Es geht um die Bockwurst

Fleischessen als ethische Frage

„Grüne wollen uns das Fleisch verbieten“ und „ein staatliches Fleischverbot ist schlicht frech“ titelten im August 2013 die BILD-Zeitung und die FAZ nachdem die Grünen in ihrem Wahlprogramm vorschlugen, was sie seit mehreren Jahren befürworten: einen freiwilligen vegetarischen Tag in öffentlichen Kantinen einzuführen, um Vorbildwirkung zu entfalten. Grund für diesen Vorschlag war, dass unser enormer Fleischkonsum nicht nur ungesund, sondern auch klimaschädlich ist.

Wer aufgefordert ist, sich zu verändern, reagiert nicht selten verunsichert oder gar ablehnend. Bedeutet nachhaltiges Essen wirklich „Verzicht“? In Ihrem Vortrag zeigt Dr. Lieske Voget-Kleschin (Umweltethik, Universität Kiel) wie bewusster Fleischkonsum aus ethischer Sicht zu bewerten ist.

Wir wollen mit Dr. Lieske Voget-Kleschin über nachhaltige Ernährung diskutieren und fragen, wieviel Verpflichtung wir vertragen und wieviel Wahlfreiheit der Welt eigentlich zumutbar ist? Und geht mit veränderten Essgewohnheiten vielleicht sogar ein Zugewinn an Lebensqualität einher?

Es moderiert Dr. Toni Meier (Agrar- und Ernährungswissenschaften, MLU Halle-Wittenberg).

Veranstaltungsort und -zeit:

Donnerstag, 06. Februar 2014
19:00 Uhr

Hörsaal B, Melanchthonianum (Universitätsplatz 8-9)
Halle (Saale)


Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe „Rezepte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“.


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