Freie Fahrt oder Tempolimit?

Die Energiewende in der Diskussion

Es hat ambitioniert begonnen: Der Atomausstieg ist beschlossen. Die Energiewende soll kommen. Erste Weichen sind gestellt, aber es kommt Gegenwind auf. Statt über Gelingensstrategien zu sprechen, werden in der Diskussion auf einmal Energiewende, Strompreiserhöhungen und soziale Gerechtigkeitsfragen vermischt. Der Umbau zu erneuerbaren Energien sei übereilt, gefährde den Industriestandort Deutschland und belaste ärmere Bevölkerungsschichten, meinen kritische Stimmen. Und plötzlich fordert sogar EU-Energiekommissar Günther Oettinger ein „Tempolimit für die Energiewende“.

Wir wollen die Kritik näher beleuchten und nach den tatsächlichen Zusammenhängen fragen. Was ist das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) und welchen Einfluss hat es auf öffentliche und private Haushalte? Wie steht die Gesellschaft zum notwendigen ökologischen Umbau?  Und braucht die Energiewende tatsächlich ein Tempolimit oder eher freie Fahrt?

In seinem Vortrag zeigt der langjährige Spiegel-Journalist und derzeitige Leiter für Politik und Presse der Deutschen Umwelthilfe e.V.  Dr. Gerd Rosenkranz, wie energie- und stromintensive Branchen durch die derzeitige Politik entlastet und private Verbraucher belastet werden. Er hinterfragt die Argumente, die gegen eine zügige Energiewende vorgebracht werden und erklärt, welche Vorteile das schnelle Voranbringen der ökologische Wende für uns alle hat.

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Szenarien für eine ökologische Wende“.


Veranstaltungsort und -zeit:

Montag, 11. November 2013
19:00 Uhr

Händel-Haus, (Große Nikolaistr. 5)
Halle (Saale)


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