erungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschlie&#223;en.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle inklusive?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/alle-inklusive/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/alle-inklusive/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 18:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1584</guid>
		<description><![CDATA[Erwerbsarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Ort von sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Inklusion.  Allerdings sind bestimmte Gruppen strukturell benachteiligt und werden dadurch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt.  
08. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Halle ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inklusion und Ausgrenzung in der Arbeitsgesellschaft</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Inklusion_Arbeit_Halle.jpg" rel="lightbox[1584]"><img class="alignright size-medium wp-image-1598" title="Alles inklusive" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Inklusion_Arbeit_Halle-300x212.jpg" alt="" width="180" height="127" /></a>Erwerbsarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Ort von sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Inklusion.  Allerdings erm&#246;glicht die Arbeitsgesellschaft nicht allen Erwerbsf&#228;higen die gesellschaftliche Teilhabe &#8211; bestimmte Gruppen sind strukturell benachteiligt und werden dadurch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt. Grundlegende Fragen in diesem Zusammenhang sind: Wie kann man sich die Ausgrenzungsprozesse in der Gesellschaft vorstellen? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind von diesen exklusiven Prozessen  und Praktiken besonders betroffen? Ausgehend von der w&#252;nschenswerten Vorstellung einer inklusiven Arbeitsgesellschaft soll auch diskutiert werden, welche politischen Handlungsm&#246;glichkeiten es gibt, um eine inklusive Gesellschaft zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um eine formale, institutionelle Eingliederung in die demokratische Gesellschaft, sondern um das Einl&#246;sen die beiden gro&#223;en Versprechen der Demokratie &#8211; politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit.<br class="spacer_" /></p>
<p>Dar&#252;ber diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Prof. Dr. Martin Kronauer </strong>(Hochschule f&#252;r Wirtschaft und Recht, Berlin),<strong> </strong></li>
<li><strong>Dr. Karin Scherschel </strong>(Friedrich-Schiller-Universit&#228;t, Jena),</li>
<li><strong>Horst Frehe</strong> (Staatsrat bei der Senatorin f&#252;r Soziales, Kinder, Jugend und Frauen Bremen)<em> </em></li>
</ul>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="133" height="52" />Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes<em> {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft</em>.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Montag, 8. Oktober 2012<br />
 19:00 Uhr</p>
<p>Melanchthonianum (Universit&#228;tsplatz, H&#246;rsaal D)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Beschneidung – Ein Dilemma“</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/beschneidung-ein-dilemma-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 22:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiviert]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1620</guid>
		<description><![CDATA[Bericht zur sehr facettenreichen und differenzierten Debatte &#252;ber die Frage der Zul&#228;ssigkeit von (religi&#246;s begr&#252;ndeten) Beschneidungen bei Jungen im Rahmen der interkulturellen Woche in Halle (Saale) am 25. September 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veranstaltungsbericht</strong></p>
<p>Das Urteil des Landgerichts K&#246;ln am 7. Mai, wonach die Beschneidung von Jungen eine rechtswidrige K&#246;rperverletzung ist, hat in Deutschland eine in Teilen sehr aufgeheizte Debatte vor allem um die religi&#246;s motivierte Beschneidung ausgel&#246;st. Unsere mit etwa 80 Zuh&#246;rern sehr gut besuchte Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche zeichnete sich im Gegensatz dazu durch eine insgesamt sachliche und respektvolle Diskussion aus. Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Giuseppe Veltri  (Lehrstuhl f&#252;r Judaistik an der Universit&#228;t Halle), Prof. Dr. Michael Germann (Lehrstuhl f&#252;r &#214;ffentliches Recht, Staatskirchen- und Kirchenrecht an der Universit&#228;t Halle), Dr. Tarek Ali (stellvertretender Vorsitzender Islamisches Kulturcenter Halle) und Heinz Hilgers (Vorsitzender Deutscher Kinderschutzbund). Geleitet wurde die Diskussion von der Fraktionsvorsitzenden von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Landtag, Prof. Dr. Claudia Dalbert.