Mitgift – Umweltverbrechen in der DDR

„Mitgift“ – so nannte man in Westdeutschland das, was die DDR an Umweltschäden in die Wiedervereinigung mitbrachte. In der Tat war der damalige Umgang mit Natur und Umwelt verheerend. Das erlebte der Kameramann Roland Blum, als er im Oktober 1989 im Auftrag des ZDF die DDR bereiste. Der Zustand der Elbe und der Umgebung der Industrieanlagen in Bitterfeld/Wolfen oder Leipzig hatten ihn anhaltend schockiert. 2000 und 2013 reiste er erneut vor Ort, um die ökologische Entwicklung der Region seit der Wende zu dokumentieren. Entstanden ist der Film „Mitgift“, der die Umweltpolitik und die Umweltschutzbewegung in der DDR beleuchtet.

Im Anschluss an den Film diskutieren wir über den mangelhaften Umweltschutz in der DDR, der viele Menschen in den 80ern nachhaltig politisierte. Mit Blick auf die aktuelle Umweltpolitik fragen wir zudem: Sind die heutigen Regelungen ausreichend, um uns und unsere Region zu schützen?

Es diskutieren:

Bernd Krause (Umweltbundesamt)
Dr. Ernst Paul Dörfler (Chemiker und Autor, seit 70ern aktiver Umweltschützer)
Steffi Lemke (MdB Bündnis 90/Die Grünen)
Stephan Arnold (Vorstand HBS Sachsen-Anhalt, Moderation)
mit einem Grußwort von Dr. Thomas Holzmann (UBA-Vizepräsident)

Veranstaltungszeit und –ort:

Montag, 13. Oktober 2014
18:00 Uhr

Hörsaal im UBA (Wörlitzer Platz 1)
Umweltbundesamt Dessau-Roßlau

Ersatztermin Filmvorführung

Montag, 20. Oktober 2014
18:00 Uhr

Hörsaal im UBA (Wörlitzer Platz 1)
Umweltbundesamt Dessau-Roßlau

 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Umweltbundesamt Dessau-Roßlau.  Der Eintritt ist frei!

Posted in Zeitgeschichte and tagged , , .