„Heiliger Sankt Florian …“

Aushandlungs- und Beteiligungsprozesse für den Klimaschutz

Im Jahr 2012 hielten 93 % der Deutschen den Ausbau der Erneuerbaren Energien laut einer TNS Infratest Dimap Studie für „wichtig“ bis „außerordentlich wichtig“. Jedoch kommt es gerade bei größeren Projekten wie Windrädern, Biogasanlagen oder dem Stromtrassen-Ausbau regelmäßig zu starken Protesten der Einwohner vor Ort.

Da Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel einen Umbau der Infrastruktur vor Ort voraussetzen, stellt sich die Frage, wie BürgerInnen einbezogen werden können, die zwar grundsätzlich mit dem Ziel – Klimaschutz – , aber nicht mit den eingesetzten Mitteln einverstanden sind. Welche Möglichkeiten gibt es, Einwohner und Einwohnerinnen so frühzeitig zu beteiligen, dass Aushandlungsprozesse möglich sind und Blockaden verhindert werden? Und wie lässt sich die Sankt Florians-Haltung vor Ort vermindern?

Es diskutieren:

Dr. René Zimmer (Unabhängiges Institut für Umweltfragen, Berlin)
PD Dr. Gundula Hübner (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Psychologie)


Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU e.V.) im Rahmen der “Halleschen Gesprächsreihe Klimawandel: Regionale und lokale Herausforderungen”.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 16. Oktober 2013
19:00 Uhr

Ökoase (Kleine Ulrichstraße 2)
Halle (Saale)

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