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1622" title="Beschneidungsdebatte" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Debatte1-300x193.png" alt="" width="300" height="193" />Eingangs stellte Claudia Dalbert Giuseppe Veltri  und Tarek Ali die Frage, warum eigentlich die Beschneidung im Judentum und im Islam so wichtig sei. Veltri f&#252;hrte zun&#228;chst grundlegend aus, dass in der aktuell gef&#252;hrten Kindeswohldebatte drei Aspekte zum Tragen kommen; das k&#246;rperliche Kindswohl, das seelische und das soziale Kindswohl, und dass letzteres in der Debatte h&#228;ufig eine geringere Rolle spiele, obwohl es gleichfalls wichtig sei. Er merkte an, dass die Beschneidung im Judentum ein wichtiges Merkmal des Judentums sei, aber keine Voraussetzung, um j&#252;dischen Glaubens zu sein, wie etwa die Taufe. Grunds&#228;tzlich sei die Beschneidung f&#252;r Juden ein Zeichen der besonderen Beziehung des j&#252;dischen Volkes zu Gott. Dr. Tarek Ali erkl&#228;rte, dass auch im Koran die Beschneidung von Jungen nicht vorgeschrieben sei, die Beschneidung eine Tradition ist, die sich aus der ‚Sunna‘ &#8211; einer historisch-tradierten, etablierten Verhaltensweise &#8211; ergebe. Im islamischen Glauben w&#252;rde die Beschneidung vor allem aus Reinheits- und Hygienegr&#252;nden vorgenommen.</p>
<p>Nach der Grundlegung der religi&#246;sen Praxis aus muslimischer und j&#252;discher Sicht, erl&#228;uterte Heinz Hilgers die Position des Deutschen Kinderschutzbundes, der f&#252;r die k&#246;rperliche Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen eintritt. Heinz Hilgers legte Wert darauf, dass der Deutsche Kinderschutzbund sich nicht f&#252;r ein strafrechtliches Verbot von Beschneidungen bei Jungen einsetze, aber sehr wohl genau nach den Bedingungen schaue, unter denen die Beschneidungen vorgenommen w&#252;rden. Hier m&#252;sse klar sein, so der Vorsitzende des Kinderschutzbundes, dass die Beschneidungen unter &#228;rztlicher Aufsicht und unter Ber&#252;cksichtigung des Kindswohls auch unter Bet&#228;ubung durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssten. Grunds&#228;tzlich erkl&#228;rte er jedoch, dass er bei den Eltern daf&#252;r werbe, diese religi&#246;se Praxis aufzugeben. Er habe jedoch Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass es sich um ein zentrales Ritual des religi&#246;sen Lebens handele. Deshalb sei ihm wichtig, dass auch der gesellschaftliche Dialog auf Augenh&#246;he und mit Respekt geschehe und es nicht um eine generelle Verurteilung oder Diffamierung der Eltern gehe, wie es teilweise in der aufgeheizten Debatte zu diesem Thema geschehen ist. „Die Eltern wissen in den meisten F&#228;llen, was das Beste f&#252;r ihr Kind ist“, sagte Hilgers.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1623" title="Podium Beschneidungsdebatte" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Debatte2-300x175.png" alt="" width="270" height="158" />Aus juristischer Sicht legte Prof. Dr. Michael Germann dar, dass es sich bei der Beschneidungsdebatte um einen Grundrechtekonflikt zwischen dem Recht auf k&#246;rperlicher Unversehrtheit und freier Entfaltung der Pers&#246;nlichkeit, der Religionsfreiheit und dem besonderen Schutz der Familien handelt. Er stellte fest, dass es dabei nicht um eine ‚entweder-oder‘  Entscheidung gehen kann, sondern dass es vielmehr darauf ank&#228;me, die Grundrechtspositionen abzuw&#228;gen und differenziert zu betrachten. Er machte deutlich, dass das K&#246;lner Urteil, das er als „Fehlurteil“ bezeichnete, auch gesellschaftspolitische Konsequenzen habe. So fragte er danach,  in welcher Gesellschaft Menschen j&#252;dischen und muslimischen Glaubens leben w&#252;rden, wenn Ihnen ein integraler Teil ihrer religi&#246;sen Praxis strafrechtlich verboten w&#252;rde. „Im Grunde“, so der Professor f&#252;r &#214;ffentliches Recht, Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, „geht es doch um die Frage, ob der Staat bei diesem Beschneidungsthema ein Eingriffsrecht in die Familie hat oder nicht.“ Er verneinte diese Frage und machte darauf aufmerksam, dass die Sorgepflichten der Eltern f&#252;r ihre Kinder auch beinhalteten, ihrem Kind religi&#246;se Erziehung angedeihen zu lassen – mit allen religi&#246;sen Praktiken, die damit verbunden w&#228;ren.<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beschneidung &#8211; Ein Dilemma</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/beschneidung-ein-dilemma/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 18:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.boell-sachsen-anhalt.de/?p=1569</guid>
		<description><![CDATA[Kindeswohl oder Religionsfreiheit – das die Frage in der aktuellen Debatte zur Beschneidung von Jungen. Im Rahmen der interkulturellen Woche laden wir zu einer Diskussionsrunde mit Experten aus Wissenschaft und Praxis.
