EINMISCHUNG ERWÜNSCHT

Debatten zum Zustand der Demokratie

Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Lehrbereiches für Politische Theorie und Ideengeschichte (Institut für Japanologie und Politikwissenschaft) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Die repräsentative Demokratie ist an vielen Stellen in Bewegung, aber ist sie auch in der Lage, flexibel auf gegenwärtige Anforderungen zu reagieren? In unserer Debattenreihe geht es um die Frage nach innovativen Impulsen für die repräsentative Demokratie im Hinblick auf zentrale Herausforderungen der Gegenwart. Die Reihe thematisiert daher die Krise der Repräsentation, fragt nach den Zeitstrukturen, denen demokratische Prozesse heute unterworfen sind und diskutiert, ob demokratische Grundrechte in der digitalen Welt umgesetzt werden können. Ausgewiesene Experten werden einen kurzen Vortrag halten, der als Impuls für die dann folgende Debatte mit dem gesamten Plenum dient. Ziel ist es, in ungezwungener Runde ins Gespräch zu kommen, eigene Debattenbeiträge sind sehr erwünscht!

Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Heinrich-Böll Stiftungsverbundprojekts „Gut Vertreten? Update für Repräsentation und Beteiligung“, das von allen Landesstiftungen und der Bundesstiftung getragen wird.

 

DAS GROßE LOS
Mehr Demokratie durch Lotterie?

Brauchen wir mehr Zufall in der Politik? Prof. Dr. Hubertus Buchstein (Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald) meint ja. Er vertritt die These, dass es im Hinblick auf die Herausforderungen, vor denen komplexe Massendemokratien heute stehen, konsequent wäre, dem Zufall hin und wieder eine Chance zu geben. 
Montag, 13. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

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Auf der Suche nach der verlorenen Demokratie
Die Zeitkrise im politischen Raum

Liegt in der Orientierung auf Postwachstumsgesellschaften der Schlüssel zur Legitimität und dem Funktionieren der Demokratie im Zeitalter der beschleunigten Moderne? Wir diskutieren mit dem Beschleunigungsforscher Prof. Dr. Hartmut Rosa über die temporalen Voraussetzungen von Politik und fragen nach den Folgen der Zeitkrise im politischen Raum.
Dienstag, 21. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

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Digital ist besser

Ist das emanzipatorisch-demokratische Projekt des Internets am Ende? Wir unterhalten uns mit Markus Beckedahl über demokratische Grundrechte in der digitalen Sphäre und fragen nach den demokratischen Potentialen des Internets in Zeiten totaler Überwachung.
Montag, 3. November 2014, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

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