T-Shirts als Pflanzendünger

Wie die Kreislaufwirtschaft funktioniert

Wiederverwenden statt wegwerfen – das geht nicht nur mit Pfandflaschen. Der Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Braungart  (Gründer und wissenschaftliche Geschäftsführer von EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg)  setzt sich mit seinem Team für Kreisläufe im Wirtschaftssystem (cradle-to-cradle Prinzip) ein, denn es lässt sich deutlich mehr recyceln als wir es bisher tun.

Das macht nicht nur aus ökologischer Sicht Sinn. Die Ressourcen werden immer knapper, deshalb sollte die Wirtschaft möglichst schnell auf nachwachsende Rohstoffe und Wiederverwertung setzen, meinen Experten wie Prof. Dr. Braungart. Kompostierbare Kleidung ist hierbei nur ein Ansatz unter vielen und beweist, dass Ressourcen unendlich weiter genutzt werden können.

Dass ein Produzieren in Kreisläufen bereits möglich ist und von einigen Unternehmen erfolgreich praktiziert wird, zeigt der 30-minütige Dokumentarfilm „Leben ohne Schadstoffe“. Wir nehmen diesen Film zum Anlass, um mit Robert Meyer (Projektleiter bei Braungart Consulting) über das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu sprechen.

Wofür steht das von Braungart entwickelte Cradle-to-Cradle Zertifikat und wieviel lässt sich tatsächlich recyceln? Wie muss die Abfallwirtschaftspolitik gestaltet werden, damit geschlossene Stoffkreisläufe entstehen können? Und wir wollen wissen, welche unternehmerischen Vorreiter es bereits gibt und was KonsumentInnen bei Ihrem Weihnachtseinkauf – und bei allen weiteren Konsumentscheidungen – beachten können.


Eine Veranstaltung in unserer Reihe “Szenarien für eine ökologische Wende“.


Veranstaltungsort und -zeit

Dienstag, 10. Dezember 2013
19:00 Uhr

Kino Zazie (Kleine Ulrichstraße 22) 
Halle (Saale)


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