25. September 2012, 19:00 Uhr, Halle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Beschneidung_IKW.jpg" rel="lightbox[1569]"><img class="alignright size-medium wp-image-1597" title="Bild: © Jorge Valenzuela A / Wikimedia Commons" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/09/Beschneidung_IKW-300x214.jpg" alt="" width="124" height="89" /></a>Kindeswohl oder Religionsfreiheit – das ist hier die Frage. Die Debatte zur Beschneidung von Jungen ist derzeit in vollem Gange. Viele &#196;rzte und Juristen sprechen sich gegen die Beschneidung aus,  (nicht nur) j&#252;dische und muslimische Verb&#228;nde sehen hingegen das Recht auf freie Religionsaus&#252;bung verletzt und &#228;u&#223;ern sich besorgt.</p>
<p>Dieser Grundrechtekonflikt ist diffizil, weil er an verschiedene gegeneinander abzuw&#228;gende G&#252;ter r&#252;hrt – eine einfache Antwort kann es nicht geben. Ist die k&#246;rperliche Unversehrtheit des Kindes ein h&#246;heres Gut als das Recht auf Religionsfreiheit? Sollten Beschneidungen aus religi&#246;sen Gr&#252;nden verboten werden? Oder macht sich Deutschland, wie Angela Merkel sagt, zur Komiker-Nation, wenn es als einziges Land Beschneidungen verbietet?</p>
<p>Diese und weitere Fragen diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Prof. Dr. Guiseppe Veltri</strong> (Lehrstuhl f&#252;r Judaistik an der Universit&#228;t Halle)</li>
<li><strong>Prof. Dr. Michael Germann</strong> (Lehrstuhl f&#252;r &#214;ffentliches Recht, Staatskirchen- und Kirchenrecht an der Universit&#228;t Halle)</li>
<li><strong>Dr. Tarek Ali </strong>(stellvertretender Vorsitzender Islamisches Kulturcenter Halle)</li>
<li><strong>Heinz Hilgers </strong>(Vorsitzender Deutscher Kinderschutzbund)</li>
<li><strong>Prof. Claudia Dalbert MdL</strong> (Fraktionsvorsitzende B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Landtag, Moderation)<br class="spacer_" /></li>
</ul>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen der <a href="http://www.interkulturellewoche.de" target="_blank">Interkulturellen Woche 2012</a>.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 25. September 2012<br />
 19:00 Uhr<br class="spacer_" /></p>
<p>Franckesche Stiftungen (Franckeplatz 1, Amerikazimmer)<br />
 Halle (Saale)<br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Land f&#252;r Frauen?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/kein-land-fuer-frauen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 18:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sexuelle Gewalt und Diskriminierung sind keineswegs rein afrikanische, sondern weltweite Probleme. Dennoch hat die Demokratische Republik Kongo den Ruf, „der schlimmste Ort f&#252;r Frauen“ zu sein. Desiree Lwambo gibt Einblicke in die Hintergr&#252;nde sexueller Gewalt und aktuelle Entwicklungen.
17. Juli 2012, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sexuelle Gewalt im Kongo</strong></p>
<p>Sexuelle Gewalt und Diskriminierung sind keineswegs rein  afrikanische, sondern weltweite Probleme. Dennoch hat die Demokratische  Republik Kongo den Ruf, „der schlimmste Ort f&#252;r Frauen“ zu sein. In  Gleichstellungsrankings steht das Land meist am Ende der Liste.  Einseitige Berichterstattung und Statistiken ignorieren jedoch die  internationale Relevanz der Probleme ebenso wie die komplexe Realit&#228;t  der kongolesischen Bev&#246;lkerung zwischen Krieg, Staatsversagen und  kulturellem Wandel. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit tr&#228;gt bisher kaum dazu  bei, die Ursachen sexueller Gewalt nachhaltig zu bek&#228;mpfen: es mangelt  zwar nicht an Finanzierung, wohl aber an angemessenen Strategien.</p>
<p>Die Referentin <strong>Desiree Lwambo</strong> arbeitet als  Friedensfachkraft f&#252;r den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) im  Ostkongo und f&#246;rdert dort in Kooperation mit der kongolesischen NRO HEAL  Africa den Wiederaufbau lokaler Gemeinschaften. In ihrem Vortrag gibt  sie Einblicke in die Hintergr&#252;nde sexueller Gewalt, aktuelle  Entwicklungen und Herangehensweisen sowie Erfolge und R&#252;ckschlage in der  Arbeit mit Basisorganisationen im Kongo.</p>
<p>Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe “<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/engagiert-fuer-frieden-und-entwicklung-2/">Engagiert f&#252;r Frieden und Entwicklung</a>” ist eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Friedenskreis Halle.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit</h3>
<p>Dienstag, 17. Juli 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Goldene Rose (Rannische Str. 19)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herz des Himmels – Herz der Erde</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/herz-des-himmels-herz-der-erde/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/herz-des-himmels-herz-der-erde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 18:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Iberoamerikanische Kulturtage 2012 laden wir gemeinsam mit si Halle zu einem Dokumentarfilm und anschlie&#223;endem Gespr&#228;ch &#252;ber das Leben der Mayas heute und die Ausbeutung der Ressourcen in ihren Territorien.
