Palästina als Staat anerkennen? 22.01.

Die schwedische Regierung hat im Oktober 2014 als erstes aktuelles EU-Mitglied Palästina als eigenständigen Staat anerkannt, acht weitere Staaten taten dies bereits vor ihrem Beitritt zur Union, inzwischen haben auch die Parlamente Großbritanniens, Irlands, Spaniens und Frankreichs ihre Regierungen zu einem solchen Schritt aufgefordert, in Dänemark, Portugal, Belgien und Slowenien sind ähnliche Abstimmungen geplant. Die Welle von Resolutionen hängt mit dem erneut stockenden Friedensprozess, dem Gaza-Krieg im Sommer 2014 und den Auseinandersetzungen um den Tempelberg zusammen. Das Europäische Parlament hat am 18.12.2014 auch eine Resolution zur Anerkennung Palästinas verabschiedet. Kann eine Anerkennung Palästinas als Staat die festgefahrene Entwicklung wieder in Gang setzen oder trägt sie im Gegenteil zur Verhärtung der Fronten bei? Und was bedeuten die politischen Strategien für die Menschen in Israel und Palästina?

Arne Lietz ist SPD Mitglied und seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament. Er ist unter anderem im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und der Delegation für die Beziehungen zu Israel tätig.

 

 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Orientalischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen der Reihe “Nahost Debatten – politische Positionen und wissenschaftliche Analysen”.

Veranstaltungsort und -zeit

Donnerstag, 22. Januar 2015
19:45 Uhr
Melanchthonianum Hörsaal XV (Universitätsplatz)
Halle (Saale)

 

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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