Ressourcenreichtum Afrikas

Rohstoffe auf Kosten der Armen

Der afrikanische Kontinent ist reich an natürlichen, nicht erneuerbaren Ressourcen wie Öl, Gold, Diamanten, Metalle und Erze. Der gegenwärtige Boom auf den globalen Rohstoffmärkten könnte im globalen Süden dafür genutzt werden, Hunger, Armut und soziale Ungleichheiten zu bekämpfen. Häufig jedoch zieht der Abbau erhebliche soziale und ökologische Probleme nach sich, wie Korruption, Umweltzerstörung und Menschenrechch“ oder „paradox of plenty“ (Paradoxen des Überflusses). Die Chancen des Reichtums werden verspielt und auch international kooperierende „Banden“, vor allem im Mineralienhandel erschweren eine faire Ausfuhr, Regelung und Verteilung von Rohstoffen.

Axel Müller, Referent für Rohstoffe beim bischöflichen Hilfswerk MISEREOR und vier Jahre lang Entwicklungshelfer in Kamerun, wird auf die durch Ressourcenreichtum hervorgerufenen Menschenrechtsverletzungen und sozialen Spannungen eingehen. Mit dem Schwerpunkt Afrika werden Strategien aufgezeigt, wie Gewalt in diesen Konflikten vermieden werden und welche Beiträge „Entwicklungs“zusammenarbeit leisten kann.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Friedenskreis e.V im Rahmen der Reihe: Engagiert für Frieden und Entwicklung zum Thema „Ressourcenkonflikte„.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 28. Mai 2014
19:00 Uhr

Lichthaus (Dreyhauptstr. 3)
Halle (Saale)


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