05. Juli 2012, 19.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Film mit Filmgespr&#228;ch</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/07/Herz-des-Himmels.jpg" rel="lightbox[1553]"><img class="alignright size-medium wp-image-1554" title="Herz des Himmels" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/07/Herz-des-Himmels-300x168.jpg" alt="" width="240" height="134" /></a>Der Dokumentarfilm &#8220;<a href="http://www.herzdeshimmels-herzdererde.de/" target="_blank">Herz des Himmels &#8211; Herz der Erde</a>&#8221; (2011, 98 min, Spanisch +Maya, deutsche Untertitel) &#252;ber die heutigen Maya hat Premiere in Halle. Ein Film mit grandiosen Bildern schl&#228;gt den Bogen von ihren Anfangsmythen zu ihrem heutigen Denken und Sein im historischen Jahr der Mayakultur. Der Zuschauer erf&#228;hrt die spirituelle Tiefe der Protagonisten genauso wie ihre Geschichten schmerzlicher Verluste und kann die Sch&#246;nheit der Landschaft entdecken.</p>
<p>Sechs junge Maya lassen uns teilhaben an ihrem Leben, ihrem Alltag, ihren Zeremonien und ihrem Widerstand gegen die Bedrohung ihrer Kultur und Umwelt.</p>
<p>Hauptthemen der Diskussion sind der allgemeine Blick auf das heutige Leben der Mayas, die  Bewegung der Zapatisten und die Ausbeutung der Ressourcen in den Territorien der Maya. Zu Gast sind:</p>
<ul>
<li><strong>Ska Keller</strong> MdEP B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, politische Schwerpunkte: Migration, Menschenrechte, Entwicklungspolitik. </li>
<li><strong>Dr. Peter G&#228;rtner</strong>, Lateinamerikawissenschaftler, Universit&#228;t Leipzig</li>
<li><strong>Mario Krygier</strong>, Buchautor und Sachkundiger zu Mayageschichte und –astronomie</li>
<li><strong>Gerardo Lerma Hernandez</strong>, geb&#252;rtiger Mexikaner mit Wurzeln und Familie in Chiapas, Mitglied der Gesellschaft f&#252;r bedrohte Volker in Mexiko</li>
</ul>
<p>Eine Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit si-halle.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit</h3>
<p>Donnerstag, 05. Juli 2012<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Puschkino (Kardinal-Albrecht-Stra&#223;e 6)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inklusion: Sch&#246;ne Illusion oder realistisches Ziel?</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-illusion-oder-realistisches-ziel/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-illusion-oder-realistisches-ziel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiviert]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Behindertenrechte sind Menschenrechte. Zentrales Ziel ist es daher, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft sicherzustellen. Dennoch stellt sich die Frage: bleibt tats&#228;chliche gesellschaftliche Inklusion eine sch&#246;ne Utopie? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bericht zur <a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-utopie-oder-realistisches-ziel/">Veranstaltung am 26. Juni 2012</a></strong></p>
<p>Unsere Gesellschaft steht unter hohem sozialen Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Teilhabe und Zukunftsperspektiven driften immer deutlicher auseinander. Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Ein Teil dieser inklusiven Politik ist auch das 2008 von der UN verabschiedete <a href="http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/menschenrechtsinstrumente/vereinte-nationen/menschenrechtsabkommen/behindertenrechtskonvention-crpd.html" target="_blank">&#220;bereinkommen f&#252;r die Rechte von Menschen mit Behinderungen</a>. Zentrales Ziel dieser Konvention ist die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft, anstatt sie von staatlicher Seite aus zu bevormunden. Dabei geht es auch darum, eine m&#246;glichst unabh&#228;ngige Lebensf&#252;hrung zu gew&#228;hrleisten.</p>
<p>Wir fragten, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat. Gab es Ver&#228;nderungen nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention? Und welche Arbeitsformen sind im Hinblick auf das gesellschaftliche Ziel der Inklusion angemessen?</p>
<p>Die Podiumsg&#228;ste waren <a href="http://www.erzwiss.uni-leipzig.de/fakultaet/personen?view=properson&amp;id=93" target="_blank">Prof. Dr. Saskia Schuppener</a> (Professorin f&#252;r Geistigbehindertenp&#228;dagogik, Erziehungswissenschaftliche Fakult&#228;t an der Universit&#228;t Leipzig), <a href="http://www.isl-ev.de/" target="_blank">Uwe Frevert</a> (Sozialp&#228;dagoge und Vorstand im Verein Selbstbestimmt Leben e.V.) und <a href="http://www.hbwev.emenue.net/" target="_blank">Norbert Wendt</a> (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Halleschen Behindertenwerkst&#228;tten). Moderiert wurde die Diskussion von Peter Sellin, dem Referenten f&#252;r Sozialpolitik der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung. Mit den geladenen G&#228;sten gelang es, unterschiedliche Perspektiven in der Diskussion um Inklusion – auf Schulebene, der Ebene der beruflichen Ausbildung und schlie&#223;lich auf der Ebene des Arbeitsmarktes –  exemplarisch einzufangen.</p>
