Hochinklusiv!

Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Inklusive Politik will öffentliche Institutionen stärken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen. Sie will Teilhabe für alle ermöglichen. Wie müssen Strukturen und Institutionen in unterschiedlichen Kontexten beschaffen sein, damit Zusammenhalt in einer individualisierten und freien demokratischen Gesellschaft gelingt, die das Gemeinwohl im Blick hat?

Eine konsequente inklusive Politik stärkt Menschen in ihren sozialen, politischen und kulturellen Kompetenzen und unterstützt sie in ihrem Bestreben, ein emanzipiertes und erfolgreiches Leben zu führen. Wir wollen Alternativen für erlebte, erzwungene oder auch freiwillig eingegangene Spaltungen der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten aufzeigen.

Eine inklusive Politik muss in allen Lebensbereichen wie Arbeit, Leben in der Stadt und auf dem Land, Kultur, Freizeit und Gesundheit verwirklicht werden. Allerdings ist Inklusion in dieser Form bisher vor allem ein Leitbild, für das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gefüllt werden muss.

Im Rahmen des Projektes {hochinklusiv} beschäftigte sich die Heinrich-Böll-Stiftungen in den Ländern und im Bund  im letzten Jahr intensiv mit den Themenbereichen Arbeit und Stadt.  Wir fragten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention bisher umgesetzt wurde und welche gesellschaftlichen Gruppen besonders von Formen der Exklusion betroffen sind. Weiterhin diskutierten wir, welche Einflussmöglichkeiten und Handlungsspielräume die Politik überhaupt hat und welche Beispiele gelungener Inklusion es auf kommunaler Ebene gibt. Schließlich spiegelte der Fachtag „Inklusion – Von der Idee zur kommunalen Praxis“  für MultiplikatorInnen in diesem Bereich den Stand der theoretischen Debatte und gab gleichzeitig Anregungen für inklusive Politik(en) vor Ort.

In diesem Jahr geht es mit dem Verbundprojekt {hochinklusiv} weiter, neben den Aspekten Arbeit und Stadt kommt das Thema Bildung hinzu. Den Bereich inklusiver Bildung thematisieren wir in diesem Halbjahr zunächst im Rahmen von Filmvorführungen und Filmgesprächen (Berg Fidel. Eine Schule für Alle). Hier diskutieren wir unter anderem, wie alternative Strukturen im Bildungssystem aussehen müssen, die längeres und inklusives Lernen begünstigen. Im Bereich Arbeit fragen wir vor dem Hintergrund des Dokumentarfilms  „Work Hard Play Hard“, welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen eine inklusive Arbeitsgesellschaft benötigt. Und schließlich erörtern wir in Workshops gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. die Frage, wie einem inklusiven Ansatz beim Freiwilligenmanagement Rechnung getragen werden kann, indem bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen alle Menschen – mit und ohne Behinderung – einbezogen werden.


Berg Fidel: Eine Schule für alle

Welche Herausforderungen und Chancen birgt inklusives Lernen? Der Dokumentarfilm “Berg Fidel” begleitet auf sehr sensible Weise vier komplett unterschiedlicher SchülerInnen in ihrem Alltag und zeigt, dass eine Schule für alle funktionieren kann, ohne dass Einzelne auf der Strecke bleiben.
23. April 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Roßlau

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Work Hard Play Hard

Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zurück und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespräch.
24. April 2013, 19:00 Uhr, Halle (Saale)

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Menschen mit Behinderung – eine Bereicherung für das Vereinsleben

Workshop: „Überall dabei“ – das sollte für Menschen mit Behinderung auch in Bezug auf ehrenamtliches Engagement gelten. Oftmals sind sie eher Empfänger von Hilfeleistungen als selbst Aktive. Wie können Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement für alle Menschen gestaltet werden?
6. Mai 2013, 9:30 Uhr, Halle (Saale)

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Alle willkommen – Freiwilligenmanagement mit Qualität

Konzeptwerkstatt: Viele Vereine und gemeinwohlorientierte Organisationen wünschen sich Unterstützung durch soziales, zivilgesellschaftliches oder politisches Engagement. Wie kann es unter besonderer Berücksichtigung einer inklusiven Perspektive gelingen, Freiwillige langfristig und für beide Seiten gewinnbringend einzubinden?
7. Mai 2013, 10:00 Uhr, Halle (Saale)

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Berg Fidel. Eine Schule für Alle

Welche Herausforderungen und Chancen birgt inklusives Lernen? Der Dokumentarfilm “Berg Fidel” begleitet auf sehr sensible Weise vier komplett unterschiedlicher SchülerInnen in ihrem Alltag und zeigt, dass eine Schule für alle funktionieren kann, ohne dass Einzelne auf der Strecke bleiben.
7. Mai 2013, 18:45 Uhr, Halle (Saale)

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Work Hard Play Hard

Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zurück und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespräch.
14. Mai 2013, 19:00 Uhr, Dessau-Roßlau

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Work Hard Play Hard

Der Dokumentarfilm “WORK HARD – PLAY HARD” zeigt die (Selbst-)Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen in der modernen Arbeitsgesellschaft. Wer bleibt unter diesen Bedingungen zurück und wie gelingt es, eine inklusive Arbeitsgesellschaft zu schaffen – dies fragen wir im Filmgespräch.
28. Mai 2013, 18:00 Uhr, Magdeburg

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Veranstaltungen im Jahr 2012

Inklusion: Schöne Utopie oder realistisches Ziel?

Inklusion – umfassende inklusive Politik – ist die richtige und angemessene Antwort auf reale Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten. Wir fragen, welche Bedeutung das Recht auf Teilhabe im Bereich Arbeit in diesem Zusammenhang hat.
26. Juni 2012, 20.00 Uhr, Halle (Saale)

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Veranstaltungsbericht „Inklusion: Schöne Illusion oder realistisches Ziel?“

Behindertenrechte sind Menschenrechte. Zentrales Ziel ist es daher, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft sicherzustellen. Dennoch stellt sich die Frage: bleibt tatsächliche gesellschaftliche Inklusion eine schöne Utopie?

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Alle inklusive?

Erwerbsarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Ort von sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Inklusion. Allerdings sind bestimmte Gruppen strukturell benachteiligt und werden dadurch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt.
08. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Halle  (Saale)

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Inklusion – Schöne Theorie, graue Praxis?

Im Rahmen unseres Projektes “hochinklusiv – Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft” wollen wir fragen, wie Politik öffentliche Institutionen stärken und gesellschaftliche Orte schaffen kann, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen sind.
29. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Magdeburg

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Inklusion – Von der Idee zur kommunalen Praxis

Inklusion ist bisher vor allem ein Leitbild, für das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gefüllt werden muss. Der Fachtag konzentriert sich auf Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen für inklusive Politik auf der kommunalen Ebene.
21. November 2012, 10:00 Uhr, Halle (Saale)

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Video „Was ist Inklusion?


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