Was macht ihr mit meinen Daten?

Die zentrale Machtfrage des 21. Jahrhunderts

Malte Spitz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) ist ein Digital Native und in seinem Buch „Was macht ihr mit meinen Daten“ will er es genau wissen: Während alle nur theoretisch über Datenschutz diskutieren, geht er dahin, wo es praktisch relevant wird. Wer hat welche Information über mich gespeichert, wer verarbeitet welche Angaben über mein Leben? Er wagt eine Expedition zu den Orten, an denen sonst keiner hartnäckig nachfragt: Behörden, Mobilfunkanbieter, Krankenkassen, Datenbanken und Rechenzentren. Denn wer auch immer unsere Daten sammelt, gewinnt Macht über uns. Seine These ist deshalb, dass der Datenschutz die zentrale Machtfrage des 21. Jahrhunderts ist. Malte Spitz liefert die längst überfälligen Grundlagen für eine Diskussion, die gerade erst an ihrem Anfang steht.

Im Anschluss an den Buchvortrag von Malte Spitz, sprechen wir mit Autor und dem stellvertretende Datenschutzbeauftragte von Sachsen-Anhalt, Albert Cohaus, über die Situation in   Sachsen-Anhalt und fragen, wie Privatsphäre und Grundrechte auch im Netz gesichert werden – und BürgerInnen vor Big Data geschützt werden können? Wie sieht es in Sachsen-Anhalts‘ Behörden mit dem Datenschutz aus, beispielsweise im Hinblick auf E-Government? Und welche politischen Regelungen sind auf Landes- und Bundeseben nötig, um den BürgerInnen die Kontrolle über ihre Daten (zurück) zu geben?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Stadtbibliothek Magdeburg.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort und -zeit:

Donnerstag, 20. November 2014
19:30 Uhr

Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109)
Magdeburg

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