<p><strong>Integration und Inklusion</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Inklusion.png" rel="lightbox[1556]"><img class="alignright size-medium wp-image-1548" title="Inklusion" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Inklusion-300x144.png" alt="" width="210" height="101" /></a>In ihrem Eingangsstatement machte Saskia Schuppener zun&#228;chst noch einmal den Unterschied zwischen Integration und Inklusion deutlich. Beides seien keine neuen Themen f&#252;r die Geistigbehindertenp&#228;dagogik. „Integration“, so die Hochschulprofessorin, „ist es, wenn etwas vorher ausgesondertes, bzw. exkludiertes wieder zu etwas hinzugef&#252;gt werden soll. Bei der Inklusion sind hingegen von Anfang an die Strukturen so offen, dass Chancengleichheit und Selbstbestimmung m&#246;glich ist“.</p>
<p>Auch f&#252;r Uwe Frevert steht der Begriff der Inklusion f&#252;r einen umfassenderen Ansatz. Er betonte, dass es grunds&#228;tzlich darum gehe, die Menschenrechte f&#252;r Menschen mit Behinderungen zu wahren. Er stelle hier gro&#223;e Defizite in Deutschland fest, vor allem was die institutionelle Exklusion (d.h. Unterbringung in Heimen und Anstalten) angehe. Frevert machte deutlich, dass die UN nicht zuletzt wegen der Situation in Deutschland in der Verabschiedung der Behindertenrechtskonvention ein Mittel zur Verbesserung der Menschenrechtsbedingungen f&#252;r behinderte Menschen sah.</p>
<p>Prof. Dr. Saskia Schuppener verwies am Beispiel der schulischen Inklusion vor allem auf aktuelle strukturelle Entwicklungen im Bereich der Geistigbehindertenp&#228;dagogik. Hier stellte sie als besonders problematisch heraus, dass die Gruppe der geistig-mehrfachbehinderten Personen h&#228;ufig aus dem Blick heraus fallen und damit von der Gesellschaft zu „forgotten people“ gemacht werden – an dieser Stelle also eine Exklusion stattfinde. Dies w&#228;re auch ein Grund, weshalb diese Gruppe in der derzeitigen Inklusionsdebatte keine Rolle spiele.</p>
<p>Uwe Frevert machte eindr&#252;cklich deutlich, dass gerade die „Verwahrung“ von Menschen mit Behinderung in ‚besonderen‘ Institutitionen wie F&#246;rderschulen, Behindertenwerkst&#228;tten etc. das schaffe, was eigentlich verhindert werden soll – ein exkludierendes System. Norbert Wendt hielt als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Halleschen Behindertenwerkst&#228;tten dagegen, dass diese Institutionen auch einen ‚Schutz- und Schonraum‘ f&#252;r Menschen mit geistigen und psychischen (weniger mit k&#246;rperlichen) Behinderungen darstellten, den einige ben&#246;tigten. Ihm w&#228;re es am liebsten, wenn es gel&#228;nge m&#246;glichst viele seiner Klienten in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Er stellte jedoch auch klar, dass der derzeitige erste Arbeitsmarkt kein ‚sozialer Arbeitsmarkt‘, sondern auf gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Effizienz angewiesen sei – was die Einstellung von Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung schwierig mache.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ergebnisse und Herausforderungen</strong></p>
<p><a href="http://www.boell.de/hochinklusiv"><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="212" height="83" /></a>Ein wichtiges Ergebnis der Diskussion war das einstimmige Pl&#228;doyer f&#252;r mehr Wahlm&#246;glichkeiten f&#252;r Menschen mit Behinderung und damit einhergehend, eine bessere finanzielle Ausstattung. Letzte soll es erm&#246;glichen, Menschen mit Behinderung vermehrt ambulant zu behandeln und weniger auf Institutionen zu setzen, die einen Gro&#223;teil des f&#252;r Menschen mit Behinderungen bereitgestellten Geldes zur Sicherung des eigenen &#220;berlebens verschlingen.</p>
<p>Im Bereich der schulischen Bildung liegt die besondere Herausforderung darin, von der von Saskia Schuppener so bezeichneten „Einzelintegration“ bzw. „Einzelinklusion“ zu einem System zu kommen, dass auf die teuren parallelen Schulstrukturen verzichtet. Stattdessen muss auf inklusive Schulen gesetzt werden mit dem daf&#252;r erforderlichen Betreuungsschl&#252;ssel.</p>
