Residenzpflicht

Film und Filmgespräch

Seit 20 Jahren kämpfen Flüchtlinge gegen die Residenzpflicht und damit gegen die systematische Ausgrenzungspolitik des deutschen Staates. Der Dokumentarfilm „Residenzpflicht“ begleitet einige Flüchtlinge bei dieser Auseinandersetzung und ist somit eine Analyse aus Sicht der Flüchtlinge, die gezwungen sind, in einer fast hermetischen Welt zu leben. Es ist mehr als fraglich, ob diese Lebensbedingungen mit den Menschenrechten vereinbar sind. Die in Zusammenarbeit mit mehreren Flüchtlingsselbstorganisationen, Medien, JuristInnen, AkademikerInnen und KünsterInnen entstandene Dokumentation soll dazu beitragen, in der deutschen Öffentlichkeit Bewusstsein zu schaffen über diesen Teil der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik und eine Debatte über das Bleiberecht in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung initiieren.

Im Anschluss an den Film laden wir zur Diskussion mit

  • Denise Garcia Bergt, Regisseurin des Films, Journalistin und Produzentin
  • Ska Keller (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss des Europäischen Parlaments mit den Schwerpunktthemen Migrations- und Asylpolitik

Veranstaltungsort und -zeit:

Donnerstag, 1. November 2012
20:00 Uhr

Kiez Kino (Berthold-Brecht-Str. 29)
Dessau-Roßlau

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