T-Shirts als Pflanzendünger

Leben ohne Schadstoffe

Wiederverwenden statt wegwerfen – das geht nicht nur mit Pfandflaschen. Der Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Braungart (Erasmus Universität in Rotterdam und Gründer EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg) setzt sich mit seinem Team für Kreisläufe im Wirtschaftssystem (cradle-to-cradle Prinzip) ein, denn es lässt sich deutlich mehr recyceln als wir es bisher tun.

Das macht nicht nur aus ökologischer Sicht Sinn. Die Ressourcen werden immer knapper, deshalb sollte die Wirtschaft möglichst schnell auf nachwachsende Rohstoffe und Wiederverwertung setzen, meinen Experten wie Prof. Dr. Braungart. Kompostierbare Kleidung ist hierbei nur ein Ansatz unter vielen und beweist, dass Ressourcen unendlich weiter genutzt werden können.

Dass ein Produzieren in Kreisläufen bereits möglich ist und von einigen Unternehmen erfolgreich praktiziert wird, zeigt der 30-minütige Dokumentarfilm „Leben ohne Schadstoffe“. Wir nehmen diesen Film zum Anlass, um über das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu sprechen.

Wofür steht das von Braungart entwickelte Cradle-to-Cradle Zertifikat und wieviel lässt sich tatsächlich recyceln? Wie muss die Abfallwirtschaftspolitik gestaltet werden, damit geschlossene Stoffkreisläufe entstehen können? Und was können wir als KonsumentInnen bei unseren Konsumentscheidungen beachten?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg im Rahmen unserer Reihe Szenarien für eine ökologische Wende.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 02. April 2014
19:00 Uhr

Café Central (Leibnitzstraße 34)
Magdeburg


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