<p>Norbert Wendt sah weitergehend im Bereich der beruflichen Ausbildung die Notwendigkeit, diese zuk&#252;nftig &#252;ber die zust&#228;ndigen Handwerkskammern bzw. Industrie- und Handelskammern zertifizieren zu lassen, damit Menschen mit Behinderung in Zukunft &#252;ber eine abgeschlossene Berufsausbildung verf&#252;gen, die auch auf dem ersten Arbeitsmarkt anerkannt wird. Hier, so Norbert Wendt, seien derzeit auch in den Behindertenwerkst&#228;tten enorme Ver&#228;nderungen im Gange.</p>
<p>F&#252;r Uwe Frevert liegt die gr&#246;&#223;te Herausforderung darin, die exkludierenden Strukturen, die derzeit durch den Staat &#252;ber die staatliche Finanzierung gest&#252;tzt und gef&#246;rdert werden, abzubauen. Er forderte daher einen Ausstieg aus der Heim- und Anstaltsstruktur.</p>
<p>Unisono war die Meinung der Podiumsg&#228;ste, dass wir bisher in Deutschland noch nicht von Inklusion sprechen k&#246;nnen, sondern immer noch und im besten Fall von Integration von Menschen mit Behinderungen. Der Bereich, in dem inklusive Strukturen, trotz aller Einschr&#228;nkungen, bisher am meisten durchgesetzt w&#228;ren, ist laut Prof. Dr. Saskia Schuppener, der schulische.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inklusion: Sch&#246;ne Utopie oder realistisches Ziel?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 19:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Wir fragen, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat.
26. Juni 2012, 20.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie kann selbstbestimmte Teilhabe f&#252;r Menschen mit Behinderung erreicht werden?</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1548" title="Inklusion" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Inklusion.png" alt="" width="242" height="117" />Unsere Gesellschaft steht unter hohem sozialen Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Teilhabe und Zukunftsperspektiven driften immer deutlicher auseinander. Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Ein Teil dieser inklusiven Politik ist auch das 2008 von der UN verabschiedete &#220;bereinkommen f&#252;r die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Zentrales Ziel dieser Konvention ist die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft, anstatt sie von staatlicher Seite aus zu bevormunden. Dabei geht es auch darum, eine m&#246;glichst unabh&#228;ngige Lebensf&#252;hrung zu gew&#228;hrleisten.</p>
<p>Wir fragen, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat. Gab es Ver&#228;nderungen nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention? Und welche Arbeitsformen sind im Hinblick auf das gesellschaftliche Ziel der Inklusion angemessen? &#220;ber diese und viele weitere Fragen diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Prof. Dr. Saskia Schuppener</strong>, <a href="http://www.erzwiss.uni-leipzig.de/fakultaet/personen?view=properson&amp;id=93" target="_blank">Geistigbehindertenp&#228;dagogik Universit&#228;t Leipzig</a></li>
<li><strong>Uwe Frevert</strong>, <a href="http://www.isl-ev.de/" target="_blank">Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.</a></li>
<li><strong>Norbert Wendt</strong>, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer <a href="http://www.hbwev.emenue.net/" target="_blank">Hallesche Behindertenwerkst&#228;tten e.V.</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.boell.de/hochinklusiv" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1549" title="Hochinklusiv" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/Hochinklusiv.png" alt="" width="133" height="52" /></a>Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes<em> {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielf&#228;ltigen Gesellschaft</em>.</p>
<h2><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/inklusion-schoene-illusion-oder-realistisches-ziel/"><span style="text-decoration: underline;">Link zum Veranstaltungsbericht</span></a></h2>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 26. Juni 2012<br />
 20.00 Uhr</p>
<p>IHK Halle-Dessau (L.-Wucherer-Saal, Franckestr. 5)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Antiziganismus ist Alltag&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/antiziganismus-ist-alltag/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 18:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorurteile und Stereotype gegen&#252;ber Zigeunern sind weit verbreitet und werden in den Medien, in Politik und Gesellschaft nur selten kritisiert und in Frage gestellt. Nicht zuletzt geraten sie in den Fokus rechter Parteien, die die Verbreitung antiziganistischer Ressentiments forcieren.
