Iranische Regionalpolitik zwischen nationaler Sicherheit und Machtprojektion | Vortrag | 05.05.

NAHOST-DEBATTEN

Mit ihrer Regionalpolitik bezweckt die Islamische Republik Iran, sich als die dominierende Regionalmacht in der Region vom Persischen Golf zur Levante zu etablieren. Dies sollte durch eine sogenannte „Achse des Widerstandes,“ die offiziell gegen Israel, in der Realität jedoch gegen den Hauptkonkurrenten Saudi Arabien gerichtet ist, erreicht werden. Die durch den arabischen Frühling hervorgerufenen Veränderungen in Syrien und der Aufstieg des IS im Irak führten zu einer neuen Schwerpunktsetzung der iranischen Regionalpolitik, ohne dass es jedoch zu einer Aufgabe der iranischen Großmachtpläne gekommen wäre.

Walter Posch ist promovierter Iranist, der unter anderem bei die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik zur iranischen Innen- und Regionalpolitik der letzten Jahre gearbeitet hat.

 

Dienstag | 05. Mai 2015 | 18:30 Uhr
Hörsaal A im Melanchthonianum | Universitätsplatz | Halle (Saale)

Der Eintritt ist frei.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Orientalischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Reihe „Nahost-Debatten – politische Positionen und wissenschaftliche Analysen“.
www.orientphil.uni-halle.de
www.boell-sachsen-anhalt.de

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