19. Juni 2012, 19.00 Uhr, Dessau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Situation von Roma</strong></p>
<p>Roma sind EU-B&#252;rger und B&#252;rgerinnen. Dennoch sind sie von einer starken strukturellen Diskriminierung betroffen und werden oft nicht als gleichberechtigte Mitb&#252;rgerInnen akzeptiert. Vorurteile und Stereotype sind weit verbreitet und werden in den Medien, in Politik und Gesellschaft nur selten kritisiert und in Frage gestellt. Die Stigmatisierung von Roma und Antiziganismus sind einige der wichtigsten Ursachen der sozialen Ausgrenzung. Rassismus und Antiziganismus sind ein Problem der ganzen Gesellschaft. Die Geschichte der Roma ist eine Geschichte der Ausgrenzung, die bis heute anh&#228;lt. In mehreren europ&#228;ischen L&#228;ndern wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Roma in Hassverbrechen get&#246;tet, Roma Kinder werden in segregierte Schulen geschickt. Nicht zuletzt geraten sie in den Fokus rechter Parteien, die die Verbreitung antiziganistischer Ressentiments forcieren.</p>
<p><strong>Violeta Balog</strong> und <strong>Elisabeth Simon</strong> sind stellvertretende Vorsitzende der transkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und nicht-Roma „<a href="http://www.amarodrom.de/berlin-amaro-foro">Amaro Foro e.V.</a>“ und geben einen Einblick in die derzeitige Situation der Roma. Im Besonderen sollen die Problemlagen von Roma Zuwanderern aus Ex-Jugoslawien und den neuen EU-L&#228;ndern thematisiert werden.</p>
<p>Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe “<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/engagiert-fuer-frieden-und-entwicklung-2/">Engagiert f&#252;r Frieden und Entwicklung</a>” ist eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt, des Friedenskreises Halle und des Alternativen Jugendzentrums (AJZ) Dessau.<br class="spacer_" /></p>
<h3>Veranstaltungszeit und -ort:</h3>
<p>Dienstag, 19. Juni 2012<br />
 19.00 Uhr</p>
<p>Alternatives Jugendzentrum (Schlachthofstra&#223;e 25)<br />
 Dessau-Ro&#223;lau</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Antiziganismus ist Alltag…“</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/antiziganismus-ist-alltag-2/</link>
		<comments>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/antiziganismus-ist-alltag-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 18:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Praktikum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorurteile und Stereotype gegen&#252;ber Zigeunern sind weit verbreitet und werden in den Medien, in Politik und Gesellschaft nur selten kritisiert und in Frage gestellt. Nicht zuletzt geraten sie in den Fokus rechter Parteien, die die Verbreitung antiziganistischer Ressentiments forcieren.
18. Juni 2012, 19.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Situation von Roma</strong></p>
<p>Roma sind EU-B&#252;rger und B&#252;rgerinnen. Dennoch sind sie von einer starken  strukturellen Diskriminierung betroffen und werden oft nicht als  gleichberechtigte Mitb&#252;rgerInnen akzeptiert. Vorurteile und Stereotype  sind weit verbreitet und werden in den Medien, in Politik und  Gesellschaft nur selten kritisiert und in Frage gestellt. Die  Stigmatisierung von Roma und Antiziganismus sind einige der wichtigsten  Ursachen der sozialen Ausgrenzung. Rassismus und Antiziganismus sind ein Problem der ganzen  Gesellschaft. Die Geschichte der Roma ist eine Geschichte der  Ausgrenzung, die bis heute anh&#228;lt. In mehreren europ&#228;ischen L&#228;ndern  wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Roma in Hassverbrechen  get&#246;tet, Roma Kinder werden in segregierte Schulen geschickt. Nicht  zuletzt geraten sie in den Fokus rechter Parteien, die die Verbreitung  antiziganistischer Ressentiments forcieren.</p>
<p><strong>Violeta Balog</strong> und <strong>Elisabeth Simon</strong> sind stellvertretende Vorsitzende der transkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und nicht-Roma „Amaro Foro  e.V.“ und geben einen Einblick in die derzeitige Situation der Roma. Im  Besonderen sollen die Problemlagen von Roma Zuwanderern aus  Ex-Jugoslawien und den neuen EU-L&#228;ndern thematisiert werden.</p>
<p>Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe “<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/engagiert-fuer-frieden-und-entwicklung-2/">Engagiert f&#252;r Frieden und Entwicklung</a>” ist eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Friedenskreises Halle.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Montag, 18. Juni 2012<br />
 19.30 Uhr</p>
<p>Goldene Rose (Rannische Str. 19)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interkulturelle Arbeit mit Kindern und Eltern</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/interkulturelle-arbeit-mit-kindern-und-eltern/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 17:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland hat mittlerweile jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund. Dieses fordert zunehmend auch von den ErzieherInnen eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergr&#252;nden.
12. Juni 2012, 18.00 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um eine interkulturelle Gesellschaft hat mit der Ver&#246;ffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin und dem Gegenbuch „Deutschland erfindet sich neu“, herausgegeben von Hilal Sezgin, einen neuen Schub erfahren. In Deutschland hat mittlerweile jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund. Diese Tatsache fordert zunehmend auch von den ErzieherInnen eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergr&#252;nden. Die interkulturelle P&#228;dagogik hat sich im Laufe ihrer 20 Jahre alten Geschichte stark spezifiziert. Grundlage aller Ans&#228;tze bleiben aber vier Leitmotive, die es in der Veranstaltung zu ergr&#252;nden gilt: 1) das Eintreten f&#252;r die Gleichheit aller ungeachtet der Herkunft, 2) die Haltung des Respekts f&#252;r Andersheit, 3) die Bef&#228;higung zum interkulturellen Verstehen und 4) die Bef&#228;higung zum interkulturellen Dialog.</p>
<p>ReferentInnen:</p>
<ul>
<li><strong>Christof Starke</strong> (Friedenskreis e.V.)</li>
<li><strong>Esther Pareigis</strong> (Kinder-Familienzentrum Tabaluga)</li>
<li><strong>Jana Kaufmann</strong> (B&#252;ro zur F&#246;rderung von Demokratie und Viefalt, Burg)</li>
</ul>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/bildung/2012/kita-heute/">Kita heute &#8211; aktuelle Entwicklungen in der Elementarp&#228;dagogik</a>&#8221; gemeinsam mit Pro Schule e.V.</p>
<ul>
</ul>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Dienstag, 12. Juni 2012<br />
 18.00 Uhr</p>
<p>Franckesche Stiftungen (Englischer Saal, Haus 26, Franckeplatz 1)<br />
 Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#196;gypten im Jahr 2012</title>
		<link>http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2012/aegypten-im-jahr-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 17:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herausgeber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes Jahr nach Beginn der arabischen Revolution wollen wir den Blick erneut auf &#196;gypten werfen: Wie hat sich das Land entwickelt und was ist die Perspektive nach der Parlamentswahl, bei denen der Muslimbruderschaft nahe stehende Parteien dominierten?
06. Juni 2012, 18.30 Uhr, Halle (Saale)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marginalisierte Revolution&#228;re, aufstrebende Muslimbr&#252;der und beharrende Milit&#228;rs</strong></p>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/&#196;gypten-2012.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1543" title="&#196;gypten 2012" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2012/06/&#196;gypten-2012-300x214.gif" alt="" width="210" height="150" /></a>Die euphorische Stimmung vom Beginn des vergangenen Jahres ist l&#228;ngst verflogen. Das &#246;ffentliche Leben in &#196;gypten scheint gepr&#228;gt von Angst, Unsicherheit und Gewalt. Wir wollen einen Blick zur&#252;ck auf die Ver&#228;nderungen der letzten Monate werfen, insbesondere auf die Parlamentswahlen, in denen der Muslimbruderschaft nahe stehende Parteien dominierten. Au&#223;erdem: Wie weit ist die Arbeit an der neuen Verfassung gediehen und welche Bedeutung hat die anstehende Wahl des Staatspr&#228;sidenten f&#252;r die gesamte Entwicklung? Wir laden zu einer Diskussion mit:</p>
<ul>
<li><strong>Dr. Samuli Schielke</strong>, Zentrum Moderner Orient, Berlin</li>
<li><strong>Florian Saalfeld</strong>, Arabistik/Islamwissenschaft, Uni Halle</li>
<li><strong>Dr. Sara Binay</strong>, Arabistin und Interkulturelle Trainerin, Halle (Moderation)</li>
</ul>
<p><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/07/ORIENTations.gif" rel="lightbox[1542]"><img class="alignright size-medium wp-image-1291" title="ORIENTations" src="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2011/07/ORIENTations-300x74.gif" alt="" width="180" height="44" /></a>Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe <em><a href="http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/globalisierung/2011/orientations/">ORIENTations – Umbruch in der arabischen Welt</a></em>. <br />
Eine Kooperation der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Friedenskreises Halle e.V. mit Unterst&#252;tzung von Alumni Halenses.</p>
<h3>Veranstaltungsort und -zeit:</h3>
<p>Mittwoch, 06. Juni 2012<br />
18.30 Uhr</p>
<p>Universit&#228;tsplatz (Melanchthonianum, H&#246;rsaal A)<br />
Halle (Saale)</p>
]]></content:encoded>
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